Wie entstehen neue Krankheiten?

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6 Antworten

Ja, dort findet natürlich auch Selektion statt, die zu neuen Varianten führt.

Das Problem mit dem Beweis dabei ist, dass sich die "Evolutionsskeptiker" hierfür die Begriffe Mikro- und Makroevolution ausgedacht haben. Dabei soll Mikroevolution nur kleine Veränderungen beschreiben (wie z.B. Antibiotikaresistenzen) und das wird i.d.R. auch von allen anerkannt, Makroevolution hingegen soll den Übergang von einer Art zu einer Anderen beschreiben (ganz grob also z.B. den Übergang von Fisch zu Amphibium) das kann man aber nicht wirklich direkt beobachten, sondern nur Rückschlüsse aus den "Ergebnissen" und Zwischenschritten ziehen. Das wird gern von Skeptikern genutzt, um die Evolution anzuzweifeln, wer aber den Prozess der Evolution ansatzweise verstanden hat, der wird sich von den Begriffen "Mikro -und Makroevolution" eher distanzieren, da eine derartige Unterscheidung keinen wirklichen Sinn macht.

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Die Evolution von Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern kann tatsächlich manchmal ein beängstigendes Tempo erreichen. Völlig neue Krankheiten im Sinne von neuen Symptomkombinationen entstehen aber eher selten, wenn sich Mutationen bei den Erregern anhäufen. 

Wenn von neu entdeckten (Infektions-) Krankheiten die Rede ist, dann erfolgte meist eine Übertragung eines alten Erregers von einer anderen Art auf den Menschen (das war z.B. bei HIV im letzten Jahrhundert der Fall), oder ein Erreger mit einem sehr kleinen Verbreitungsgebiet, der nur eine Handvoll Menschen infiziert hat, wurde identifiziert, oder ein Erreger gelangte in eine Region, in der die Menschen keine Immunität gegen ihn ausgebildet hatten, sodass er dort Beschwerden auslösen konnte, oder zwischen Krankheiten, die aufgrund ähnlicher Symptome bisher verwechselt wurden, konnte erstmals differenziert werden.

Das Problem bei der schnellen Evolution mancher Keime besteht vor allem darin, dass sich Resistenzen gegen altbewährte Medikamente bilden können (wenn man bei jeder winzigen bakteriellen Infektion Antibiotika schluckt, fördert man durch den enormen Selektionsdruck die Ausbreitung resistenter Bakterien) oder sich ihre Oberflächenstruktur soweit verändern kann, dass sie vom Immunsystem nicht mehr erkannt werden (ganz schlimm bei Erkältungsviren, von denen mehr als 100 Varianten oder Serotypen existieren).

Dass wir sie bei mikroskopischen (und auch größeren) Lebewesen beobachten können, ist natürlich ein Beweis für die Existenz der biologischen Evolution, für die gemeinsame Abstammung aller Lebewesen auf der Erde ist das aber bestenfalls ein Indiz. Von Kreationisten wird der Zusammenhang zwischen beobachtbarer Evolution (z.B. durch Zucht) und den größeren Entwicklungen in der Erdgeschichte sogar vollständig verneint, mit der Begründung, es wären zwei grundverschiedene Arten von Evolution (Mikro- und Makroevolution), von denen die zweite nicht existiert. Worin der Unterschied zwischen den beiden Arten besteht und welcher Faktor außer der Zeit die Mikroevolution beschränken soll, können die Kreationisten aber nicht erklären.

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Ja, Bakterien und vor allem Viren entwickeln sich weiter, das ist ja auch eines der großen Probleme die man zur Zeit bei der Bekämpfung von HIV hat. Es entwickelt sich extrem schnell und es gibt schon viele verschiedene Stämme.

Das ist auch natürlich ein weiterer Beweis für die Evolution, welche nicht mehr abgestritten werden kann. Evolution ist eine Tatsache, die wir im Kleinen, wie im Großen überall beobachten können.

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Evolution, Bakterien entwickeln sich genau so wie wir immer weiter

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Wenn 2 Vieren ihre Erbinformationen verschmelzen lassen e.t.c.

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Kommentar von marcustiberius
26.07.2016, 20:50

Teilen die sich nicht einfach in 2?

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Dir Evolution ist bewiesen aber es wird immer noch zwichen zwei Theorien gefaxt obwohl ich mir laut einer nicht vorstellen kann das Bakterien sich wpnschen können sich zu entwickeln

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