Wie entsteht eine Spielsucht und wieso ist es so schwer davon wegzukommen ?

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Eine sucht entsteht durch Glücksgefühle.

Nehmen wir an du gehst mit 100 Euro in ein Casino. Du verspielst 50 Euro davon. Du bist ganze Zeit am verlieren und hast langsam keine Lust mehr. Plötzlich gewinnst du 40 Euro. Dein Gehirn schüttet Endorphine aus und du freust dich um die erhaltenen 40 Euro. Du Spielst weiter und verlierst wieder 50 Euro, dann gewinnst du wieder 40 Euro. Das Gehirn und du merkt sich lediglich die guten Situationen in denen du gewinnst. Das du verloren hast gerät sehr schnell in vergessenheit.

Am ende des Tages gehst du mit 80 Euro raus und fragst dich wo dein Geld ist, obwohl du so oft gewonnen hast. Am nächsten Tag denkst du du hast heute Glück und gehst wieder in das Casino. Diesmal gewinnst du direkt und hast 120 Euro, dein Gehirn und dein Körper merkt sich einfach dass das Spielen an den Automaten Glück hervorbringen kann. Somit wirst du dann süchtig nach diesem Glücksmoment also dem Gewinnen. Das viele dabei mehrere 100te Euro verlieren ist ihnen erst im nachhinein klar, diese denken sich dann aber meistens auch "Das Spiele ich morgen wieder ein".

Ist übrigens mit allem so. Endorphine sorgen für eine gewisse Sucht. Egal ob durch Alkohol, Gras, Sex, Videospiele oder sogar Zucker.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Grundgedanke bei der Spielsucht ist der: "ich habe jetzt schon so viel Geld verloren. Aber wenn ich EINMAL gewinne, dann bekomme ich einen Großteil des Geldes wieder heraus. Höre ich jetzt auf, dann ist das investierte Geld unwiederbringlich weg".

Viele Zocker können nicht aufhören, weil sie der Gedanke plagt, dass womöglich in dem Moment, wo sie heimgehen, das entscheidende Spiel gewesen wäre.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?