Wie einem Teenager beibringen das man nicht ALLES aufheben muss?

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6 Antworten

Je nach Naturell eines Menschen kannst du da wie gegen eine Wand reden oder aber mit Einsicht rechnen. Es gibt Menschen, die sich ohne Not nicht von einem alten Kalender trennen würden und eigentlich spricht ja auch nichts dagegen, die aufzubewahren. Viele Menschen lassen sich der Fraktion der Sammler zuordnen, das ist durchaus eine typische menschliche Eigenschaft, auch wenn die andere Hälfte der Menschen ganz anders gestrickt ist. Oft trennt man sich containerweise von Altem, wenn man umziehen muss und die räumlichen Gegenheiten oder die Mühe des Transports das erforderlich machen.

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Kommentar von wanda0102
06.07.2011, 12:17

Natürlich möchte man einige Dinge die einem besonders ans Herz gewachsen sind behalten, aber das geht doch nicht mit allem. Ich habe mal eine Experiment gestartet: 4 Wochen lang nichts gesagt, zum Ende war kein Fußboden mehr im Zimmer zu erkennen, ich habe einige Tupperdosen mit verschimmelten Lebensmitteln aus dem Zimmer geholt (es roch auch schon dementsprechend), der Junge hat sich in diesem Saustall anscheinend wohl gefühlt, er hat sogar noch vor seinen Freunden damit angegeben in welchem Chaos er lebt.

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Wenn er bei seinen Kollegen angibt und noch über sein Chaos stoltz ist, dann ist das ja schon Krank. Er geht ja noch zur Schule. Da gibts doch auch siher auch Elternerberatungsstellen, geh doch da mal hin, ich wüsste nämlich auch nicht, was ich mit meinem Kind in so einem Fall tun müsste! Messie ist eine Krankheit, vllt ist er ja noch keiner, ist aber auf dem Besten Weg, einer zu werden, da könnte ein jugendpsychologe sicher weiter helfen. Da würde ich mal in der Schule nah der geeigneten Person fragen, wo, was u,s.w.L.G.Elizza

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Mir fällt es auch sehr schwer, Sachen wegzuwerfen. Aber wie wär es, wenn ihr mal alles, was rumliegt, in Kisten packt. Dann sieht sein Zimmer ja richtig schön aufgeräumt aus. Und dann guckt ihr jede Kiste ganz genau durch. Ihr könnt ja Kisten aufstellen, in die Sachen reinkommen, die auf keinen Fall wegdürfen, die, die wegdürfen und eine Kiste, über deren Inhalt er nochmal nachdenken möchte. Dann fangt ihr an, Platz für die Sachen zu schaffen, indem ihr auch die Schränke durchguckt.

Ganz zum Schluss, guckt ihr dann nochmal die "Vielleicht-Kiste" durch und er schläft noch mal eine Nacht darüber, dann kann er gegebenfalls doch noch was wegtun oder etwas wieder aus der Müll-Kiste rausholen.

So bereut er es nicht, etwas weggetan zu haben und er wird sich sicher über den neuen Platz freuen =)

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Kommentar von wanda0102
06.07.2011, 12:14

Das habe ich schon mehrmals probiert, mit mäßigem Erfolg, er wollte alles behalten und hatte auch immer eine Ausrede parat wofür er dieses oder jenes noch unbedingt braucht :(

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Einfach eine feste Regel aufstellen: Was man 6 Monate lang nicht in der Hand hatte, braucht man auch nicht. Motive kann man z.B. einscannen und als Bildersammlung auf dem PC verwalten.

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Beim nächsten Sortieren ein paar Kartons aufstellen, die dann gefüllt in den Keller, auf dem Dachboden oder in die Garage wandern. Das ist dann zwar weg, aber nicht weggeschmissen. Wenn er es ein paar Monate nicht vermisst oder gebraucht hat, kann es verkauft, verschenkt oder entsorgt werden.

PS: Manche Kinder kommen auch schon mal von jetzt auf gleich auf die Idee, alles auszumisten!

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Kommentar von IchWissen
06.07.2011, 17:08

PPS: Alles schon dagewesen.....!

;-)

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bleib mal nen monat ganz cool, dann merkt er von selber das das falsch ist...

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