Wie erkennt man ein Gedicht?

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7 Antworten

wie meinst du die frage? lyrik ist eine literarische gattung, unter die alle möglichen textformen passen. in der modernen lyrik ist ein reinschema z.b. nicht mehr üblich. allgemeines kennzeichen für lyrik ist, dass der text kein längerer, chronologisch erzählter text ist (das wäre epik oder prosa, wie z.b. eine kurzgeschichte oder ein roman), sondern ein kürzerer text, der oft in einzelnen strophen präsentiert wird. außerdem findest zu in lyrik oftmals eine sehr blumige, bildhafte sprache, die mehr symbolisch als erzählend ist.

Dies habe ich gefunden:

Gedichte sind sprachliche Kunstwerke, in denen ein lyrisches Ich in verdichteter Form und im Versmaß seine Gedanken zu einem bestimmten Thema beschreibt. Sie werden i. d. R. auch als Lyrik bezeichnet.

Der Begriff Lyrik wurde bereits von Aristoteles in seinem Werk „Poetik“ geprägt. Aber erst im 18. Jahrhundert setzte sich „Lyrik“ als Gattungsbezeichnung in der Literatur durch. Vorher galt fast alles schriftlich abgefasste als Gedicht.

Meist sind Gedichte im Versmaß geschrieben. Einzelne Verse werden zu Strophen zusammengefasst. Dabei können strenge Regeln eingehalten werden, die vorgeben, wieviele Worte oder Silben eine Verszeile habe darf, wieviele Verszeilen eine Strophe bilden, wieviele Strophen ein Gedicht enthält. Auch die Strukturierung einer einzelnen Verszeile kann Regeln folgen (Versfuß).

Seit der Antike hat sich ein breites Spektrum an speziellen Gedichtformen entwickelt ( Glosse, Sonett, Terzett, Limerick, Chevy-Chase-Strophe, etc.).

Seit dem 20. Jahrhundert entwickelte sich zusätzlich der „freie Vers“, der die Bindung an Regeln aufhebt. Teilweise nähern sich daher die Gedichte der Prosaform an.

Was bei allen Gedichtformen bleibt, ist die inhaltliche Dichte, in der ein Thema bearbeitet wird. Ausführliche Erläuterungen fallen weg. Gedichte sind deshalb meist kurz. Da es sich bei lyrischen Texten um eine Kunstform handelt gibt es immer auch Ausnahmen (z.b. „Die Bürgschaft“ von Schiller, Goethe bezeichnete sein „Faust-Drama“ selbst als „dramatisches Gedicht“).

Lyrische Texte sind stets subjektiv. Ein „lyrisches Ich“ drückt in ihnen eine bestimmte Intention aus. Oft kann diese nicht eindeutig erschlossen werden. Die Mehrdeutigkeit von Gedichten ist beabsichtigt und soll den Leser zum eigenen Denken anregen. Es wird meist gewünscht, dass ein Gedicht auf verschiedene Weisen interpretiert wird.

http://www.artikel-fakten.de/bildung-schule/definition-gedichte/

ein gedicht ist alles, was ein schreiber als gedicht bezeichnet. aber ob es gut ist? ein erster anhaltspunkt kann sein, die zeilen laut zu lesen und dabei zu beachten, dass jede zeile etwa die gleiche zeitdauer bekommt, unabhängig von der menge der worte. wenn es dann noch gut klingt, dann könnte es schon ein echtes gedicht sein...

Zum Thema wurde hier ja schon einiges geschrieben, mich interessiert aber sehr, was Du mit der Wahl der von Dir angegebenen Tags eigentlich bewirken willst.

Was haben "Tage" und "zwei" mit Gedichten zu tun?

fragesteller ist ziemlich neu hier, hat einfach gelesen "tag hinzufügen" und hat dann geschrieben "zwei tage" - irgendwie doch logisch, oder?

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Eher an der Versform. Es gibt auch Gedichte, die sich nicht reimen.

Es gibt sehr viele Formen von Gedichte. Das ist dem Dichter freigestellt ob er reimt oder Vierzeiler bringt oder , oder ...

http://de.wikipedia.org/wiki/Gedicht

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