Wie eng mache ich einen Sperriemen zu?

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15 Antworten

Der Erfinder des Englischen Kombinationshalfters hatte ursprünglich eine wirklich gute Idee. Die Schlaufe die vorne am Nasenband angebracht ist, wurde komplett anderes verwandt als heute. Es wurde der Riemen jeweils links und rechts durch das Gebiss, und zwar von innen nach außen, verschnallt. So konnte der Zug auf das Gebiss beschränkt werden und der Druck auf den Naserücken weiter gegeben werden. (Michael Geitner)

http://www.superpferd.de/index.php/forum2/35-ausruestung-und-zubehoer/38229-der-... (bisschen Lesestoff - da steht der obige Text auch drin ... und noch viel mehr ... ist zwar viel zu lesen, aber vielleicht denkst Du dann anders über den Sperriemen ... (den man nicht braucht)

Eigentlich solltest du den nicht brauchen, du reitest ja nicht bei Militär, brauchst also auch keine Angst zu haben, dass sich das Pferd den Kiefer bricht.

Ursprünglich sollte er durch die Ringe verschnallt werden, sodass sich der Druck auch auf die Nase verteilt.

Er sollte also entweder so oder nicht verwendet werden, da er es dem Pferd sonst unmöglich macht sich dem Druck zu entziehen (naja es sollte sich eigentlich nicht entziehen wollen, da kaum Druck ausgeübt werden sollte, aber der wird meist zum Zuschnüren verwendet).

Zwei Finger AUFRECHT zwischen Leder und Kopf. Ich pers. mache ihn einfach sol eng/locker das er nicht übers Kinn ruscht.

Und mal kurz OT, nicht jeder Reiter der mit Sperriemen unterweges ist knallt den zu und ist ein schlechter Reiter.

  1. Das kannst du wohl deinen Reitlehrer fragen. und

  2. Also wirklich?! Wer reitet schon mit Sperriemen? Damit verbietest du deinem Pferd sozusagen, dass es sich wehrt, wenn du etwas falsch machst (es kann nicht mehr das Maul aufreißen). UND es entzieht sich so NICHT den Hilfen!! Einfürallemal, Pferde sagen nur, dass das die Hilfen die falschen sind und nicht, dass sie nicht wollen!

Doch Rumgezerre im Maul versuchen die Pferd zu vermeiden, so entsteht beispielsweise die Rollkur oder manche Pferd neigen dann zu einem Giraffenhals, Druck erzeugt halt Gegendruck bis zu einem gewissen Maße.

Man sollte aber nicht zu dem Punkt kommen, an dem es dem Pferd zu viel wird und es versucht den "Hilfen" des Reiter zu entkommen, sondern es sollte gerne und freiwillig mitarbeiten.

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@pMaIq

DH, Ich meinte nur, dass das Pferd dann nciht als "böse" angesehen werden soll (wird bei mir im Reitunterricht so gelehrt?! ich weiß, voll der Stuss! Pferde versuchen sich den hilfen zu entziehen, weil sie böse sind, den Menschen ärgern wollten und keine Lust haben.)

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Also wollen wir mal anfangen:

  1. der Sperriemen soll vor das Gebiss und nicht unter irgendwelche schnallen.
  2. den Sperriemen brauchst du eigentlich nicht, außer du bist Westernreiter, der sperriemen wurde ursprünglich nur für western reiter erfunden damit er beim harten und aprupten abbremsen mit dem Pferd verhindert das das gebis dem Pferd den kiefer bricht. Ein guter Dressurreiter braucht den nicht

Ich hab dir einen Link geschickt wie es optimal sein sollte;)

http://www.google.ch/imgres?q=sperrriemen+2+finger&hl=de&biw=1517&bih=712&tbm=isch&tbnid=3xoMHwt1u4Ji8M:&imgrefurl=http://f3.webmart.de/f.cfm%3Fid%3D2792219%26r%3Dthreadview%26t%3D3909873%26pg%3D1&docid=zS5gvQzYE1OzGM&imgurl=http://img638.imageshack.us/img638/9849/sperriemen2.jpg&w=240&h=320&ei=FyaWUbbSE8zRsgaq1ICQBw&zoom=1&iact=rc&dur=719&page=1&tbnh=149&tbnw=106&start=0&ndsp=18&ved=1t:429,r:1,s:0&tx=195&ty=247

dort siehst du auch, dass der verschluss oberhalb der Trense geschlossen worden ist:)

allerdings finde ich sperriemen nicht besonders sinnvoll. wenn dein pferd dauernd das maul aufreisst, sollte man der ursache auf den grund gehen. lass deinen Sitz und deine einwirkung von einem reitlehrer/in überprüfen.

vielleicht hat dein pferd auch rückenprobleme oder sattel und/oder trense passen nicht richtig...

warum möchtest du denn einen sperriemen verwenden? einfach nur wegen maul aufsperren oder die ganze zeit gras fressen?

Hei =)

ja, vor dem Gebiss und es sollten ca. 2 Finger darunter passen. Also relativ eng.

Allerdings solltest du für gewöhnlich keinen Sperrriemen brauchen! Denn damit verhinderst du ja, dass dein Pferd das Maul aufreißen kann, und wenn du richtig und korrekt reitest, würde dein Pferd das Maul nicht aufreißen! Reit mal ohne und dann solltest du sehen, wie dein Pferd dann mit dir arbeitet.

Allerdings: Im Gelände würde ich ihn drin lassen, solange du und dein Pferd noch nicht so viele Erfahrungen dort gemacht habt, damit das Pferd nicht den Kopf hochreißen und mit offenem Maul (verhindert ein wirklich gutes Einwirken) lospreschen kann..

Aber auf Dauer sollte das ohne gehn! =)

LG

Vor dem Gebiss. Da sind keine anderen Riemen. Unter den Sperriemen (auch Pullerriemen) sollte so verschnallt sein, das noch locker zwei Finger darunter passen.

Schau mal hier kann man es gut sehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Pullerriemen

Bitte nicht zu fest ziehen, das behindert das Pferd beim Atmen.

So Eng, dass du noch bequem zwei Finger mit durchstecken kannst.

Ja, vor dem Gebiss, da sind auch keine anderen Riemen mehr (normalerweise)

Zwei Finger sollten reinpassen, aber ich bin eigentlich auch für ohne Reiten.

Mach ihn doch einfach ab ein echter reiter benötigt keinen sperrim ;) ich finde diese teile einfach unnötig! ;)

Zwei Männerfinger müssen dazwischen oder vier Mädchenfinger.

So, dass du noch genug Platz für 2 Finger hast

Gar nicht.

Ein normaler Reiter benötigt keinen Sperriemen.

Mach ihn einfach ab.

Wenn dein Pferd dann das Maul aufreitzt, weißt du zumindest, dass du etwas falsch machst.

Oder dass es Schmerzen hat.

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Brauchst du denn unbedingt einen Sperrriemen?

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