Wie erfährt die Bundeswehr von einer Psychotherapie in der Vergangenheit?

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3 Antworten

Der Behandler muss dann seine Schweigepflicht brechen, wenn er ein künftiges ernsthaftes Verbrechen durch dich befürchten muß. Das ist seine Pflicht und nicht von einer Entbindung durch dich abhängig. Er muß sich an die Schweigepflicht halten, wenn (auch ernsthafte) Verbrechen in der Vergangenheit liegen. Die Maßstäbe der "Ernsthaftigkeit" sind natürlich bei Kriegseinsätzen anders als im Zivilleben.

Mich wundert etwas, daß du dich selbst in Behandlung begeben hast. Menschen mit dissozialer Persönlichkeitsstörung haben normalerweise kein schlechtes Gewissen und demnach auch keinen Leidensdruck. Bist du sicher, daß es keine Posttraumatische Belastungsstörung ist (zB durch den Auslandseinsatz)?

Davon unabhängig finde ich deine Entscheidung die einzig richtige und auch ziemlich mutig und wünsche dir (und deiner Umgebung, sorry, aber ich hatte schon Patienten mit deiner Diagnose) eine erfolgreiche Behandlung.

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Du bist zu wahrheitsgemäßen Angaben verpflichtet. Das reicht doch schon.

Aber gut möglich dass du Schweigepflichtentbindungen ggü der Krankenkasse unterschreiben musst - und da die zahlt, wissen die auch über alles bescheid.

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Ich kann nur kein Mitleid empfinden

Ja, klingt toll. Genau in solchen Händen möchte ich Schusswaffen wissen...

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Kommentar von Soldat1991
10.12.2015, 20:51

Ich habe meinen Dienst auch andernorts (wenn du verstehst was ich meine) pflichtbewusst versehen.

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