Wie entsteht ein gewitter (blitz,donner)?

6 Antworten

Da diese Frage gerade im Sommer immer wieder auftaucht, kann ich eine meiner Standardantworten einfügen, die allerdings immer etwas abgewandelt werden, damit es nicht so eintönig wird.

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Gewittern, das Wärme- und das Frontgewitter.

Bei Wärmegewittern, die örtlich begrenzt sind, wird durch Sonneneinstrahlung die Luft erwärmt und muss aufsteigen. Dabei kühlt sie sich ab, kondensiert und es entstehen die bekannten Blumenkohl-Wolken (Cumulus) die sich dann bis hin zu gewaltigen ambossförmigen Gewitterwolken (Cumulonimbus congestus incus) entwickeln können. Diese Gewitter entstehen überwiegend im Sommer in den Nachmittagsstunden.

Frontgewitter dagegen sind nicht örtlich begrenzt sondern ziehen oft über das ganze Land hinweg. Hierbei dringt in Deutschland oft aus Nordwesten kühlere Luft ein und verdrängt die hier lagernde Warmluft indem sie sie aufwirbelt. In beiden Fällen wird also warme Luft nach oben transportiert und es entstehen die Gewitterzellen. Frontgewitter kann es auch im Winter geben.

Beide Arten können auch in Kombination auftreten, wobei es durch starke Rotation der Luft sogar wie auch heute, 16. Mai 2018, geschehen, zu Tornados kommen kann.

Als Blitz bezeichnet man den elektrischen Stromfluss-ausgleich in der Atmosphäre, in Verbindung mit Leuchterscheinung und einer akustischen Folge, dem Donner. Den Weg des Stromflusses bezeichnet man als Blitzkanal.

Na weil sich 2 Wolken gegen seitig reiben und dadurch ein Gewitter entstehen positive Elektronen plus negative Elektronen ergeben ein Gewitter reine Physik

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