Wie entwickelt sich ein Bibeltext?

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12 Antworten

Hallo Fred4u2

Dein Vergleich mit der Evolution ist schon deshalb treffend, weil sich zwar nichts von allein entwickelt hat, dennoch aber die Ergebnisse von den „Fachleuten“  so dargestellt werden, als  ob es so gewesen sei.

Und in der Tat hat sich in manchen Bibelübersetzungen so einiges wie von „Geisterhand entwickelt“, was im Quelltext ursprünglich gar nicht enthalten war. Zum zeitlichen Ablauf fällt rückblickend auf,  dass sich solche „geistigen

Mutationen“ auffällig oft in den frühen Anfängen der „christlichen Ära“  ereigneten, in einer Zeit also,  als die ersten Christen in den römischen
Arenen wilden Tieren vorgeworfen wurden und bald danach die katholische Kirche damit begann, das Monopol als "Bewahrerin des christlichen Glaubens"  unangefochten für sich allein zu  beanspruchten.

Bibelkenner wundert das allerdings nicht, denn sowohl Jesus selbst als auch seine Apostel wussten, dass sich nach „ihrem Weggang“  eine Tendenz „entwickeln“ würde, wie sie  u.a. in 1. Timotheus 4:1 angekündigt wurde.

Die katholische Bibelübersetzung des Augsburger Dompropstes Dr. Franz von Allioli gibt den Text wie folgt wieder:

„Der Geist aber sagt deutlich, dass in den letzten Zeiten einige vom Glauben abfallen, und irreführenden Geistern und Teufelslehrern Gehör geben werden; die mit Scheinheiligkeit Lügen reden, gebrandmarkt in ihrem eigenen Gewissen; die verbieten zu heiraten und gebieten, sich von Speisen zu enthalten . . .“  u.s.w.

Wenn man solche „Entwicklungen“ weiter hinterfragt,  dann fällt auf, dass die auslösenden Mechanismen, die  eine  biblischen Wahrheit  zu einer  „Teufelslehre“  mutieren  lassen, dass diese treibenden Kräfte nach etwa den gleichen Prinzipien wirken, wie man sie sich für das Funktionieren der Evolution vorstellt.  Nach der Entwicklungstheorie hat nämlich die „natürliche Auslese“  dafür gesorgt,  dass nur die Organismen überlebten, die durch ihre Genmutationen in der neuen Umgebung im Vorteil waren.

Des Vorteils wegen hat also diese Art von „geistiger Mutation“  aus beispielsweise dem biblischen Begriff „Seele“  die „Teufelslehre“  von einer „unsterblichen Seele“ entwickelt  -   und auf der Grundlage  dieser  „fortschrittlichen Veränderung“ war dann auch die Weiterentwicklung zu einer „ewigen Qual in einem Höllenfeuer“ möglich.

Für die „neue Umgebung“  -  die geschäftstüchtige katholische Kirche nämlich -  lag der Vorteil dieser „Mutationen“  auf der Hand:  Ab sofort konnte sie durch den Verkauf von Ablassbriefen riesige Gewinne machen  -  und das, obwohl  „schändliche Gewinne“  den  „sittsamen Diakonen“ ausdrücklich nicht gestattet waren (1. Timotheus 4:8 Allioli).

„Überall wird Nachlaß der Fegfeuerqualen verkauft“, schrieb einst Erasmus, ein Bibelgelehrter des 16. Jahrhunderts, „er wird aber nicht nur verkauft, sondern er wird denen, die ihn ablehnen, [von der katholischen Geistlichkeit] sogar aufgezwungen.“

Vor diesem Hintergrund ist die von Dir  erwähnte „trinitarische Taufformel“ lediglich eine der Facetten  eines  weiteren Dogmas, nämlich das von einem dreieinigen Gott. Einer Doktrin,  mit der es den schon zitierten  „irreführenden Geistern und Teufelslehrern“ gelungen schien, aus der biblischen Wahrheit von dem „alleinwahren Gott“, wie Jesus seinen Vater in  Johannes 17:3  nennt,   eine mystische dreiköpfige Gottheit zu machen.

Die Fußnote aus der katholischen Herder-Bibel, auf die Du verweist,  ist  deshalb  auch nur einer von vielen Belegen für die häufig sehr plumpen Versuche, die Wahrheit durch „geistliche Mutationen“  zu verdrehen

Ein Artverwandtes und  sehr prägnantes Beispiel  findet man auch in 1. Johannes 5:7, allerdings nur in älteren Übersetzungen, allen voran die schon zitierte  katholische Übersetzung von Allioli.  

Wörtlich heißt es dort:    „Denn drei sind, die Zeugnis geben im Himmel: der Vater, das Wort und der heilige Geist; und diese drei sind  e i n s.“

In den meisten neueren  Übersetzungen ist diese Passage allerdings nicht mehr zu finden.

Warum nicht?

Weil inzwischen die ebenfalls katholische  aber jüngere Übersetzung der Jerusalemer Bibel  in einer Fußnote dazu erklärt, dass es diesen Text in den  alten  griechischen und den besten lateinischen Handschriften der Bibel gar nicht gibt. Er  wurde „wie von Geisterhand“ hinzugefügt, um der Lehre von einer Dreieinigkeit „Entwicklungshilfe“ angedeihen zu lassen.

Eine andere aber ebenso unzulässige Variante der „Bibel-Entwicklung“    -   um  bei Deinem Vergleich mit der Evolutionstheorie  zu bleiben  -   ist die in der Botanik gut bekannte Möglichkeit,  den „Mutationen“  auf die Sprünge zu helfen, indem man beispielsweise Obstbäume „veredelt“.  Dadurch werden „Entwicklungen“ veranlasst,  die nicht durch „Geisterhand“,  sondern nachvollziehbar durch  intelligente menschliche Nachhilfe  entstehen.

Diesem Beispiel gleicht das Bemühen . . .

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Kommentar von Abundumzu
27.07.2016, 00:16

Diesem Beispiel gleicht das Bemühen,  Bibeltexte zu „veredeln“,   um der Lehre von einer Dreieinigkeit doch noch den Anschein von Wahrheit zu verleihen.                                                                           In der  New Catholic Encyclopedia werden zu diesem Zweck drei „Beweistexte“ angeführt,  wenngleich man sie   -  vermutlich vorsorglich  -  dort selbst gleich wieder relativiert, indem man folgendes einräumt: „Die Lehre von der Heiligen Dreifaltigkeit wird im A[lten] T[estament] nicht gelehrt. Im N[euen] T[estament] findet man die ältesten Beweise in den Paulinischen Briefen, besonders in 2. Kor. 13,13 [in vielen Bibeln Vers 14] und in 1. Kor. 12,4-6. In den Evangelien wird ausdrücklich nur in der Taufformel von Mat. 28,19 ein Beweis für die Dreieinigkeit geliefert.“

In den folgenden Zitaten werden die drei „Personen“ so aufgeführt, wie ich es aus der katholischen Jerusalemer Bibel entnehme:

  • In 2. Korinther 13:13 (14) heißt es: „Die Gnade des HerrnJesus Christus und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des Heiligen Geistes sei mit euch allen!“   
  • 1. Korinther 12:4-6 lautet: „Es gibt aber Verschiedenheitenin den Gnadengaben, es ist jedoch der nämliche Geist. Und es gibt Verschiedenheiten in den Ämtern, doch es ist derselbe Herr. Und es gibt Verschiedenheiten in den Wunderkräften, doch es ist derselbe Gott, der alles in allen wirkt.“               
  • In Matthäus 28:19 lesen wir: „Darum gehet hin und machetalle Völker zu Jüngern und taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.“

Ist man bei den Verfassern der  Encyclopedia wirklich der Meinung, man könne durch die bloße Behauptung, diese Texte würden
eine „Drei sind eins“  bzw. Trinität belegen, nachdenkende Menschen überzeugen?

Hand aus Herz:  Geht aus diesen Versen tatsächlich hervor, dass Gott, Christus und der heilige Geist eine trinitarische Gottheit bilden und dass alle drei wesensgleich, gleich mächtig und gleich ewig sind?

Nein, das geht daraus nicht hervor.

Es geht daraus ebensowenig hervor, wie die Aufzählung von drei Personen wie bspw.  Thomas, Richard und Harald bedeuten würde, dass diese „drei in einem“  seien.

Ein renommiertes biblisches Nachschlagewerk ist der gleichen
Meinung.  Die Texte beweisen nämlich nach  McClintock und Strongs Cyclopedia of Biblical, Theological, and Ecclesiastical Literature  „nur, dass die drei Subjekte genannt werden, . . . aber das beweist an sich nicht, dass alle drei zu der göttlichen Natur gehören müssen und die gleiche göttliche Ehre besitzen“.

Und was es sonst noch zur vermuteten „Bibelentwicklung“  in Sachen Dreieinigkeit zu sagen gibt, habe ich hier bei GF schon viele Dutzend Male ausführlich beantwortet.  

Längst nicht alle diese Antworten haben die religiöse Unduldsamkeit mancher User überlebt.

Diese hier bildet eine Ausnahme:

http://www.gutefrage.net/frage/frage-zur-trinitaetslehre#answer-128720873

Alles Gute

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Unter den Bibelwissenschaftler ist es völlig klar, dass auch die Bibeltexte gewissen Entwicklungen unterworfen waren. Das gilt insbesondere für die Zeit der mündlichen Überlieferung und beim AT für die Zeit der babylonischen Gefangenschaft bzw. beim NT für die Zeit des Frühchristentums.

Wir haben zwar aus jenen Zeiten keine Originale mehr vorliegen, um direkt zu vergleichen. Aber speziell beim NT weiß man das, weil es kontinuierlich Interpretationen des NT durch die frühesten Kirchenlehrer gab und anhand dieser Interpretationen kann man nachvollziehen, dass sich die Texte, die interpretiert wurden, im Laufe der Zeit geändert haben.

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Im Kommentar geht es nicht um den Text der Bibelstelle, sondern um die daraus abgeleitete rituelle Taufformel. Wie bei allen rituellen Handlungen sind die dabei gesprochenen Formeln (etwa im Sinne von Gebeten oder Wünschen) einem zeitlichen Wandel unterworfen, der hier dokumentiert wird.

Als Christen gehen wir außerdem nicht davon aus, daß die Bibeltexte kontextfrei und unveränderlich auf die jeweilige Zeit übertragen werden dürfen. Durch die Hilfe des heiligen Geistes, den eigenen Verstand und das Gebot der Liebe muß der Sinn auf den jeweiligen Kontext übertragen werden. Das kann zur Verdeutlichung auch die Verwendung von modernerer Sprache enthalten - wer z. B. weiß heute noch, was ein Scheffel ist?

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Hallo Fred4u2,

die Drohungen aus Off 22,18-19 beziehen sich in erster Linie auf Veränderungen an der Offenbarung selbst, kann aber wohl auf die gesamte Bibel grundsätzlich angewandt werden.

18 (HFA) Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; 19 und wenn jemand etwas von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil15 wegnehmen von dem Baum16 des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.

Matthäus 28,18-19 kann man Missionsbefehl, Lehrbefehl oder Taufanordnung nennen, es ist aber keinesfalls eine trinitarische Taufformel.

Manch einer meint zwar, dass Jesus hier eine Formel vorgegeben habe. Aber Jesus sagte nicht "...tauft sie und sprecht dabei die Formel...",

...sondern: »19 Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.

Die Menschen sollten schon bei der Taufe Jünger / Schüler Jesu sein, und anschließend weiter belehrt werden über den Willen Gottes, das Vorbild Jesu, sowie die "Kraft des Höchsten".

Die Nennung von Vater, Sohn und Geist macht noch keine Trinität, wie auch Geist, Wasser und Blut nicht, aus 1Joh 5,6-8 (LUT) nicht:

6 Dieser ist's, der gekommen ist durch Wasser und Blut, Jesus Christus; nicht im Wasser allein, sondern im Wasser und im Blut; und der Geist ist's, der das bezeugt, denn der Geist ist die Wahrheit. 7 Denn drei sind, die das bezeugen: 8 der Geist und das Wasser und das Blut; und die drei stimmen überein.

In diesen Text quetschte die RKK noch das berüchtigte Comma Joanneum.

Sieh: https://de.wikipedia.org/wiki/Comma_Johanneum

Grüße, kdd

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Ja selbstverständlich waren die Texte der Bibel Veränderungen unterworfen, und da sie ursprünglich mündlich überliefert wurden, waren sie auch einem sogenannten "Stille Post Effekt" ausgesetzt - das heißt, niemand weiß wirklich, was die ursprünglichen Aussagen und wie die ursprünglichen Formulierungen gewesen sind.

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Kommentar von joergbauer
18.07.2016, 10:15

Es gibt sehr gute Übersetzungen, die mit dem Grundtext weitgehend übereinstimmen (Schlachter 2000, Revidierte Elberfelder etc.). Die Qumram-Funde 1947 bestätigen, daß es da keine Fehler gab und nichts verfälscht ist. Der Sinn ist in jedem Fall erhalten und Gott hat auch dafür gesorgt, daß wir auch heute noch das lesen und verstehen können, was ER uns zu sagen hat!

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Kommentare sind nicht immer das Maß der Dinge. Vor allem nicht von einer Kirche, die sich für allein seligmachend hält. Entsprechend sollte man sich einfach an die Bibel selbst halten und sich nicht einseitig informieren. Es gibt genug Möglichkeiten, sich über Sinn und Zweck und Hintergründe einer Bibelstelle wahrheitsgemäß zu informieren.

Wir haben gute Übersetzungen der Bibel wie Schlachter 2000, Revidierte Elberfelder und Luther, Neue evangelistische Übersetzung etc. Da braucht man oft gar keine Kommentare, weil offensichtlich ist, was gemeint ist und was nicht.

Evolutionäre Entwicklungen und das Wort Gottes in der Bibel sind zwei paar Schuhe und haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Vor allem ja auch, weil ein Christ nicht an eine Evolution glaubt (daß nämlich alles aus Nichts entstanden ist). Alles Gute!

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Kommentar von robi187
18.07.2016, 09:46

lass dem gauben den gläubigen?

lass denn wissenden das wissen?

gaube hat immer was mit einem gott zu tun? man kann leicht festellen was von menschen (glauben) kommt und was von gott der allmächtige kommt?

allmacht braucht keine menschen um eine botschaft zu geben?

der dialog mit seinem gott ist viel wichtiger als die botschaften aus menschen hand? denn diese stinken immer nach menschlicher schwäche?

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Ich bin durch jahrzehntelanges Bibellesen und Forschen immer noch der Meinung, dass sich das Wort Gottes nicht entwickelt. Es ist so, dass Jesus völlig Recht hat, wenn er sagt, dass Gottes Wort die Wahrheit sei (Johannes 17:3). Und wahr ist alles, was von Gott kommt. Diese Wahrheit ist unveränderlich! Aber das erfährt nur, wer sich dem Wort Gottes "ausliefert". Das soll heißen, er mus keine andere Absicht haben als die, den GEIST DES WORTES zu erfassen.

Es geht bei den Bibeltexten nicht in erster Linie um einzelne Worte. Denn Worte müssen übersetzt werden - und wir haben nur Übersetzungen! Es geht immer um den Sinn, der sich dem aufrichtigen Leser erschließt, wenn er die Hilfe des Geistes Gottes dafür in Anspruch nimmt. Der Text der Bibel, wie er von der Forschung seit Jahrzehnten schon festgeschrieben ist, hat immer noch dieselbe Bedeutung für uns Menschen: Er ist eine Anleitung zum rechten Leben (siehe die Bergpredigt in Mat. 5 - 7).

Jeder Leser der Bibel wird dann festsellen, dass sich die Bedeutung eines Textes in ihm selbst entwickelt. Damit möchte ich sagen, dass ein Bibeltext sich im Bewusstsein des Menschen entwickelt. Derselbe Text kann je nach Lebenssituation und Alter etwas anderes sagen. Es entickelt sich Tiefe. Und vor allen Dingen die Nähe zu Gott.

Was ich für unbedingt wahr halte: "Denn das Wort Gottes ist lebendig und machtvoll und kann die Gedanken und Absichten des Menschen beurteilen." (genauer steht es in Hebräer 4:12)

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freddy

wie die komische Vorstellung von Atheisten das sich alles Leben in Millionen von Jahren aus den nix evolutionär entwickelt haben soll.

Allein diese irrige (oder aber sehr bewusst falsche!) Wiedergabe atheistischer Vorstellungen über die Evolution macht Deine Frage zur kompletten Farce, die nur wiedermal den Atheismus auf "göttliche" Art und weise verteufeln soll!

Schäm Dich was! 

Kein halbwegs gebildeter Atheist erzählt, dass sich "alles Leben" aus dem "Nix" entwickelt habe!

Und wenn Jesus in der Bibel (egal ob in der "Offenbarung" oder an anderer Stelle) "zitiert" wird, ist das noch lange kein Beweis, dass er es a) tatsächlich so gesagt und b) auch so gemeint hat! Dazu siehe die vielen unterschiedlichen, z. T. konträren Bibelauslegungen und -erklärungen aller möglicher echter und angeblicher "Bibelkenner"!

Und zum sog. "Missionsbefehl": der hat u. a. bewirkt, dass massenhaft Unkultur, Krankheiten, Mord und Totschlag in die Welt getragen wurden. Alles im Namen Deines Gottes! Stolz darauf kann eigentlich keiner sein, der das Wort "Nächstenliebe" vor sich her trägt wie "Wurstmaxe" seine Würstchenkiepe!

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Die Offenbarung ist nicht von Jesus, sondern von irgend einem Johannes.

Das erste Evangelium (des Lukas) wurde um das Jahr 50 geschrieben. Bis dahin gab es nur mündliche Überlieferung, und jeder Mensch erzählt eine Geschichte anders. Könntest du die Geschichte der deutschen Politik vor 20 Jahren aufschreiben? Aus dem Gedächtnis?

Übrigens: glaubst du, dass die hochschwangere Maria zu Fuß 130 km von Nazareth nach Bethlehem gelaufen ist? Die Bibel berichtet jedenfalls nichts über Eisenbahn und Taxis. 

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Die evolutionäre Entwicklung von Leben ist keine "komische Vorstellung von Atheisten", sonderneine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, die auch von den großen christlichen Religionen und Theologien nicht abgestritten wird.

Das tun lediglich christliche Sekten.

Von der Bibel wiederum ist bekannt, dass sie alleine schon sprachlich aus Verständnisgründen immer wieder neu angepasst wird.

Oder glaubst du etwa, du würdest heutzutage 1:1 lesen, was Luther übersetzt hat...?

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Kommentar von Rudolf36
19.07.2016, 08:55

Jawoll. Gott hat die Evolution erfunden, damit er nicht alles alleine machen muss! 

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die bibel ist durch "schauungen" entwickelt worden.

was durch "nichtschauende" dann hineininterpretiert worden ist, ist immer einseitig gewesen, bis heute!

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Die christliche Taufe geschieht auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes nach Matthäus 28 Vers 19

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