Wie entwerfe ich sprachliche Bilder?

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3 Antworten

Auch ich wäre da vorsichtig. Entweder ein Bild entsteht spontan oder Du lässt es, sonst entstehen verkrampfte Bilder.

Dennoch kannst Du natürlich Deinen sprachlichen Ausdruck "trainieren" - rezeptiv, indem Du beim Lesen besonders darauf achtest, wie sich andere ausdrücken, und produktiv, indem Du Deine Wahrnehmung sensibilisierst: Nimm Deine Umwelt bewusster wahr, versuch, Deine Umwelt so zu betrachten, als würdest Du sie zum ersten Mal sehen, sammle Kunstwerke des Himmels, mach ein Sinfoniekonzert aus den Geräuschen des Alltags, fang Gerüche ein, dokumentiere auf verschiedene Arten, wie Zeit vergeht. Wie heißt es in Keri Smiths "Wie man sich die Welt erlebt" (übrigens: gute Ansätze zur Wahrnehmungsschulung!) so treffend: Erwarte das Unerwartete. 

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Wenn du schreibst, hast du doch bestimmt die Geschichte vor Augen. Versuche diese Bilder mit einzubinden.

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Hi. 

Da wäre ich vorsichtig. Die sprachlichen Bilder von ungeübten Schreibern sind nach meiner Leseerfahrung oft nicht sonderlich gelungen. Eine künstliche Metapheritis fände ich geradezu peinlich. Bilder sollten mit Sorgfalt eingesetzt werden - vor allem nicht im Übermaß. 

Sonst hüpft vielleicht das Herz des Lesers aus Mitleid wie ein Lämmerschwänzchen.

Schau mal, wie gute Autoren das mit Augenmaß "händeln". 

Gruß, earnest

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