Wie erfolgreich waren damals im feudalen Okinawa die Reisbauern mit ihrem Kobudo/Karate gegen schwertschwingende Samurai aus Japan?

4 Antworten

Bei einem Übergriff eines Samurai auf Bauern spielt immer die Überheblichkeit mit. Oft haben sie den Bauern einfach nur in den Hintern getreten ohne ihr Schwert zu ziehen. Sie haben darauf vertraut, dass schon ihr Anblick die Bauern so sehr einschüchtert, dass sie sich alles gefallen lassen.

Sind sie in einer solchen Situation an den Falschen geraten, waren sie geliefert. Denn kein Samurai hat ohne sein Schwert eine Chance gegen einen Bauern der gewillt ist zu töten. Wenn der auch noch weiß wie er das anstellen muss, ist er dem Samurai fast ebenbürtig, selbst wenn der sein Schwert gezogen hat.

Rotteten sich mehrere Bauern zusammen, hatte der Samurai selbst mit seinem Schwert in der Hand nur sehr schlechte Karten. Denn es ist egal, wie gut jemand kämpfen kann, wenn er sich den Gegner wenigstens für ein paar Sekunden mit einer Hacke vom Leib halten kann. Der Samurai kann sich nicht gleichzeitig in alle Richtungen verteidigen. Irgend einer setzt garantiert einen Treffer und ist der Samurai erst einmal verletzt ist sein Schicksal besiegelt.

Mehrere Bauern die gelernt hatten ihre Werkzeuge gegen Schwerter einzusetzen, waren gegen einem überheblichen Samurai immer im Vorteil.

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Ja gut, wenn mehrere, bewaffnete Bauern alle gleichzeitig auf einen Samurai einwirken, mussten diese Bauern auch nicht sonderlich gut in ihrer Kampfkunst gewesen sein.

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@j4y34t3r

Ich denke dass es gar nicht so selten war, dass die Bauern die Samurai kalt gestellt haben. Denn es gab immer wieder Bauern die hochwertige Waffen verkauft haben. Natürlich haben sie die immer auf dem Schlachtfeld "gefunden".

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Da Okinawa heute noch japanisch ist, ist kein erfolgreicher Befreiungskrieg daraus erwachsen und die Besatzungsmächte haben auf strategischer Ebene obsiegt. Eigentlich logisch, war ja auch eine Invasion.

Eine Stufe tiefer, auf taktischer Ebene, dürften womöglich nicht alle Konfrontationen zugunsten der Samurai ausgegangen sein, aber gemessen am Resultat - andauernde Besatzung - wohl die Mehrheit.

Auf Ebene der einzelnen Konfrontationen dürften kaum je ein 1:1 Verhältnis aufgetreten sein. Denn sowohl die Samurai, als auch die Bauern auf den Feldern waren in Gruppen unterwegs.

Was du meinst, dürfte allerdings eher eine Wirtshausschlägerei gewesen sein, die in einen Kampf in einer Duellsituation auf der Hauptstrasse des Dorfes ausartete. Dort hat wohl jener gewonnen, der weniger Sake intus hatte...

" Meist erfolgreich...." Naja, mein Altjapanisch ist nicht so gut das ich solche Quellen zitieren könnte und ich glaube kaum das man sich die Mühe gemacht hat jeden "Scharmützel" nieder zuschreiben.
Tatsache ist das eine direkte Konfrontation zwischen zwei geübten Kämpfern für jeden Chancen und Risiken bedeutet. Ausgang ist immer völlig ungewiss.

Ein Samurai mit klassischem Katana gegen einen einfachen Chaku stell ich mir sehr schwer vor, gegen einen Dreistab sieht das anders aus.....
Alles in allem ist es immer "kann möglich sein wenn......."

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