Wie Eltern zu einem .... überreden?

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7 Antworten

Man merkt, du hast überhaupt keine Vorstellung, wie das mit zwei Hunden wäre.... Du gehst tatsächlich davon aus, dass du den bisherigen Hund dann zu Hause lassen würdest bzw. könntest, weil er bislang ja offenbar mit dir auch nicht mitgekommen ist. Wenn ein zweiter Hund in den Haushalt kommt, wird sich dieser - ob du das willst oder nicht - an dem bereits vorhanden Hund orientiert, so wie sich der erste Hund - wenn alles so läuft - wie es sollte, sich natürlich auch mit dem zweiten Hund "befassen" wird. Und dann wird Hund Nr. 1 es vermutlich nicht lustig finden, wenn er von Spaziergängen ausgeschlossen wird. Wenn er mit dir vielleicht nicht mitwill, mit seinem Kumpel bestimmt.

Zusätzlich wäre es ziemlich unfair, nur mit dem einen Hund was zu machen und den anderen davon auszuschließen. Kann meiner Meinung nach auch für Unruhe unter den Hunden sorgen. Oder Unruhe beim dem Hund, der mit dir mitsoll, aber eigentlich viel lieber bei Hund Nr. 1 bleiben würde. Entspannte Ausritte wären dann vermutlich Fehlanzeige. 

Wie willst du zudem vermeiden, dass sich der zweite Hund ebenfalls an deinen Vater anschließt ? Willst du mit dem Kaufvertrag vor seiner Nase rumwedeln (abgesehen davon, dass du, wenn du minderjährig bist, diesen gar nicht abschließen dürftest). Dem Hund dürfte ziemlich egal sein, wer ihn bezahlt hat. Wenn er deinen Vater als "sichere Bezugsperson" auserkoren hat, dann ist das so. Was dann ? Hund Nummer 3 anschaffen, irgendeiner geht dann schon mit ? 

Wenn man ein Problem mit einem Hund hat, ist es überhaupt keine Lösung, sich einen zweiten Hund anzuschaffen und zu glauben, der würde dann so sein, wie man sich das vorstellte. Die Lösung liegt darin, Hund Nr. 1 dazu zu bringen - etwas salopp ausgedrückt - so zu funktionieren, wie man das möchte. Und gerade wenn euer Hund so fixiert auf deinen Vater ist, würde ich mal schwer davon ausgehen, dass sich der junge Hund das von ihm abschaut und ebenfalls deinen Vater als Bezugsperson sieht. 

So erklärt sich dann deine Frage nach einer möglichen anderen Rasse, die für deine "Bedürfnisse" geeignet wäre, dass das mit Sicherheit keine besonderen Eigenschaften einer HundeRASSE sind, sondern eines jeden Hundes, der entsprechend erzogen worden ist. Lediglich das Argument der "Sportlichkeit" würde dann den Kreis etwas einschränken. 

Und zum Thema überreden: Du hast ja selber kein einziges vernünftiges Argument dafür, warum ein zweiter Hund notwendig sein sollte. Die von dir beschriebenen Gründe lassen sich mit dem entsprechenden Verhalten sicherlich beheben. 

Möglicherweise haben deine Eltern den Hund Nr. 1 ohnehin schon nur deswegen, weil der vorherige Halter ihn aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr länger halten konnte und wollten möglicherweise eigentlich keinen Hund. Warum sollten sie dann einen zweiten Hund in ihrem Haushalt haben wollen.

Und bevor du jetzt herummotzt, dass dies nicht die Antworten sind, die du hören möchtest, dann überleg mal, wie gerne du dich zu etwas überreden lässt, was du partout nicht möchtest und keinen Sinn darin sieht und dich dann auch noch Geld kostet. Sicherlich nicht gerne. Und deswegen ist Überredung, wenn es um ein lebendiges Wesen geht, schon mal nie gut ! 

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Kommentar von DonCredo
18.06.2017, 21:16

Das ist ungefähr das was ich auch geschrieben hätte, wenn ich es für nützlich gehalten hätte !

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Ich glaube das du Tieren keine Sicherheit geben kannst. Pferd geht nicht mit dir ins Gelände, Hund gehorcht dir nicht überlege mal an wem das wohl liegt.

Überrede und überzeuge deine Eltern nicht übe erst mal an dem was du an Tieren hast und vermittle diesen das du es kannst. Sonst wird es beim nächsten Hund auch nichts, schade schade schade

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Kommentar von montyXcaro
18.06.2017, 22:17

Haha xD  das Pferd ist ein Problempferd aber okay xD lf

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Das Problem ist, du hast vielleicht überlegt aber all die negativen Aspekte ausgeblendet:

1. Du hast schon genug Tiere. Auf der einen Seite zählst du deinen Hund, dein Pferd etc. auf auf der anderen Seite willst du den neuen Hund gleich allein lassen können, das ist kontraproduktiv

2. Nicht einmal der erste Hund ist ordentlich erzogen. Der ist nicht einfach so weil er nun mal charakterlich bockig ist, sondern weil er nicht richtig erzogen ist oder alternativ dich nicht als Herrchen sieht, dass ihm etwas zu sagen hat. Wenn du den Hund schon nicht händeln kannst, wie glaubst du wohl wird es bei einem Neuen? Da hast du ganz schnell exakt das gleiche Problem.

Statt einen neuen zu holen, gehörst du samt Hund in eine Hundeschule wo du erst einmal lernst was du falsch machst.

3. Und dann noch ein Mops. Ein richtiger Retromops würde so gerade eben vielleicht noch gehen, aber ein normaler Mops mit etwas mehr Schnauze eher nicht. Zum einen sind zu kleine Hunde eh schon schlecht geeignet, da sie umso schwerer vom Sattel aus anzuleiten sind, schnell unter die Pferdehufe geraten und dann auch noch die Kondition brauchen. Möpse sind da nicht die klassischen Marathonläufer. Oft werden eher Hunde mit sehr niedrigem Jagdtrieb empfohlen wie der Bereich der Hütehunde, allerdings muss man mit denen auch mehr machen als mal spazieren gehen, das sind Arbeitstiere. Zum anderen sollte der Hund durchaus etwas größer sein und ein guter Läufer.

Ein Deutsche Drahthaar hat schon die richtigen Maße, als Jagdthund bzw. Vorstehhund ist er aber sowieso eher kein typischer Reitbegleiter für lockere Ausritte.

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Kommentar von Kuro48
18.06.2017, 18:18

Am Rande, wie willst du einen Hund für den Begleitritt im Gelände erziehen wenn auch dein Pferd nicht richtig dafür ausgebildet ist? Du kannst nicht mit einem im Gelände unsicheren Pferd dort reiten und einen ebenso Geländeunerfahrenen Pferdebegleithund dabei haben.

Gehorcht der Hund nicht weil es neu für ihn ist hast du auch ein Problem mit dem Pferd und umgekehrt. Erst einmal muss dein Pferd genug "Erziehung" und Vertrauen  besitzen um mit dir alleine und ruhig ins Gelände zu gehen, dann kann ein Hund mit. Der Hund kann nicht deine Reitfehler kompensieren.

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Das Problem liegt nicht beim Hund, sondern bei euch. Er ist so erzogen dass er sich zwar unter deinem Dad fühlt aber noch über euch. Wenn ihr einen zweiten Hund anschafft und eure erziehungsmethoden nicht ändert wird der neue wie der alte. Dazu kommt noch dass sich der neue Hund an dem älteren orientieren wird und das Verhalten von ihm ab kuckt.
Ich würde die Energie lieber in das vorhandene Tier investieren und den so weit möglich umerziehen als noch einen anzuschaffen.

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Kommentar von montyXcaro
18.06.2017, 17:53

Wir haben sie nicht falsch erzogen es liegt daran das Ihrer voriger Besitzer (mein Opa) an Demenz leidet. Mit ihn war sie immer auf Jagd und so, da dies jetzt nicht mehr möglich ist sucht sie bei meinen Vater Schutz.Sie sieht ihren vorigen Besitzer nicht mehr und möchte somit nur noch mit meinen Vater sehr gut umgehen. Was man auch verstehen kann. Und wir wollen sie nachdem alles auch nicht mehr zwingen bei anderen zu "bleiben". Nun ja das Verhalten wird sie aufjedenfall nicht abgucken oder sonstiges denn Zuhause ist sie die liebste Hündin auf der Welt. Beim Spazieren gehen kommt sie ja nicht mit. Also kann der Hund nichts abgucken was schlimm ist.

Den Jagdinstinkt hat sie nunmal daran kann man auch nichts machen, man verdammt, du wirst es eh nd verstehen xD

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Auch wenn du es nicht hören willst.

Du hast einen Hund und ein Pferd. Das reicht. Warum sollen sich deine Eltern mit noch einem Hund belasten und bezahlen?

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Kommentar von MariettaM
18.06.2017, 17:43

Warum nicht?

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Kommentar von montyXcaro
18.06.2017, 17:43

Ou man 😂 Das bringt mich jetzt zum lachen xD Text nicht  gelesen oder wat?

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Hey! Da Du Dich ja mit Argumenten nicht auseinandersetzen willst, nur zwei Sätze:

Da passt weder die gesuchte Hundeart dazu noch sind Deine sonstigen Argumente schlüssig. Ich verstehe Deine Eltern und hoffe sie bleiben hart.

Warum fragst Du hier um Rat, wenn Du eigentlich nur Zustimmung für Deine Gedanken hören willst? Obwohl: genau das hast Du ja zum Ausdruck gebracht. Sorry, mein Fehler. Gruss

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Kommentar von montyXcaro
18.06.2017, 17:55

Zum Anfang ich suche hier nach Rat nicht für Zustimmung oder sonstiges sonder für Dinge wie ich meine Letern überzeugen könnte.

Und zwar die gewählte Hundert (Mops Mix Oder SportMops) ist sehr gut dafür geeignet ich spreche aus eigener Erfahrung.

Mfg

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 Vielleicht könnt ihr einen anderen Hund zu euch nehmen, wenn die Besitzer verreisen o. ä.  dann kannst du deinen Eltern beweisen dass du gut mit 2 Hunden klarkommst und niemand benachteiligt wird.

LG MariettaM

Viel Glück!!!!

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Kommentar von montyXcaro
18.06.2017, 17:46

Die einzigste die den Text gelesen hat und mich versteht :) Danke!

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