Wie entscheided man sich für einen bestimmten Beruf?

9 Antworten

Ich sag dir mal wie ich meinen Beruf gefunden habe bzw mich entschieden habe nun diese Ausbildung anzufangen:

Also ich fange ab September eine Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik bei ThyssenKrupp an.

Warum ich Elektroniker genommen habe, weil mich allgemein die Technik interessiert und ich gerne praktisch aber auch theoretisch gearbeitet habe. Hab als WP1 Fach in der Schule Technik seit 3 Jahren und stande durchgehend 2 und es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht haben von Holzbearbeitung Metallbearbeitung Kunststoffbearbeitung Verfahrenstechnik, schleifen, bohren, sägen, pfeilen uuuund so weiter bis zu löten, kabel verbinden, bauteile einbauen, bewegungsmelder und laufräder bzw kleine elektromotoren gebaut also hat alles wirklich viel Spaß gemacht aktuell arbeiten wir mit dem 3d drucker und da programmieren bzw konstruieren aktuell und das macht unfassbar Spaß wenn mans dann mal verstanden hat.

Hatte dann sofort schon 3 Berufe im Kopf, Zerspannungsmechaniker, Industriemechaniker und Elektroniker (für Betriebstechnik). Habe mich letztendlich dann für den Elektroniker entschieden, weil der nochmal körperlich weniger als die Mechaniker arbeitet und Elektrotechnik definitiv für die Zukunft deutlich wichtiger ist als die Mechanik aber Mechanik und Metall wird halt auch für die Zukunft genau so wichtig sein. Mechanik macht keinen Sinn ohne Elektrotechnik denn man braucht immer Elektrotechnik aber ohne die dazugehörige Mechanik und das Metall geht das halt auch nicht. Aber dachte mir Elektrotechnik ist nochmal ein Tacken wichtiger und den Beruf kann man auch nicht so leicht durch Hilfsarbeiter ersetzen da Elektrotechnik deutlich komplexer ist als Mechanik/Metalltechnik und das ist ehrlich so. Dann warum ich nochmal den Elektroniker genommen habe, weil ich immer gerne etwas in Richtung IT gemacht habe sprich konstruieren, programmieren und der Elektroniker ist nochmal ein Stück IT lastiger als der Industriemechaniker und wollte halt auch etwas IT haben.

Warum ich dann die Fachrichtung Betriebstechnik gewählt habe? ganz einfach in dieser Fachrichtung arbeitet man in Unternehmen selbst, ab und zu in Werkstädten und ansonsten halt in den Einrichtungen und die Leitungen des Unternehmen und das ist halt alles im Betrieb und nicht außerhalb. Ich muss dann nicht im freien arbeiten, sehr selten und auf die Baustelle komme ich damit sowieso nicht. Viele Elektroniker arbeiten leider meist auf Baustellen oder müssen im freien arbeiten und oft zu Kunden fahren aufgrund der Fachrichtung, gebäudetechnik gehört zu der körperlich schwersten elektroniker fachrichtung und die ist auch am wenigsten bezahlt da muss man immer auf baustellen für einen hungerlohn.

Und das die Ausbildung bei einem Großunternehmen (ThyssenKrupp) ist hat mich dann nochmal davon überzeugt lieber jetzt die Ausbildung zu machen statt nach meinem Realschulabschluss weiter Abitur zu machen. Denn nach der Ausbildung kann ich immer noch per Abendschule innerhalb 1-2 Jahre nebenberuflich die Fachhochschulreife nachmachen falls ich studieren will oder ich kann auch nach der Ausbildung aufhören zu arbeiten und dann innerhalb 1 Jahr ganz normal auf der Berufsschule die Fachhochschulreife machen und dann studieren. Also hab da viele Möglichkeiten, staatl geprüfter Techniker wäre auch eine davon.

Dann war das Gehalt natürlich auch ausschlaggebend werde nach der Ausbildung ca 2800-3000 Euro Brutto kriegen, also die meisten Arbeiter dort meinen nach der ausbildung haben sie alle bei steuerklasse 1 ihre 2000 Netto gehabt. Kenne genug Leute die Abitur gemacht haben, durch fehlende berufliche Kenntnisse sowie fehlende Kenntnisse wie man vernünftige Bewerbungen schreibt und sich in Bewerbungsgesprächen gibt und auch schlechte Noten (abitur ist halt schwerer und da schreibt man schlechtere noten als in der 10ten Klasse) sind Gründe dafür das viele nach Abitur keine Ausbildung finden, dann studieren sie und brechen oft das Studium ab weils zu schwer ist, entweder sie fallen durch oder sie sind so unmotiviert und brechen freiwillig ab und da ist man schon schnell 23 und hat bis auf Abitur nix :) hab mich dann doch lieber für die Ausbildung entschieden.

Ich weiß langer Text sorry aber kurzgesagt die Message ist: Mach ein Beruf der deinen Interessen entspricht aber wähl ihn auch bedacht aus es bringt nix einen Beruf zu nehmen den du egal wie sehr du magst in dem du aber kaum was verdienst und den es eventuell nach 10 20 Jahren gar nicht mehr so oft gibt. Das mit dein Beruf muss dir Spaß machen ist weit hergeholt, ein Beruf muss dich interessieren dann kommt der "Spaß" von alleine, ich denke arbeiten an sich egal ob man etwas tut was einen interessiert macht nach einer Zeit kein Spaß mehr aber irgendwie muss man Geld verdienen und hat Bedürfnisse wie teure Autos und dafür muss man dann auch arbeiten, nur niemals einen Beruf nehmen der einen nicht interessiert wer sich nie für Menschen bis auf sich selber und höchstens seine Familie interessiert hat sollte kein Krankenpfleger oder einen sozialen/pädagogischen Beruf nehmen der wird schnell merken das man da falsch ist.

Fällt dir nicht auf, dass du auf einen Troll reingefallen ist, der täglich 3 - 4 Accounts hier neu aufmacht mit dem immer und immer gleichen Fragen?

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@Blubblerblase

Oh schade, passiert hab viel Zeit investiert waren bestimmt 5 Minuten aber was soll man machen. Mit mir spielt man nicht ich erledige das. Ddosen ist heutzutage kein Problem mehr finde jetzt seine IP heraus gib mir 15 minuten...

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Ich hoffe dir ist inzwischen klar, dass es sich hier um einen Troll handelt und du dir soviel Mühe ganz umsonst gemacht hast.

Deine Frage an mich -was ich von dem Jungen will -war außerdem unpassend.

Ich bin durchaus selbst in der Lage die Fragen einzuschätzen und entsprechende Antworten zu formulieren.

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Ok... vergesse meinen Kommentar bitte. Habe "unten" gelesen,dass du selbst bemerkt hast, dass es sich um einen Troll handelt....

Lg Sonny

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Interesse an seinen Beruf ist schon wichtig, den dann arbeitet man automatisch motivierter und ordentlicher.

Du kannst dich ja Mal durch verschiedene Berufsprofile lese, bspw. auf der Seite der ARGE und dann aufschreiben, Woche Eigenschaften und Qualitäten bzw. auch Berufsinhalte durch am meisten ansprechen. Außerdem kannst du dich um Praktika in deinen Wunschberufen bewerben, um einen Einblick und Arbeitsleben zu bekommen...

Lieben Gruß,

jakkily

Woher ich das weiß:Beruf – Finanzbuchhalterin mit Fachkraft Rechnungswesen und KBM

Irgendwie interessiert mich nichts wirklich

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Natürlich ist das Geld in der heutigen Zeit nicht unwichtig, aber ich finde (das ist jetzt wirklich nur meine Persönliche Meinung) am wichtigsten ist auch der Spaß/das Interesse.

Wenn du kein Interesse an deiner Arbeit hast und dich quasi jeden Tag dazu zwingen musst aufzustehen und zur Arbeit zu gehen, hast du auch nichts gewonnen

Am besten findest du einen passenden Beruf, indem du Praktika machst und alles was du dir vorstellen könntest mal ausprobierst :-)

In Armut zu leben ist auch nicht toll, und doch es gibt jobs die so schlecht zahlen.

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@Torlon15

Ich habe nie gesagt das es die nicht gibt, wie ich in meiner Antwort schon geschrieben habe ist das Thema Geld sicher nicht unwichtig, aber noch wichtiger ist für mich das Interesse an der Arbeit. Ich habe ja auch extra dazu geschrieben, dass es meine persönliche Meinung ist

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@Tsukino38

ja aber etwas was gut zahlt und was einem gefällt, nicht einfach, gar nicht.

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@Torlon15

Es gibt sicher Leute die damit umgehen können. Ich für mich könnte in keinem Job arbeiten der mir nicht gefällt, egal wie gut er bezahlt wird. Du darfst nicht Vergessen das du den größten Teil deines Lebens auf der Arbeit verbringst und da bringt es einfach nichts, etwas zu machen wofür du dich quälen musst

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Huhu ja als Praktikant darf man in der Regel nicht so wichtige oder tolle Dinge tun, wegen Versicherungsschutz etc.
Aber lass dich vom Jobcenter nicht abschrecken, die haben super viel Erfahrung und ermitteln anhand deiner Talente, Hobbys etc. Eine Liste von Jobs die zu dir passen könnten und vermitteln meist auch noch Praktika :)

Ich denke man muss Praktika machen, wenn man noch gar nicht weiß, was man machen will. Ich habe Praktika in verschiedenen Bereichen gemacht und gemerkt, dass mir Fotografie echt gefällt. Dann hab ich meine Ausbildung bei BTC gemacht in Köln und das hat echt Spaß gemacht

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