Wie erkenne ich das RP von chemischen Reaktionen?

2 Antworten

Aus gelöstem Kupfer(II)-sulfat und Zink entsteht Kupfer und Zinksulfatlösung. Bei Magnesium und Schwefelsäure kommst auf die Konzentration der Säure an. Bei verdünnter entsteht Wasserstoff, bei konzentrierter Schwefeldioxid und Wasser, jeweils neben Magnesiumsulfat.

Jede chemische Reaktion ist entweder eine Säure/Base-Reaktion, oder eine Redoxreaktion, oder beides. Manchmal kann man mit diesem Wissen die Produkte voraussagen, so wie hier, zumeist muss man es aber wissen oder einfach aus der Erfahrung abschätzen.

In diesem Fall sieht man sich die Standardpotentiale an, Cu ist edler als Zn, also wird langfristig elementares Cu und Zn(SO4) entstehen, bzw. Mg ist unedler als Wasserstoff, also H2 und Mg(SO4) 

Jede chemische Reaktion ist entweder eine Säure/Base-Reaktion, oder eine Redoxreaktion, oder beides.

Und was ist dann mit:
SO3 + H2O ----> H2SO4

CaCO3 ----> CaO + CO2

CaCl2 (aq) + Na2CO3 (aq) ----> CaCO3 (s)  + 2 NaCl (aq)

2 HCrO4^- ----> Cr2O7^2-  +  H2O

Ni + 4 CO ----> [Ni(CO)4]

[Fe(H2O)6]^3+   +    Cl^-   ----> [FeCl(H2O)5]^2+

...

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@musicmaker201

>SO3 + H2O ----> H2SO4

Redoxreaktion

>CaCO3 ----> CaO + CO2

entsteht Base und Säure

>CaCl2 (aq) + Na2CO3 (aq) ----> CaCO3 (s)  + 2 NaCl (aq)

Salz einer schwachen Base reagiert mit Salz einer schwachen Säure zu unlöslichem Salz und löslichem Salz

>2 HCrO4^- ----> Cr2O7^2-  +  H2O

Redoxreaktion

>Ni + 4 CO ----> [Ni(CO)4]

Lewis-Säure reagiert mit Lewis-Base

>[Fe(H2O)6]^3+   +    Cl^-   ----> [FeCl(H2O)5]^2+

Redoxreaktion

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@Maarduck

Soll das jetzt lustig sein? Die Oxidationszahlen hast du anscheinend nicht bestimmt, oder?

Dann erklär mir doch mal was z.B. bei der ersten Reaktion reduziert und was oxidiert wird.

Und wo findet bei der zweiten Reaktion ein Protonenaustausch statt?

Gilt übrigens auch für die anderen Reaktionen...

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@musicmaker201

>Dann erklär mir doch mal was z.B. bei der ersten Reaktion reduziert und was oxidiert wird.

Wenn du die mesomeren Grenzstrukturen von SO3 betrachtest, so kannst du auf drei O-Atomen eine negative Ladung formulieren, so dass die gemittelte Oxidationszahl des Schwefels etwas größer als +6 ist, sagen wir +6,2. Der Schwefel ist also für einen elektrophilen Angriff deutlich zugänglicher, als es seine formale Oxidationszahl aussagt. Im Fall der Schwefelsäure kannst du das nur mit zwei O-Atomen machen, so dass die gemittelte Oxidationszahl des Schwefels nur wenig größer als +6 ist, sagen wir +6,1. Der Schwefel hat bzgl. seiner Elektrophilität abgenommen. Schwefel ist ein wenig oxidiert worden, entsprechend ist Sauerstoff ein wenig reduziert worden.

>Und wo findet bei der zweiten Reaktion ein Protonenaustausch statt?

Soll das jetzt ein Witz sein?

https://de.wikipedia.org/wiki/Lewis-S%C3%A4ure-Base-Konzept



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@Maarduck

https://www.youtube.com/watch?v=Qw7s1nMO4yA

"In der Nomenklatur von Verbindungen (oxidation number) werden nur ganzzahlige Oxidationszahlen verwendet und neben der Zahl 0 ausschließlich in römischen Zahlen angegeben. Bei komplexen Verbindungen gibt der Wert die Oxidationszahl des Zentralatoms an."

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