Wie entstand Sachsen?

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3 Antworten

929 lässt König Heinrich I. inmitten slawischen Gebietes eine Burg bauen, um die beginnende deutsche Besiedlung zu sichern. Die so entstandene Mark Meißen wird zur Wiege Sachsens. 160 Jahre später nimmt die 800-jährige Wettinerherrschaft ihren Anfang. Sachsen wächst und nach einer ersten Blüte von Wirtschaft und Kultur sorgt vor allem die Entwicklung des Bergbaus für einen raschen Aufschwung von Handel und Handwerk. Sachsen entwickelt sich zu einem der reichsten deutschen Länder. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verliert das stark in Mitleidenschaft gezogene Land zunächst an Bedeutung. Unter der Herrschaft Augusts des Starken erlebt Sachsen jedoch einen wirtschaftlichen und kulturellen Wiederaufstieg, der sich unter anderem in den Dresdner Barockbauten und der Gründung der Meißner Porzellanmanufaktur (1710) manifestiert. 1813 kämpft Sachsen an der Seite Napoleons in der Völkerschlacht, verliert und muss auf dem Wiener Kongress herbe Gebiets- und Bevölkerungsverluste hinnehmen. Sachsen wird Mitglied des Deutschen Bundes. 

Sachsen ist nicht entstanden, es ist lediglich der Name Sachsen von der Nordseeküste (Elbmündung) nach Süden gewandert. Die Sachsen sind größtenteils zusammen mit den Angeln nach Britannia (400 - 500 A.D.) ausgewandert.

Die heute in Sachsen lebende Menschen sind keine ursprüngliche Sachsen, sondern Thüringer und andere germanische Stämme. Die wenigen vorhandenen Slawen wurden assimiliert. Lediglich die Sueben und Sorben konnten sich als Bevölkerungsgruppe behaupten.

Bei der Gründung des Landes Niedersachsen 1949 hat man diesem Umstand Rechnung getragen. NS ist das sächsische Stammland und trägt daher auch das weiße Pferd im Wappen.

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