Wie erkenne ich bei Wohnungsinseraten, ob die Warmmiete zu hoch ist?

5 Antworten

Das setzt sich aus den Betriebskosten und Stromkosten zusammen. In den Betriebskosten sind in der Regel Heizung, Abfall und sonstige Kosten wie event. Putzfrau etc. mit drin. Die Stromkosten werden i.d. Regel dirket mit dem Stromanbieter vereinbart, wir haben momentan 45 Euro. Es liegt aber auch immer daran wieviele Personen in der Wohnung leben. Und, wenn du wirklich Kosten sparen willst immer in einen Neubau ziehen, der Energiesparend gebaut ist, die Kosten einer Altbau wohnung können einen auffressen.

Man rechnet grob 2-3 Euro pro Quadratmeter.

Da gibt es so viele Faktoren, daß man das nicht genau sagen kann.

Manche Nebenkosten werden nach Personenzahl umgelegt. Wenn Du nun also in Deiner Wohnung ganz alleine lebst, ist der Anteil dieser Kosten geringer. Lebst Du dort mit drei Kindern, steigen die Kosten auf jeden Fall.

Ob die Heizkosten hoch oder niedrig sind, hängt auch von den persönlichen Wärmebedürfnissen ab, nicht nur von der Isolierung oder der Art und dem Alter der Heizungsanlage. Wird das Warmwasser über die Heizungsanlage erhitzt, wirst Du dort etwas mehr Nebenkosten haben, dafür aber weniger Stromkosten als wenn Du das Wasser über einen Strom-Durchlauferhitzer erwärmst. Hast Du eine Gasetagenheizung und einen eigenen Zähler, zahlst Du die Heizkosten nicht an den Vermieter sondern direkt an den Energielieferanten.

Und so weiter.

Wir haben bei unserer 85m²-Wohnung z.Zt. eine Vorauszahlung von 220 € pro Monat. Da hat bislang eine fünfköpfige Familie gewohnt. Klar: ganztägig wurde geheizt, gingen dauernd Türen auf und zu usw. Wasserverbrauch, Mülltonne - alles ein bißchen mehr als bei ein oder zwei Personen. Außerdem hat die Wohnung zum Teil Dachschrägen - was das Raumvolumen im Verhältnis zur Grundfläche natürlich erhöht.

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