Wie entsteht ein falsches Bild über einen?

11 Antworten

Erst einmal gehe ich davon aus, dass du etwas Bestimmtes bei der Frage im Kopf hast. Somit kann die Beantwortung nur breit gefächert sein. ein schlechtes Bild kann entstehen, in dem man sich zum einen entsprechend verhält: Ungewaschen zur Schule kommt,sich mehr als aufreizend Kleidet, was Nachbarn anstößig finden können oder aber verbal sich nicht so nett auszudrücken usw. Ein schlechtes Bild entsteht in den Köpfen derer, die gern über andere Lästern oder langeweile haben und statt auf sich selbst zu achten suchen und finden sie etwas bei anderen Menschen. Manchmal kann man selbst nichts dafür. Dagegen wehren ist am Besten so etwas nicht entstehen zu lassen. Das kann aber schwierig sein, weil man manchmal in der Tat nichts provoziert hat. Wenn jemand einen übel nachredet, kann man diesen Anzeigen. Aber das ist auch eher mit Ärger verbunden, dem man sich nicht unbedingt antun möchte. Zudem ist die Frage, ob Gerichte auf eine entsprechenden Klage eingehen. Viel Zeit für nichts würde ich sagen. Von daher gesehen, kann man evtl. Leute zur Rede stellen oder auch vehement ausdrücken: Lass das sein, sonst bekommst du mächtig Ärger! Je bestimmter du das sagst, desto besser! Manchmal hilfreich, ansonsten ein dickes Fell anschaffen, die Dinge übersehen und versuchen sich nicht angreifbar zu machen, durch entsprechendes höflich, aber selbstbewusstes Auftreten! Irgendwann sind die Dinge dann vergessen!

Man wird so, wie die Leute einen sehen, wenn man natürlich mit diesen über eine Zeit zu tun hat.

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Wenn ich, ohne nachzufragen und zu überlegen, den größten Blödsinn glaube, den ein Anderer über dich erzählt - dann habe ich ein schlechtes Bild von dir. Da kannst du dann nix dagegen tun.

Wenn Menschen wenig bis nichts über einen wissen, ist man für sie wie ein wenig bis gar nicht beschriebenes Blatt und damit Projektionsfläche. Sie beschreiben es nach gutdünken (unbewusst) selbst mit ihren eigenen Anteilen, die sie bei sich selbst nicht sehen mögen. Der Mensch spaltet generell seine Schattenanteile aus seinem Bewusstsein und sieht sie nur bei seinen Mitmenschen, es sei denn, er bemüht sich aktiv durch Arbeit an sich selbst um Integration. Wenn man sich z.B. über jemanden aufregt, jemanden verurteilt oder ähnliches, kann man davon ausgehen, dass es sich um unerlöste eigene Schattenanteile handelt und man eigentlich "Selbstgespräche" führt. Das und der beschriebene Umstand des Nichtkennens einer Person, das schließen von sich selbst auf andere etc. bewirken diese falschen Bilder. Eigentlich lebt jeder Mensch in seiner eigenen Realität, die er sich so selbst erschafft. Die muss mit den tatsächlichen Begebenheiten nicht unbedingt übereinstimmen, wie dieses Beispiel deutlich zeigt.

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