Wie Eltern sagen das ich aus Islam ausgetreten bin?

10 Antworten

Bei diesem Thema gebe ich Argumenten nicht viel Spielraum.

Hier herrscht Religionsfreiheit. Das Gesetz steht über der jeweiligen Religion.

Und jeder der in diesem Land lebt, hat dies zu akzeptieren, sonst ist hier für diese Person kein Platz.

Das ist nicht islamfeindlich gemeint, das gilt für mich auch für Christen und alle anderen Religionen, für Menschen die hier geboren sind und für Menschen die hier nicht geboren sind.

Ich weiß nicht, wie Du es ihnen sagen sollst, da ich sie nicht kenne.

Aber jeder hat das Recht auf freie Entfaltung.

Solltest Du noch jung sein, hilft Dir da im Notfall auch das Jugendamt.

Oder schreibe doch mal dem Zentralrat der Ex-Muslime? :)

Sehr traurig, das zu hören. Ich weiß, dass du das eines Tages bereuen wirst. Deine Eltern werden natürlich nicht darüber erfreut sein und damit zufrieden sein, weil sie die Konsequenzen kennen. Du scheinbar nicht. Du scheinst mir auch hier Unsinn zu erzählen und keine Ahnung vom Koran und vom Islam zu haben, ganz ehrlich. Ich hoffe, das ist nicht nur so eine billige Islamhetze.

Wenn es jedenfalls die Wahrheit ist, musst du es deinen Eltern sagen. Oder willst du sie ständig belügen und vorheucheln, du wärest ein Muslim? Wenn du den Koran angeblich so gut kennst, müsstest du doch auch gelesen haben, dass die Heuchler die tiefste Stufe in der Hölle einnehmen werden. Und nicht mehr da raus kommen. Sei also vorsichtig, falls du etwas vortäuscht.

Nenne mir bitte übrigens mal den Vers aus dem Koran, von dem du sprichst.

Der Abfall vom Islam wird im übrigen nur bestraft, wenn ein Land mit der Sharia herrscht und man öffentlich den Austritt vom Islam propagiert und dann über den Islam hetzt und den Islam sogar bekämpft, da das der muslimischen Gesellschaft schadet. Wer privat in seinem Kämmerchen von seinem Glauben austritt, dem geschieht gar nichts, denn der Koran sagt deutlich, dass es keinen Zwang im Glauben gibt.

Und dir würde ich nochmals raten, egal auf welchen Vers du dich bezogen hast, den Tafsir dazu durchzulesen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Autodidakt Islam seit 2010 und Fernstudium

Wie alt bist du? (wegen eigener Wohnung, Jugendamt, usw)

Hier hat mal ein Muslime geschrieben: Blut bindet mehr als alles andere, ich hoffe alle Muslime (inklusive deiner Eltern) denken so.

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Ich habe mal versucht herauszufinden, ob der Islam wirklich den Tod verlangt.

Dashier habe ich gefunden:

Schon der Unglaube (arab. kufr) eines Menschen an sich, der sich Gott nicht unterwirft, gilt im Koran als schwere Sünde. Wer jedoch diesen Glauben kennt, sich dann aber wieder von ihm abgewandt hat, versündigt sich viel schwerwiegender.

Der Koran greift den Abfall vom Glauben an mehreren Stellen auf: „Und wenn sie sich abwenden, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Freund oder Helfer!“ (4,89). Dieser Vers wurde als unmittelbare Anweisung zur Behandlung von Apostaten (Abgefallenen) aufgefaßt und die Todesstrafe als eigentliches Strafmaß für Apostasie festgesetzt. Der berühmte, zur Apostasiefrage häufig zitierte Kairoer Theologe Muhammad Abû Zahra (1898-1974) spricht von drei Fällen, in denen über einen Muslim die Todesstrafe verhängt werden darf: bei Apostasie, bei Unzucht nach rechtlich gültiger Eheschließung und bei Mord, der keine Blutrache ist.

Dass Abtrünnige mit dem Tod zu bestrafen sind, wurde allerdings nicht in erster Linie aus dem Koran, sondern vor allem aus der islamischen Überlieferung abgeleitet: „Wer seine Religion wechselt, den tötet“ und „Wer sich von euch trennt (oder von euch abfällt), der soll sterben“

Die drei sunnitischen Rechtsschulen der Shâfi’iten, Malikiten und Hanbaliten halten Frauen wie Männer gleichermaßen für schuldfähig, während die Hanafiten die Todesstrafe nur für männliche Muslime vorsehen. Sie und die Schiiten treten in Analogie zu Sure 24,2 und 4,15 für die Umstimmung der abgefallenen Frau durch Schläge ein (alle drei Tage oder auch täglich) oder fordern Gefängnis bzw. den Verkauf der Abgefallenen in die Sklaverei

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Quelle: http://www.ead.de/arbeitskreise/islam/arbeitshilfen/abfall-vom-islam-nach-koran-und-sharia.html

Im Koran steht nicht, dass man dann getötet wird, wenn man aus dem Islam austritt. Lediglich eine Ermahnung und dass du ungläubig bist. Was sind die Gründe dafür? Kann ja schwer der Koran sein, denn laut deiner Aussagen kennst du ihn nicht genau.

Mit Deutsch kennt er sich auch nicht Wahrscheinlich aus...

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Ich würde gerne deiner Antwort ein "Daumen hoch" geben, jedoch geht das anscheinend nicht. Fühl dich mit einem Daumen hoch 👍👍👍

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Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit, ganz einfach deine Leben zu leben und das zu Denken, was du für richtig hälst, ohne es an die große Glocke zu hängen und dementsprechend Ärger zu vermeiden.

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