Wie entsteht eine Gottesvorstellung?

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8 Antworten

Das Gottes"bild" ist zunächst in der Vermittlung religiöser Institutionen gleichsam "in die Welt gesetzt" und wird dort von den Gläubigen "abgeholt" und über Sozialisation, Erziehung und Kommunikation (in Familie, Freunde, Bildungseinrichtungen usw - wie @Jogi57L dies richtig aufzeigt) weiter delegiert und von Dir im "Vertrauen" dann gleichsam verinnerlicht und rezipiert sowie über eigene Erfahrungen, Erlebnisse und Begegnungen in einer Gemeinschaft, rituellen Handlungen und ganz persönlichen Momenten (z.B. in "privaten" Handlungen wie dem Gebet, in für dich dramatischen oder schweren Augenblicken - besonders sog. Lebensübergängen) verfestigt - auch teilweise verfeinert und manchmal auch etwas verschoben (vielleicht mit einigen Fragezeichen versehen).

Letztlich sollte aber Deine Vorstellung von Gott nie bloßes imitieren religiöser Vorstellungen, Dogmen und Vorgaben sein, sondern immer eine Intimität und Privatheit enthalten, die Dir den Gott an den Du glaubst, an den Du dich festhälst und auf den Du hoffst, ganz individuell und persönlich nahe bringt - gleichsam als eine Art "Lebensbegleiter".


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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 19:45

ok danke :)

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Zunächst einmal durch das, was einem die Eltern/Bezugspersonen/soziales Umfeld so alles "lehren"...


Dann ergänzt durch Kiga, Schule und entsprechenden Unterricht...


später dann noch durch eigenes "forschen" in der Schrift/den Schriften... sowie durch Zuwendung zu einer Glaubensgemeinschaft....


oder vergleichen von verschiedenen Glaubensgemeinschaften....z.B. indem man dort aktiv teilnimmt....


auch durch Gebet, Meditation, "hören" auf die innere Stimme....Erfahrungen damit, dass man sich etwas gewünscht "er BETEN hat... und es eintraf....

( wobei es Esoteriker sicher anders definieren würden )


usw....

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FALLS Du damit gemeint haben solltest, WIE überhaupt ein Gottesbild.. bei unseren Vorfahren... entstanden ist... kann ich es nicht beantworten... ohne Dinge einzukopieren, die bei google oder entsprechenden Plattformen aufzufinden sind....

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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 19:03

nein hast es schon richtig verstanden danke für die antwort :)

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Kommentar von nilisi1
18.11.2016, 22:43

:))

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Es gibt eine ganz grobe Gottesvorstellung, die man von der Gesellschaft und der Familie mit bekommt. In muslimisch geprägten Ländern ist das der Islam, in Europa meist das Christentum und in Indien die Vorstellung der dort üblichen Götter.

Das ist die Projektionsfläche, auf die der Gläubige dann seine Ängste, Wünsche, Moralvorstellungen, Hoffnungen und Erfahrungen projiziert. So macht sich jeder seinen eigenen Gott.

Frag mal mehrere Angehörige der gleichen Religion wie ihr Gott denn so ist, was ihn ausmacht, was er will, was er nicht will, wie und ob er straft, ob er vergibt und was man dafür tun muss, um in das jeweils schönere Jenseits zu kommen.

Du wirst merken, dass sich nicht einmal die Gläubigen der gleichen Religion einig sind. Jeder hat sich auf dem gleichen Grundgerüst seinen individuellen Gott zusammen gebastelt, der ihn als Fantasiefreund begleitet wie die ausgedachten Freunde der Kinder.

So kann der gleiche Gott für den einen streng sein und alle in die Hölle werfen, die Rochmusik hören, vor der ehe Sex haben und masturbieren, für einen Anderen ist der gleiche Gott wie ein liebender Vater für den alles in Ordnung ist, so lange man Gutes tut.
Die Varianten sind schier unendlich und oft nicht miteinander kompatibel, obwohl es der selbe Gott sein soll.


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Kommentar von paulklaus
18.11.2016, 20:28

So ist es - ZITAT - :

Das ist die Projektionsfläche, auf die der Gläubige dann seine Ängste, Wünsche, Moralvorstellungen, Hoffnungen und Erfahrungen projiziert. So macht sich jeder seinen eigenen Gott.

pk

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Durch dein ich (deine Art wahrzunehmen) geqreuzt mit deinen Erfahrungen (deine Art, das wahrgenommen zu haben, was dir vorgelebt wurde)

ABER: Es gibt Ausnahmen, nämlich wenn man sich dem Vorurteil entledigt. Befrei dich von jedem Vorurteil, jeder Erfahrung und jedem Gerücht. Also, blicke in die Welt und nehme ohne zu werten wahr ;)



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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 18:45

dankeschön 😙 wie kann ich der antwort einen stern geben

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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 18:47

jap das weiss ich :)

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Jegliche Gottesvorstellung wie auch Religion entsteht / entstehen durch Kulte, Riten, Mythen, die stets den Wunsch nach höheren Wesen vorantrieben.

pk

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Durch das Lesen der Bibel...

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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 22:43

oki

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Um einen Gott zu erfinden muß in einem Volk tiefe geistige Finsternis sein. Also Unbildung, keine Schulen, keinen Dunst, wie die Welt funktioniert. Stattdessen wilder Aberglauben.

So war es bei Mohammed im Jahr 600 oder bei den Israeliten 800 v.Chr oder bei den Judenchristen im Jahr Null.

Und dann machen sich in diesen Völkern Einzelne bemerkbar, die verkündigen: Ich habe Botschaften von oben und ihr müßt daran glauben, sogenannte "Propheten" - die dann zu Priestern und Ausbeutern mutieren.

Und wenn solche Scharlatane geschickt und laut/brutal auftreten und genug Unterstützer finden, dann wird eine neue Religion bzw. ein neuer Gott etabliert.


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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 18:41

ahh ok danke

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Also im islam wird der gott in 99 namen charkterisiert (keine bildnis)

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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 18:24

und im christentum?

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Kommentar von nilisi1
17.11.2016, 18:40

danke

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