Wie entsteht eine Computer sucht?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Bis heute wurde nicht endgültig geklärt wie eine (Computer-)Sucht entsteht. Es gibt viele verschiedene Faktoren, die dazu führen können. Es gibt oft keinen Auslöser, sondern es ist ein schleichender und vom Betroffenen oft gar nicht wahrgenommener Prozess. Die Familie und Freunde sind oft die ersten, die eine Sucht erkennen. Deshalb habe immer einen guten und engen Kontakt zu deiner Familie/Freunden und hole dir von ihnen immer Rat.

Um süchtig nach Computerspielen zu werden, müssen dir diese Spaß machen und du musst auch viel Zeit damit verbringen. Da sie dir Spaß machen, werden in deinem Gehirn beim Spielen Glückshormone ausgeschüttet, die dir ein tolles Gefühl geben. Diese Glückshormone werden am laufenden band bei allen möglichen Dingen ausgeschüttet, nicht nur beim Computerspielen. Deshalb kann man von nahezu allem süchtig werden.

Es ist vollkommen normal, dass man gerne Dinge tut, die solche Glückshormone verursachen. Ist ja auch ein tolles Gefühl. Jedoch kann es passieren, dass man sich dabei in etwas hinein steigert. Beispielsweise kann es sein, dass bei einem Mensch beim Spielen von Computerspielen ganz besonders viele Glückshormone produziert werden. Daher ist das Gefühlt dabei auch besonders stark. Deshalb wird diese Person hauptsächlich diese Tätigkeit ausüben, da sie das stärkste Glücksgefühl verursacht. Soweit ist das ja kein Problem. Wenn diese Person jedoch beginnt, anderen Hobbys, Familie und Freunde oder sich selbst zu vernachlässigen, wird es zu einem Problem. Dann spricht man von einer Sucht.

Aber wo ist die Grenze zwischen einem geliebten und aktiv ausgelebten Hobby und einer Sucht. Wie viel Zeit darf man diesem Hobby widmen? Es gibt leider keine allgemeingültige Zeitdauer, die für alle Menschen gilt. Bei jedem Menschen ist dies anders. Aber es gibt ein paar Anzeichen, die es zu beachten gilt:

1)

Hast du ein intaktes soziales Leben, also verbringst du regelmäßig Zeit mit Freunden und Familie? Sollte jemand in deinem Umfeld dir sagen, dass du zu wenig Zeit mit Menschen und zu viel Zeit mit deinem PC verbringst, solltest du anfangen dir Gedanken zu machen.

2)

Übst du regelmäßig auch andere Hobbys aus? Wenn du andere Hobbys aufgrund von Computerspielen vernachlässigst oder sogar ganz aufgibst, ist dies problematisch.

3)

Lebst du gesund, also ernährst du dich gesund, treibst regelmäßig Sport und hast genug Schlaf? Wenn nicht, solltest du dir Gedanken machen, ob das vielleicht daran liegt, dass du diese Zeit für Computerspiele verwendest.

Es gibt noch viele weitere Dinge, die ich hier aufzählen könnte. Am Besten versuche doch einfach mal für vielleicht 1 Woche ohne Computerspiele auszukommen und beobachte dich dabei. Wenn du keine Probleme hast deine Zeit mit anderen Hobbys und Freunden/Familie auszufüllen, dürftest du noch auf der sicheren Seite sein. Wenn du jedoch nicht weißt, was du mit deiner Zeit anfangen sollst, dürftest du ein Problem haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Den individuellen Hintergrund einer Entwicklung hin zur Internetsucht / Computersucht bilden zumeist Schwierigkeiten im alltäglichen persönlichen Umfeld. Auch psychische Probleme können der exzessiven Computer-Nutzung zugrunde liegen (wie Selbstwertdefizite, soziale Ängste oder Depressionen). Wenn Betroffene keine alternativen Lösungsstrategien für diese Art von Problemen entwickeln können und zugleich eine besondere Vorliebe für Onlineaktivitäten, Internetspiele und Ähnlichem haben, besteht die Gefahr, dass sie sich immer weiter in die virtuelle Welt flüchten. Das muss nicht bewusst geschehen, sondern erfolgt in vielen Fällen als unbewusster Rückzug.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NoObChaZer
26.04.2016, 14:44

das trifft bei mir immoment (seid ungefähr 3 monaten) alles zu Bin ich jetzt strategisch gesehen abhängig?

0
Kommentar von NoObChaZer
26.04.2016, 14:48

Ich hab halt so nix mehr mit meiner familie zu tun weil ich nur vorm Pc sitze....und bin 2-3 mal in der Woche "krank" das ich zuhause bleiben kann...muss ich mir sorgen machen. ..

0

Nur die Wenigsten sind wirklich Computer(-spiel-)süchtig.

Stattdessen wird die einfache Verfügbarkeit von Belohnung, Selbstbestätigung oder Entertainment im Netz/Computer genutzt, um von tatsächlichen Problemen in der Realtität abzulenken.

Ein einfacher Test ist folgener: bist du zum Beispiel draußen bei einer anregenden/spassigen Aktivität (tolle Party, Urlaub, Vergnügungspark o.ä.) und vermisst den Computer nicht, bist du nicht wirlich computersüchtig - es trifft eher oben genannte Suche nach Ablenkung zu.

Dies natürlich nur als grobes Beispiel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Du vernachlässigst immer mehr für deine Sucht.

-Deine Freunde (du gehst nie mit wenn sie nich einladen und zockst lieber, manchmal ist das ja normal aber eben nicht immer)

-Deine Schule/Arbeit (machst immer weniger dafür und gehtst am Ende vllt sogar gar nicht mehr hin)

-Du isst/schläfst vor dem PC und gehst eigentlich nur fürs Klo weg

-Du verwahrlost und duscht teilweiße gar nicht mehr.

--->das ist jetzt natürlich ein Extremfall, es ist auch schon eine Sucht wenn nur ein oder zwei dieser Dinge extem häufig eintreten

Wie entsteht sie?

-Frust oder Mobbing->man flüchtet in die Spielewelt weil man da "akzepiert wird"

-falsche Einflüsse ("Hey bro, lass morgen Schule schwänzen und lieber bei mir zocken, habe sturmfrei")

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von NoObChaZer
26.04.2016, 14:48

trifft alles bei mir zu bis auf duschen das mache ich noch regelmäßig

0
Kommentar von NoObChaZer
26.04.2016, 15:12

Danke :) mal sehen was ich mache

2

Alles beginnt damit, dass der Computer plötzlich unauffindbar verschwunden ist.

Dann geht es los und man sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und sucht und suchtund sucht und sucht.....................

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?