Wie entsteht die Flamme in einem Mantelstrom Triebwerk?

3 Antworten

Funktioniert auch nicht anders als bei einem Benzinmotor: eine Zündkerze erzeugt einen Zündfunken (Hochspannung durch zündmodul erzeugt) die das Luft-Kerosin Gemisch entzündet.

Bei start und Landung wird in der Regel "Continuous ignition" gewählt (Also Dauerzündung) um Flameouts zu verhindern. Den Rest der Zeit wird einfach nur weiter Kerosin eingespritzt das sich an der vorhandenen Flamme entzündet.

In der Brennkammer sitzen zwei Zündkerzen (aus Sicherheitsgründen). Da es sich bei einem Strahltriebwerk um eine kontinuierliche Verbrennung handelt, braucht das Gemisch nur einmal gezündet werden und liefert dann eine selbsterhaltende Flamme. 

Mit Strom versorgt werden die "ingniter plugs" unabhängig voneinander jeweils über ein ca. kleinfingerdickes Zündkabel aus der Zündbox. 

Zur Sicherheit lässt sich die Zündung vom Cockpit aus auf Dauerzündung bei Start und Landung bzw. beim Durchfliegen von Schlechtwetterzonen und natürlich von einer Zündkerze auf die andere und auch auf beide gleichzeitig schalten. 

Etwas genauer (hier A320) - Die FADEC kontrolliert die Zündung: 

AUTOSTART am Boden - eine Kerze 

MANUAL START am Boden - beide Kerzen 

INFLIGHT START - beide Kerzen (Hagel, Starkregen, A/C-Stall, Engine Flame Out, Anit-Ice ON, Start und Landung) 

Es gibt zwei Operating Modes: 

MANUAL: Die Crew wählt eine Kerze aus (SINGLE A oder B, BOTH, CONTINUOUS) 

AUTO: Die FADEC wählt eine Kerze aus. 

Das ganze Prozedere hängt aber auch von den installierten Triebwerken ab; da gibt es kleine Differenzen, die aber für das grundsätzliche Verständnis nicht wichtig sind. 

Da ist ne Glühkerze drinnen die das Gemisch entzündet ;)

Nein eine Zündkerze 

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Ach ja stimmt, sry bin manchmal noch bei den zweitakter...

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