Wie erkennt man an chemischer Formel ob Verbindung ätzend ist?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

So einfach ist das leider nicht. Wenn H's (HF) oder OH's (NaOH) drinstehen ist das schonmal ein Hinweis. Die Stärke kannst du nicht immer zuverlässig einschätzen.

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Stärke ist egal, Hauptsache es ätzt.

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@mk115

Ob es ätzt ist doch von der Stärke abhängig oder hast du schonmal an Essig einen Finger verloren?

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@Zagdil

Ich meinte die Stärke der Ätzung ist egal, Hauptsache ätzend :D

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@mk115

Ich höre an diesem Punkt einfach auf zu erklären, da diese Erklärungen anscheinend sowieso abprallen. Viel Glück noch bei deinem Test.

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@Zagdil

Ohne Witz - ein Laborpartner von mir hat sich mal mit Essigsäure den Daumen "gehäutet". Alles eine Frage der Einwirkdauer. ...und nebenbei hat Eisessig die Einstufung "ätzend". Haushaltüblicher Essig ist da natürlich weniger wild.

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@Arrggh

Essig bezeichnet immer eine stark wässrige Lösung von Essigsäure. Essigkonzentrat, reine Essigsäure, Eisessig, sind alles andere Kisten.

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@Zagdil

ja, ist mir schon klar. Aber gibt ja auch einige Leute, die einer schwachen Säure keine signifikante Ätzwirkung zutrauen.

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@mk115

Du kapierst es einfach nicht. Das geht nicht.

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@Arrggh

Nein, der Konzentration. Konzentrierte Essigsäure (Ethansäure) dringt in die Haut ein und zerstört die Subcutis. Das ist nicht lustig. Die verdünnte S. ist harmlos (aber sie stinkt).

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@willi55

Ah ok, also ist die reine Essigsäure nicht deshalb gefährlicher, weil sie die konzentriertere Säure ist, sondern weil sie erst im Gewebe deprotoniert wird und daher zunächst lipophiler ist und in das Gewebe eindringen kann?

...und das das Thema lustig sei, hat doch wohl niemand behauptet, oder?

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Das ist ganz einfach: Man kennt den Stoff, der sich hinter der Formel versteckt und dessen Eigenschaften. HF z. B. ist nur relativ schwach ätzend, die Gefährlichkeit dieses Stoffes liegt im Fluorid-Ion, gegen dessen Giftigkeit die Ätzwirkung der Säure bei Hautkontakt völlig zurücktritt.

Man muss schon mehr als einen Schimmer von Chemie haben, um die Aggressivität (ätzend, giftig) einer Substanz lediglich anhand der Formel (in etwa) vorhersagen zu können. Beispiel KOH, eine stark ätzende Lauge wegen der OH⁻-Ionen. Al(OH)₃ dagegen ist harmlos, obwohl dreimal so viele OH⁻ Ionen gebildet werden könnten.

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Sicher eine unglückliche Formulierung; ich weiß, dass Sie es besser wissen: KOH bildet - hinreichende Verdünnung vorausgesetzt - natürlich mehr OH-Ionen, denn es ist zu 100 % dissoziiert, was man vom Al(OH)₃nicht sagen kann. Letzteres ist mir in sehr unangenehmer Erinnerung. Als ich nämlich bei Prof. Kruck (RIP?) im Hörsaal genau diese Formel an die Tafel schrieb, wurde ich ziemlich zur Schnecke gemacht (und das vor gut 100 Studenten), Aluminium sei sechsfach koordiniert, also schrieb ich dann Al[Al(OH)6] an die Tafel und Kruck war zufrieden; das war vor knapp 40 Jahren.

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@KHLange

Zitat: "KOH bildet - hinreichende Verdünnung vorausgesetzt - natürlich mehr OH-Ionen, denn es ist zu 100 % dissoziiert, was man vom Al(OH)₃nicht sagen kann."

Genau so habe ich die Aussage von jobul auch verstanden. ...oder übersehe ich da den Kernpunkt der Kritik an seiner Aussage?!?

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@KHLange

Aber nur in der festen, wasserfreien (?) Form.

Sicher wäre [Al(OH)3(H2O)3] eine passende Formulierung, wenn es sich um die wässrige Lösung handelt.

Das sind aber Spielchen, mit denen der Fragesteller nichts anfangen kann. In der Diskussion fehlen auch die Alkali- und Erdalkalioxide. Auch diese sind ätzend, auch wenn sie nicht OH- Ionen enthalten. zudem fehlen die Säuren und da ist es noch unübersichtlicher.

Es hilft nichts das muss man einfach lernen.

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