Wie entsteht eine Alkoholsucht?

9 Antworten

Der Übergang vom Genusstrinken zum Alkoholiker ist fließend. Es geht dann über verschiedene fast unbemerkte Phasen:
Die voralkoholische Phase: Hier trinke ich schon nicht mehr aus Genuss an einem Glas Wein o.ä. sondern aus psychischen Gründen. Stressabbau, um lustiger zu werden, aus Unsicherheit, weil ich durch Alkohol lockerer werde, vermeintlich stärker bin, besser und freier reden kann.
Die Prodromalphase: Hier merke ich schon das ich den Alkohol brauche. Ich denke häufig an Alkohol, freue mich schon auf den nächsten „Umtrunk“ mit Freunden. Bekomme aber teilweise auch schon Ärger mit meinem Umfeld (Freunde, Familie, Arbeitgeber)
Die kritische Phase: Ab hier beginnt schon der Kontrollverlust. Hier liegt es schon nicht mehr am Willen nichts mehr zu trinken. Es geht manches mal nur Tage ohne Alkohol und dann nur unter eigenem oder fremden Zwang.
Die chronische Phase Hier geht es dann richtig bergab. Alkohol bestimmt mein Leben. Es dreht sich nur noch darum an den nächsten Schub zu kommen z.B. bei einem Pegeltrinker den Pegel zu halten. Ichbin fast nicht mehr nüchtern, trinke schon morgens, weil ich nachts - wenn ich überhaupt schlafe konnte - unter den Pegel rutschte.
Natürlich kann jeder aufhören zu trinken. Aber ab einem gewissen Punkt – der nicht vom Trinkenden erkannt wird – schafft er es nicht mehr und ab hier ist es für mich eine Krankheit. Der Kreislauf hat begonnen.
Trinke ich nicht habe ich Entzugserscheinungen und dann trinke ich weil die Entzugserscheinungen gelindert werden – und das immer wieder. Der Alkohol dient in diesem Moment übertrieben gesagt als Medikament. Ich hab keinen Einfluss mehr darauf. Der Kopf beherrscht den Körper. Körperlich trocken zu werden ist eine relativ einfache Geschichte in einem Krankenhaus mit Hilfe von Medikamenten z.B. Distraneurin, aber dann fängt das wichtigste und langwierigste erst an. Der psychische Entzug.

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Bei mir ist es nun so, dass ich mich nicht auf den Alkohol freue, sondern auf die gemeinsame Zeit mit den Freunden und den damit verbundenen Spaß (u.A. durch den Alkohol).

Es ist nicht unbedingt der Alkohol auf den ich mich freue, weil mir bewusst ist, dass es auch ohne geht. 

Nach Ihrer Definition würde ich mich dann ja in der Prodromalphase befinden, wenn ich das richtig verstanden habe. Das Gefühl habe ich aber wirklich gar nicht.

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Hallo.

Ich mag keine Drogen, von Alkohol bis Zigaretten.
Ich bin vor 25 Jahren TAXI-Fahrer geworden, nebenbei. Für Personenbeförderung gilt die 0,00 %o Grenze, da mir das Auto mit nach Hause nehmen konnte, aber  immer einspringen musste, habe ich auf alles verzichtet.

Erst viel es schwer, aber heute freue ich mich, das nicht mal mehr im Taxi geraucht werden darf.

Was verleitet einem Menschen Drogen, (Alkohol allein zu trinken.)

Ich kann die Frage nicht 100% beantw9oren, aber das ist die Gewohnheit immer tiefer zu fallen.

Mit Gruß

Bley 1914

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Doch heute könnte ich es beantworten. Die unbemerkte Sucht, im Umfeld oder einfach so.

Wenn man heimlich trinkt. Für alles 10 perfekte Ausreden auf Lager hat.

Wenn Ausreden benutzt was keinem was interessiert, aber es macht.

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Alkoholismus ist eine Krankheiten, die drei Voraussetzungen braucht: Das entsprechede soziale Umfeld, das Trinken von Alkohol und die genetische Voraussetzung.

Freude empfinden alkoholkranke Menschen nicht beim Saufen, ja meistens überhaupt nicht mehr.

Missbrauch mit Alkohol treiben, der zu körperlichen Schäden führt, kann jeder, der zu viel trinkt. Aber abhängig wird nicht jeder.

ich mach alles falsch, ich bin nichts wert wozu also noch leben?

ich (w, 15) glaube mich braucht einfach niemand. ich habe im januar angefangen an meinem selbstbewusstsein zu arbeiten und daran offener zu werden, es hat auch einigermaßen geklappt und letzte woche? auf einen schlag ist alles weg, was ich mir erarbeitet habe. im moment habe ich wirklich null selbstwertgefühl. ich habe das gefühl, alle menschen hassen mich, ich bin hässlich, fett und oben drauf noch schüchtern. ich krieg mein leben einfach nicht auf die reihe. in den letzten monaten war es einfach schrecklich, ich hab so viel geweint wie noch nie. wegen den unterschiedlichsten sachen, immer gab es irgendein problem wegen dem ich ausgeflippt bin. irgendwie weiß ich, dass ich weder fett noch hässlich bin, ich weiß dass ich untergewichtig bin und mir wird oft gesagt, dass ich hübsch bin. aber ich fühle mich wie wenn ich verrückt wäre und da einfach nicht rein passe. ich habe eine gruppe von mädchen mit denen ich befreundet bin, aber da die sind alle total lieb und haben gute noten und werden oft als etwas streberhaft bezeichnet. ich habe auch relativ gute noten und ich versuche eigentlich auch höflich zu allen zu sein. eben weil ich oft unsicher bin und nicht will dass jemand etwas schlechtes von mir denkt. wir waren gestern auf einer party und da waren natürlich die ganzen "coolen" leute. es wurde eben auch bier getrunken und geraucht. ich hab nichts getrunken, also ich habe nichts gegen alkohol und könnte mir auch vorstellen mal was zu trinken, aber nicht um mich erwachsen zu fühlen, einfach um es mal auszuprobieren. aber ich kam mir da so..dumm vor. ich habe versucht mir die ganze zeit einzureden, dass das alles idioten sind, die alkohol trinken müssen um sich zu pushen. aber, hat ja nicht so gut geklappt, ich mache mir grade so viele gedanken, dass ich schlecht bin, weil ich nicht trinke. ich bin so viel wert wie eine tomate. ich bin einfach so zurück gezogen in mich. in den letzten monaten ist das ja auch alles besser geworden, aber grade fühle ich mich richtig richtig schrecklich. ich weiß dass ich innerlich eigentlich ein fröhliches, positives, spontanes und offenes mädchen bin, aber dieses mädchen ist irgendwo eingesperrt und kann nicht raus (klingt irgendwie poetisch) und ich kann sie nicht rauslassen! ich wäre so gern einfach ich selbst! ich hab am donnerstag angst zustände bei der gruppenarbeit gekriegt und kaum ein wort rausbekommen. vor wenigen monaten hatte ich immer die totale motivation, so viel wie möglich beizutragen um selbstbewusst zu werden.// man wird nicht akzeptiert wenn man intellektuell ist und bücher und mangas liest, obst anstatt mcdonalds isst (weil es einfach das leckerste überhaupt ist) und als mädchen linkin park hört, gerne auch mal alleine zeichnet und die schule ernst nimmt. wenn man nicht trinkt wird man als kind bezeichnet, wenn man sich aber gedanken über die welt macht als streber. ich meine es gibt 7 milliarden menschen, da müssen doch ein paar dabei sein, die eben niemand braucht. ich kann nicht mehr.

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Ich bin total genervt, sensibel und will nur noch alleine sein! Kennt das jemand?

Hallo zusammen,

ich bin in letzter Zeit (sagen wir mal gut 4-5 Monate) total genervt, leicht reizbar bzw. sensibel.

Ich rege mich über so viele Sachen auf, die mich gar nicht stören müsste. Z.B. das jemand mit Handy am Ohr telefoniert, oder der Fahrradfahrer bei einer roten Ampel auf den Bürgersteig fährt und dann wieder auf die Straße.

Ich bin genervt, wenn ich etwas nicht will oder darauf keine Lust habe, die Frage zu beantworten warum denn nicht. Ich habe z.B. keine Lust am Samstag mit einer Freundin und noch zwei Bekannten von ihr vor zu trinken und danach auf eine Karnevalsparty zu gehen. Mit ihr schon aber mit den anderen beiden nicht. Ich mag nicht so oft neue Leute um mich herum.... eigentlich mag ich es nie.

Ich bin gerne alleine, aber irgendwie finden das viele Menschen komisch. Ich nutzte es als Rückzugsmöglichkeit, weil mir oft dieses Gebrabbel der Leute wegen Sachen, die wir schon 100 mal besprochen haben, oder so nichtig langweilige Themen einfach auf den Keks gehen. Es ist mir oft zu banal, obwohl ich nicht mega schlau bin.

Ich habe irgendwann angefangen neuen Menschen die ich mochte zu erklären, dass ich so bin und auch mal sehr gerne alleine bin. Ich habe aber das Gefühl ich müsste mich immer dafür rechtfertigen, jedenfalls vor einer bestimmten Freundin. Ich möchte z.B. Sonntag den ganzen Tag für mich haben. Keinen sehen und keinen hören finde ich super!!! Ich kriege öfters zu hören, wie du eben da und da geguckt hast... ( ist mir wirklich nicht aufgefallen), oder na schlechte Laune... nein ich denke nur über etwas nach!

Ach so ja. Ich habe mit dem Thema Männer komplett abgeschlossen. Ich fühle mich in Partnerschaften nicht wohl, bzw. ich hab kein gutes Händchen für Männer weder beim kennenlernen noch bei der Auswahl.

Eigentlich bin ich mit mir zufrieden, aber ich kann es nicht haben, wenn mich jemand Zicke nennt oder mir das Gefühl gibt nicht richtig zu sein. Am Selbstbewusstsein mangels es nicht. Ich brauche nicht viele Menschen um glücklich zu sein.

Aber ich bin dennoch von allem und jedem genervt. Wir hören immer Radio auf der Arbeit, es nervt mich. Deswegen hören ich seit kurzer Zeit kein Radio mehr im Auto. Geräusche nerven mich also auch.

Meine Kollegin, die mit mir im Zimmer sitzt, ist in Ordnung, hat mich auch teilweise eingearbeitet... aber die ständigen Geschichten was sie noch nach der Arbeit besorgen muss oder wo sie ihren Sohn abholen geht, oder was für ein Sportkurs heute Abend stattfindet nervt mich.

Ich frage mich, ob es besser wäre für mich komplett im Wald zu wohnen. Wobei ich mich dann frage ob ich mich dann nicht wieder nach Menschen sehne.

Kennt das jemand? Irgendeinen Ratschlag? Ich glaube ich drehe sonst noch durch.

Ich habe mal im Internet nach einsamen Ferienhäusern geschaut. Vielleicht sollte ich mal für ein verlängertes Wochenende raus. Ganz alleine ohne Handy etc. Ich bin übrigens 33 Jahre als...

Danke für Eure Antworten!

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Betrunken Fremdgehen

Hallo,

ich weiß nicht wo ich beginnen soll. Ich bin seit 3 Jahren in einer Beziehung mit Höhen und Tiefen. Immer dann, wenn ich gerade denke, ich bin soo verliebt und es könnte nicht besser sein, folgt darauf ein Schlag unter die Gürtellinie. Mein Freund ist 17 Jahre älter als ich, was für mich kein Problem ist, weil ich ihn von Herzen liebe und dieses Gefühl jeden Tag wächst. Doch leider ist Alter kein Garant für angemessenes Verhalten. Mein Freund hat leider kein Limit, wenn es um das Trinken geht. Es ist der Störfaktor in unserer Beziehung, weil Alkohol ihn zu einer anderen Person werden lässt. Die letzten 7 Monaten waren wunderschön zusammen und unsere Liebe füreinander ist so gewachsen, dass von heiraten die rede war. An dem letzten Wochenende musste ich nach Berlin reisen und der Abschied von ihm fiel mir so unsagbar schwer. Wieder zu hause angekommen war er mega betrunken und verhielt sich sehr merkwürdig. Es war so eine Enttäuschung ihn so zu sehen. An jenem Abend war ich noch lange wach. Ich kann es schwer erklären, aber aus irgendeinem unerklärlichen Grund überkam mich dieses Gefühl hintergangen worden zu sein. Also habe ich zum ersten mal überhaupt seine Sms gelesen. Was ich sah, zerstörte mich. An dem selben abend an dem ich abgereist bin, hat er einer Kollegin von ihm ( in meinem Alter) geschrieben: Ich will dich so sehr. Warum kommst du nicht vorbei und seine Adresse. Ich war außer mir vor Zorn und Traurigkeit. Als ich ihn darauf ansprechen wollte, war er sauer, dass ich seine Privatsphäre verletzt hatte. Als ich ihm die Nachricht zeigen wollte hat er versucht mir das Handy ab zu nehmen und hat mich dabei geschupst und versucht mir das Telefon aus der Hand zu schlagen... mich B**ch genannt...Und dann alle beweis sms gelöscht. Später meinte er, er wäre betrunken gewesen und es wäre nichts passiert. Ich habe mit der Kollegin gesprochen und es ist wirklich nichts gewesen. Aber die Art wie er mich behandelt und angeschrien hat verletzt mich sehr. Ich weiß nicht ob man Alkohol als Ausrede gelten lassen kann. Ich weiß, es ist nichts passiert, aber ist nicht alleine der Versuch eine Art des Fremdgehens und zeigt es nicht, wie er tickt? Ich fühle mich so hintergangen und trotzdem liebe ich ihn. Heute einen Tag später tut es ihm wahnsinnig leid und er verspricht sich zu ändern und ales zu tun was nötig ist, um mit mir zusammen zu sein... Ich bin so ratlos, habe Angst ihn zu verlieren, aber auch Angst davor schwach zu sein und mich zu verlieren. Würde mich sehr freuen von euch zu hören.

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Verzicht auf Musik/Smartphone/Internet/Soziale Netzwerke?

Hallo liebe Community!
Da ich gerne mal auf Dinge verzichte, um die Effekte meines "Entzugs" zu testen und zu sehen wie das Leben so ohne ist, habe ich mal darüber nachgedacht eine Zeit lang keine Musik zu hören (zumindest nicht über Kopfhörer). Das habe ich bereits mit Facebook, Instagram, Masturbation, warmes Wasser beim Duschen, Zucker und anderen Dingen gemacht und habe auch vor mal eine "Smartphonefreie Woche" einzulegen. Weil mir aufgefallen ist, dass mich die Musik z.B wenn ich draußen rumlaufe, zu sehr vom wirklichen Leben ablenkt. Oder auch von Whatsapp abgelenkt werde, obwohl 99% der Nachrichten irgendwelche irrelevanten Dinge beinhalten. Ich lebe daher nicht im Moment sondern drifte, inspiriert durch die Musik/das Smartphone in Gedanken ab. Ich habe auch den Eindruck, dass durch diese ständige Reizüberflutung meine Aufmerksamkeitsspanne drastisch gesunken ist. Auch habe ich festgestellt, dass ich entspannter geworden bin, seitdem ich nicht mehr auf Facebook bin oder bei Instagram die verzerrten, wundervoll inszenierten Leben meiner Mitmenschen verfolge. Das hat mich immer fühlen lassen, obwohl ich mir der Unsinnigkeit dieser Gefühle bewusst war, dass mein Leben langweilig ist oder dass andere Leute viel spannender leben. Ich weiß, dass Instagram- und Facebookprofile nichts mit der Realität zu tun haben und die Leute dort bloß ihren Geltungsdrang ausleben möchten, was auch ein Grund dafür ist, dass soziale Netzwerke so beliebt sind.
Außerdem
Hab ich viel mehr Zeit zur Verfügung und bekomme mehr Produktives gebacken. Habt ihr Erfahrung mit Smartphoneentzug (vielleicht auch zwangsweise?) und/oder Musikverzicht gemacht? Interessante Studien/Artikel zu diesem Thema? Ich glaube, diese ganze Smartphonesucht, besonders bei uns jungen Leuten, artet ein wenig aus und viele sind sich dessen nichteinmal bewusst. Andererseits braucht man das Smartphone ja heutzutage und es ist fast unenbehrlich und auch sehr praktisch, wenn man es sinnvoll einsetzt.

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Kann mir jemand weiterhelfen? Hat sowas schonmal jemand von euch erlebt?

Einen wunderschönen guten Abend,

ich will gar nicht viel drumrum reden, euch einfach einen kleinen Einblick in meine letzten Tage geben und dann hoffen, dass mir jemand weiterhelfen kann. Ich bedanke mich im Voraus schon bei jedem sachlichen Ratschlag.

Also seit einer Woche habe ich ein extrem komisches Gefühl, körperlich, als auch seelisch. Seit letzten Samstag beschleicht mich dieses bedrückende Gefühl, immer öfter denke ich über mein Leben nach. Ganz banale Fragen, Wer bin ich?, Warum gibt es mich?, Warum lebe ich? & vorallem, Was passiert nach dem Tod? ... passiert überhaupt irgendwas? So eine Phase hatte ich mit etwa sieben Jahren schon einmal. Besonders wenn ich alleine bin, besonders wenn ich Abends in meinem Bett liege, habe ich Angst, so viel Angst, dass es mir fast die Luft nimmt. Außerdem wird das ständig durch Unkonzentriertheit, Zittern, Appetitlosigkeit & Herzrasen begleitet.

Eigentlich kann ich mir das ganze nicht erklären, da mein Leben gerade vergleichsweise rund läuft, beschäftige mich oft mit meinem Hobby, hab viele gute Freundinnen und sehr viele Menschen die mir wichtig sind und mit denen ich auch viel Zeit verbringe.

Gestern war ich dann eine schöne Runde mit meinem Hund draußen, weil mich das sonst immer auf andere Gedanken bringt. Aber meine Gedanken haben sich nicht verändert, auf einer freien Wiese habe ich dann nach und nach angefangen zu weinen und bin dann einfach zusammengeklappt. Ich habe eine Weile lang geweint und dann war es schwarz, eine halbe Stunde später bin ich aufgewacht und habe mich dann langsam auf direktem Weg nach Hause geschleppt, mein Hund war mir zum Glück nicht von der Seite gewichen. Ich bin dann sofort zu einer Freundin, bei der ich mich immer gut fühle und konnte mich auch für einige Zeit ablenken.

Erzählt habe ich das ganze nur zwei Freundinnen und meinem besten Freund. Nun zum wahrscheinlich dümmsten Teil, ich wusste mir nicht mehr zu helfen und bin heute Nachmittag zu besagtem Freund um etwas zu kiffen, zum ersten Mal und wirklich nur wenig, einfach weil ich diesen Zustand nicht mehr ausgehalten habe. Die nächsten drei Stunden ging es mir wirklich besser, hat aber leider nicht lange angehalten.

Ich habe während dieser Zeit auch oft an den Beitritt zur Kirche gedacht, würde mir dieser Glauben helfen...

Und nun zum Nachteil des THC... Ich würde schon zeitnah zu meinem Arzt gehen wollen, aber kennt sich jemand von euch damit aus, ob mir dieser kurze Konsum dann zum Verhängnis werden könnte? Bzw. ob mir ein Hausarzt da überhaupt helfen kann, was er vielleicht für eine Diagnose stellen wird.

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Hängen geblieben auf Cannabis , vegane Ernährung?

Hallo , Ich denke mein Problem ist etwas komplexer und ich habe auch selber schon eine These aufgestellt , jedoch versuche ich jetzt erstmal es zu schildern und danke schon mal dafür dass ihr euch die Zeit nehmt diesen Text durchzulesen ! Seit einigen Monaten verbringe ich viel Zeit mit Menschen die täglich kiffen . Ich selber hatte auch schon eine Phase , wo ich jeden Tag breit war , jedoch habe ich relativ schnell für mich selber festgestellt dass ich mich in diesem Zustand nicht wohl fühle und so habe ich den Konsum auf circa einmal alle 1,5 Wochen beschränkt . Wenn ich dann geraucht habe war es auch nicht so dass ich unbedingt wollte , sondern dass es einfach zu der Situation passte . Dazu muss man sagen dass momentan Ferien sind und ich während der Schulzeit nicht mal daran denken würde zu kiffen . Jetzt war es so dass ich letzen Samstag meinen 18ten Geburtstag mit einigen Freunden gefeiert habe , wovon so circa die Hälfte täglich konsumieren . Ich habe mir von Anfang an vorgenommen nicht zu trinken , weil ich lieber entspannt als betrunken sein wollte und Vor der Kombination Angst habe . So viel wie an diesem Abend habe ich noch nie vorher geraucht , jedoch ging es mir nicht schlecht und ich fühlte mich nicht wirklich stoned. Einer der Joints war von einem Freund , welcher seit Jahren kifft und daher wahrscheinlich ziemlich starkes Zeug zum bauen verwendet . Am nächsten Morgen ging es mir als wäre nie etwas gewesen und auch bis mittags war alles gut , als ich jedoch bei meinem Freund auf dem Sofa lag bekam ich ein richtig heftiges Flashback. Ich fühlte mich als hätte ich alleine einen ganzen Joint geraucht, hörte meine eigene Stimme später und war nicht in der Lage mich zu unterhalten . So circa 10-20 Minuten vorher hatte ich eine Zigarette geraucht ( ich rauche nur noch sehr selten ) und möglicherweise besteht auch da ein Zusammenhang . Das Gefühl ist dann mehr und mehr abgeklungen , jedoch war ich abends immer noch bekommen . Am nächsten Morgen ging es mir schon besser , ich hätte trotzdem noch das Gefühl mein Kopf wäre benebelt und nicht ganz da . Da es relativ warm war gingen wir in den Pool und danach in die Sauna . Wieder hatte ich eine Zigarette geraucht und dieses negative Gefühl vom high sein war wieder da . Seit dem ist das Gefühl nicht mehr verschwunden , und das seit mittlerweile 5 Tagen . Es mal schwächer mal intensiver und dazu kommt dass ich sowie so schon mit Panikattacken Kämpfe und dazu neige mich in Dinge hinein zusteigern . Das Gefühl ist schwierig zu beschreiben . Ich habe Probleme mich auf Gespräche zu konzentrieren und das führt dazu dass ich Angst bekomme mich zu unterhalten . Meine Eltern haben mir versichert dass ich mich normal verhalte , daher ist es für Außenstehende schwer zu verstehen , aber ich habe das Gefühl nicht ganz bei Bewusstsein zu sein und nicht die komplette Kontrolle über mein Gehirn zu haben . Dazu bin ich seit einiger Zeit Veganerin . Dankeschön vorab für eure Zeit und Hilfe:-)

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