Wie erkenne ich Hochsensibilität an mir selbst?

2 Antworten

Hallo Martine98,

du kannst einen Selbsttest machen:

https://www.zartbesaitet.net/survey/site.php?a=su_onepage&su_id=1

Es gibt verschiedene Typen der Hochsensibilität:

  • Sensorisch sensible Menschen: Feine Sinneswahrnehmungen für Geräusche, Gerüche, Licht und Farben.
  • Emotional sensible Menschen: Besondere Wahrnehmung für die Feinheiten in zwischenmenschlichen Bereichen (mitfühlend, hilfsbereit, empathisch, oft besonders genaue Zuhörer mit starker Intuition).
  • Kognitiv sensible Menschen: Starkes Gefühl für Logik, denken in sehr komplexen Zusammenhängen.

Möglicherweise gehörst du zu den emotional sensiblen Menschen:

Emotional sensible Menschen nehmen besonders die Feinheiten in zwischenmenschlichen Bereichen auf. Sie sind mitfühlend, hilfsbereit, empathisch, oft besonders genaue Zuhörer mit starker Intuition. Herausforderungen: fühlen sich oft überfordert von der Last all dessen, was sie wahrnehmen. Oft reagieren sie in Gesprächen auf die Untertöne stärker als auf die ausgesprochene Botschaft des Gesprächspartners.

https://www.zartbesaitet.net/informationen-fur-hsp/grundlegendes-zum-thema/

LG Emelina

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Vielen Dank für die Informationen, liebe Emelina!

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Ich denke wirklich "erkennen" kann dass nur jemand vom Fach.

Ich dachte lange Zeit ich wäre nur hochsensibel, mittlerweile bin ich mit einer Persönlichkeitsstörung diagnostiziert die den Sensory Overload gut erklärt. Von daher würde ich bei der Vermutung von sowas immer zum Facharzt gehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogischer Zug / Berufserfahrung

Danke für die Antwort

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@Martine98

Hallo Kabisa,
du hast leider nicht dazugeschrieben, was für eine Persönlichkeitsstörung dies sein soll. Würde mich interessieren.

Da Hochsensibilität keine erworbene Krankheit sondern angeboren ist, kann man sie nicht diagnostizieren. - Auch ein Facharzt nicht!
Aus diesem Grund würde ich gerne wissen, was sich die Psychologen da wieder haben einfallen lassen, um noch mehr Menschen als psychisch krank einzustufen.

Manche Menschen reagieren mehr, andere weniger auf Reize. Das ist nicht krank, sondern völlig normal. - Und gerade in unserer immer mehr an Reizen zunehmenden Umgebung, auch nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen damit Probleme haben. - Hat aber auch nichts mit Krankheit zu tun, sondern damit, dass sich unser Umfeld drastisch verändert und einige besser und andere weniger damit klar kommen.

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@Martine98

Danke, gern geschehen. Dürfte ich den Namen der Störung erfahren?

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@angelique1

Ich habe BPD und (k)PTBS mit allem möglichen Zusatzscheiß je nach Lust, Laune und Kontext.

edit: Die Reizüberflutung kommt vermutlich daher dass ich nicht filtere um nicht wichtige HInweise zu verpassen wann etwas "gefährlich" ist - soweit allerdings nur meine Vermutung.

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Was ist los mit mir? Hochsensibel?

Ich dachte sehr lange dass ich depressiv bin weil ich schnell reizbar war und mich immer zurückgezogen habe wenn sich Leute gestritten haben. Aber viele meinten dass das noch lange keine Depression ist. Ich hab mehrere Selbsttest gemacht und da ist nie herausgekommen dass ich depressiv bin. Trotzdem hab ich immernoch das Gefühl dass ich einfach nicht bin wie andere. Wenn sich Leute streiten, sogar wenn ich nicht einbezogen bin, bekomme ich Kopfschmerzen und möchte mich zurückziehen. Ich brauche generell viel Zeit für mich und weine, wenn ich schlechte Nachrichten gucke oder wenn gewaltszenen im Fernsehen laufen. Wenn ein Lehrer andere Schüler anschreit weil sie laut sind oder sowas dann fühle ich mich immer schuldig. In englisch sitze ich unter den Lautsprechern und wenn es klingelt tun meine Ohren total weh und ich kann mich nicht konzentrieren. Ich werde manchmal scheinbar grundlos panisch wenn ich spüre dass ich beobachtet werde. Und wenn Leute traurig sind werde ich selber traurig. Wenn jemand sagt dass er oder sie in Ordnung sind habe ich manchmal das Gefühl dass das nicht stimmt und ich habe jedesmal recht wenn ich dann nochmal nachfrage. Ich hab im Internet über verschiedenste Dinge gelesen, unter anderem habe ich über hochsensibilität gelesen und dazu eine menge Tests im Internet gemacht. Ich weiß aber, dass die nicht immer so genau sind. Jedenfalls hatte ich da meist fast volle Punktzahl. Kann ich irgendwie herausfinden ob ich wirklich hochsensibel bin? Oder was sonst mit mir los ist? Und wenn ich wirklich hochsensibel bin, was kann ich machen um damit besser klar zu kommen? Es strengt mich alles einfach so sehr an und es ist auch nicht einfach so eine Phase denn ich habe das schon sehr lange. Ich würde einfach gerne einen Weg finden dass es mir leichter fällt mich nicht ständig in meinem Zimmer zu verkriechen, nur weil ich Angst vor all den Geräuschen außerhalb meines Zimmers bin. Es ist sogar soweit gekommen dass ich mich nicht gerne mit Freunden treffe, weil ich schnell gereizt werde wenn Leute mit mir reden und reden und einfach da sind.

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Hochsensibel (HSP) - welcher Beruf passt zu mir?

Hallo zusammen,

ich bin männlich, 33 Jahre jung und hochsensibel. Meinen erlernten Beruf im kaufmännischen Bereich kann ich leider nicht mehr ausüben. Nun orientiere ich mich gerade um. Ich weiß dass die Berufsfrage im Zusammenhang mit Hochsensibilität bereits gestellt und teilweise beantwortet wurde. Nur tappe ich leider immer noch im dunkeln :(

Ich selber würde mich bzw. meine Stärken/Interessen wie folgt beschreiben:

  • ich bin ein kreativ und abstrakt denkender Mensch
  • Ich mag es zu forschen / entdecken.
  • Ich mag Reisen
  • ich bin ein sehr feinfühliger Mensch
  • ich bin überdurchschnittlich intelligent
  • Ich mag harmonische Menschen
  • Ich mag die Natur
  • Ich bin jemand der in "seinem" Thema aufgeht und Sachen gut erklären kann
  • Ich sehe Dinge die andere nicht sehen
  • Ich bin Phantasievoll
  • Ich bin begeisterungsfähig
  • Ich bin unkonventionell
  • Ich bin ein Lösungsfinder
  • Ich bin sehr Perfektionistisch

Meine Schwächen hingegen sind:

  • Ich bin leicht von Hektik gestresst
  • Ich bin jemand der eins nach dem anderen macht und nicht alles gleichzeitig (bin nur sehr begrenzt multitasking fähig)
  • Ich bin überwiegend (nicht immer) dünnhäutig und sensibel
  • Ich bin leicht zu verunsichern
  • Ich bin sehr Perfektionistisch

Folgende Jobs habe ich nun bereits in Betracht bezogen:

  • Ergotherapeut
  • Landschaftsgärtner / Landschaftsarchitekt
  • Forstwirt

Ich werde in naher Zukunft Tages-Praktikas in diesen Berufen machen, damit ich nicht nur ein theoretisches Bild davon habe.

Eventuell gibt es noch (im Hinblick auf meine Stärken und Schwächen) Berufe an die ich noch nicht gedacht habe - vielleicht könnt Ihr mir ja den ein oder anderen Vorschlag machen. Das wäre wirklich sehr Hilfreich.

Danke vorab für Eure Hilfe.

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Hochsensibilität und/oder INFJ(-T)?

Hallöchen liebe GuteFrage-Community,


wie ihr am Titel sehen könnt, handelt sich meine Frage um die Themen "Hochsensibilität" und "INFJ".

Es geht um Folgendes:

Ich habe vor einem halben Jahr ein Test vollzogen (die Schule wollte es so) und dieser sagte, ich sei ein INFJ-T. Ich sei ein Mensch, der nach Frieden strebt und alles dafür tut, damit sich jeder wohlfühlt. Das kann ich nicht verneinen, obwohl ich jetzt auch nicht eingebildet klingen möchte. Außerdem gehöre ich zu den Träumer und Idealisten und tendiere zu unmöglichen Ideen, was ich jetzt auch nicht verneinen kann. Zudem bin ich ein großer Fan von jeglichen Arten von Kunst (Malereien, Musik) und abhängig zur Musik kann sich meine Stimmung schnell ändern, besonders bei klassischer. Zuerst bin ich glücklich, dann traurig und werde sofort von meinen wenigen, aber dafür engen Freunden ausgefragt. Auf das habe ich jetzt hingewiesen, da Menschen mit der Persönlichkeit INFJ recht empfindlich/sensibel sind.

So, jetzt zur anderen Seite (Thema Hochsensibilität):

Seit einer Ewigkeit stören mich kleine Geräusche wie Seufzen, Schmatzen, flüsterndes Singen oder mündliches Nachdenken. Momentan habe ich ein Praktikum und die Mitarbeiterin führt die genannten Aktionen durchgehend aus. Zudem treibt mich das Knistern von Papier zur Weißglut und habe von all dem sogar Kopfschmerzen bekommen, die mich immer noch plagen. Ich beschloss, darüber zu recherchieren. Anfangs hielt ich es für recht normal, dass fast jeder Mensch davon genervt werden kann, doch es schien ihre/unsere Arbeitskolleginnen kaum zu stören, weshalb ich dieses Phänomen kurios fand (oh super, nebenbei wurde gerade ein Lied abgespielt, an dem eine Person durchgehend schreit... und die Mitarbeiterin hat eine recht laute Stimme... Ich glaube, es wird schlimmer!(>﹏<)). Meinen Recherchen zufolge sind Menschen mit Hochsensibilität Personen, die abhängig von sozialen Geschehnissen zwischen Extro- und Introversion schwanken (mein Persönlichkeitstest sagte nebenbei, dass ich zu 51% introvertiert und zu 49% extrovertiert sei), die sich nach einer friedlichen Welt sehnen, die Gewalt und Streit umgehen wollen, die recht perfektionistisch sind und deren Gefühle von vorigen Geschehnissen eine Weile brauchen, bis diese abklingen, et cetera (ich wollte eigentlich jetzt nicht so viel schreiben... Ich befürchte, dass diese Frage noch als ein Roman endet...). Das Ganze trifft seltsamerweise auch auf mich zu und ich würde mich gerne an einen professionellen Psychologen wenden, doch meine Mutter glaubt, dass das Ganze nur eine Teenie-Phase sei (ich bin 17 Jahre alt, von daher...).


Jetzt ist nach eurer Meinung gefragt:

Bin ich ein INFJ[-T (instabile Gefühle)] oder bin ich einfach nur ein hochsensibler Mensch? Vielleicht gibt es ja unter euch irgendjemand mit professionellen Erfahrungen...


Danke im Voraus! ᕕ( ᐛ )ᕗ

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