Wie entstehen Bilder in der Vorstellung?

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7 Antworten

Bilder entstehen eigentlich immer nur in der Vorstellung. Ist das physikalische Bild vor Augen, kann die Vorstellung permanent am Objekt orientiert werden und ist daher sehr genau. Alle gesehenen Bilder hinterlassen Spuren im Gehirn und beeinflussen das Sehen neuer Bilder. Das Gehirn kann - nachdem es genug gesehen hat - aus seinem Vorrat beliebige Bilder erzeugen, teils unwillentlich im Traum, aber auch mit bewusster Anstrengung (Phantombild). Für das Ganze sind nicht nur (neuro)elektrische Schaltungen notwendig. Das Komplizierte dabei: Das Gehirn erzeugt nicht nur Bilder, sondern schaut sie auch an. Möglicherweise sind beide Aktivitäten getrennt.

Manches Mal wird das Gehirn mit einem Computer verglichen. Dies ist zwar prinzipiell nicht so korrekt, aber man kann damit viele einfache Vorgänge verständlicher machen, da es letztendlich um Datenverarbeitung geht. Wenn eine Webcam ein Bild aufnimmt und auf dem Computer-Bildschirm erscheinen lässt, dann ist das so ähnlich wie das Sehen mit dem Auge. Dieses Computer-Bild kann man ganz einfach speichern und ohne Kamera jederzeit wieder auf dem Bildschirm betrachten.

Das Gehirn speichert ebenfalls Bilder und Bildausschnitte oder Bilder von Gegenständen. Diese Bilder lassen sich ähnlich wie am Computer wieder aufrufen, wobei sie jedoch häufig nicht so bunt und weniger detailliert sind. Dies lässt vermuten, dass nicht alles gespeichert wurde, sondern nur das Wichtigste. Wenn man dann an einen Gegenstand oder an eine Person denkt, dann werden die Bilder, die dazu gespeichert sind aktiviert und man erinnert sich daran (wenn es eine Begebenheit aus der Vergangenheit war) oder man stellt sich etwas vor (wenn es noch nicht wirklich erlebt wurde). Diese Vorstellungen geschehen direkt in unserer Sehrinde im Gehirn, also dort, wo auch die Bilder, die von den Augen geliefert werden, von unserem Bewusstsein registriert werden.

Wenn Du Dir etwas vorstellst, erschaffst Du etwas - in Gedanken. Alles, alles ist so entstanden. Das Geistige kommt vor dem Materiellen!

Schau Dir unsere Zivilisation an, was da alles erschaffen wurde. Alles wurde zuerst im Geist erschaffen. Zuerst war die Idee da, dann die Umsetzung. Da hat jemand die Idee (geistig) einen Wolkenkratzer in der Wüste zu bauen. Er macht Pläne und läßt ihn bauen. So ist eine ganze Stadt (Dubai) entstanden (materiell) und weltberühmt geworden.

Oder die ganzen Entdeckungen. Früher dachte man, die Erde sei flach und der Mittelpunkt des Universums, bis schlaue Menschen nach und nach herausfanden, wie es wirklich ist. Aber wie kamen sie darauf? Sie haben zuerst nachgedacht (geistig) und dann beobachtet (materiell)und dann herausgefunden (geistig) und es dann bewiesen (materiell)!

Wenn Du also denkst, dass das körperliche Auge an erster Stelle steht, dann irrst Du Dich. Zuerst ist das Geistige, und das bist Du mit Deinen Ideen oder ich oder jeder andere Mensch oder Wesen...

Heutzutage wollen uns die "Materialisten" - und leider sind es viele - weißmachen, dass alles von der Materie kommt, sogar das Leben. Dadurch werden wir sehr, sehr eingeschränkt - und das wollen die Urheber dieser Idee. Leider fallen sehr viele darauf rein..

Ich lasse mich nicht einschränken! Die Materie ist begrenzt! Die Gedanken sind frei und ohne Grenzen...

leider ist es anders. Kleine Kinder müssen das Sehen erst lernen. Tabula rasa. Da ist kein Gedanke, höchstens Hunger, Nässe, Verlassenheit, aber auch das Gegenteil davon. Also lass das Ideelle und komme auf den Boden. Der ist hart und materiell. Ohne Gehirn ist von deinen Gedanken auch nichts mehr übrig.

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@willi55

Wo hast Du den Schwachsinn denn her? Ich bin voll auf dem Boden. Habe selbst Kinder und meine eigenen Beobachtungen gemacht, die im krassen Gegensatz zu dem stehen, was Du hier schreibst. Hat mit Ideell nix zu tun!

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Also im Prinzip sind es nur elektrische Impulse: es ist nicht so dass dein Auge etwas sieht, sondern es ist nur ein Sinnesorgan, das Signale geordnet weiterleitet. Ein Photon (Lichtteilchen) kommt in dein Auge und trifft dabei hinten auf die Wand auf (Bilder sind immer verkleinert, mit Fehlern und verkehrt an der Wand abgebildet->das Umdrehn, vergrößernden u Fehler wegrechnen erfolgt im u durchs Gehirn=> also ist Wahrnehmen, das normale Sehen, ein kreativer Prozess!!!) treffen nun genug Photonen auf (die von Gegenständen in bestimmter Wellenlänge abgestrahlt werden) und Überschreiten einen gewissen Schwellenwert, dann wird ein Signal zum Hirn weitergeleitet. Dieses Signal ist tatsächlich dem binären Code von Computer sehr ähnlich: es gibt nur die "Buchstaben" 0 und 1 nachdem Signale weitergeleitet werden bzw verarbeitet werden können Ich hoffe es war halbwegs verständlich wie ichs geschrieben hab :-/

Das menschliche Gehirn ist nun mal ein super Computer gerade was 3D Animationen anbelangt,und kann auch noch Emotionen dazufügen was eigentlich kein Rechner so gut berechnen kann.

Nö. nicht kompliziert! Dein Hirn ruft dabei gespeicherte Eindrücke ab, ähnlich einem Dia. Da siehst Du ja auch nicht die Realität, sondern ein Abbild davon! ;O)

gute frage! und warum haben manche menschen mehr und andere weniger phantasie?

auch das ist eine Frage der Intelligenz.

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