Wie durchbricht man den Kreis des immer "haben wollen was man nicht hat"? Wie wird man zufrieden?

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10 Antworten

Sich Menschen in ganz schwierigen Situationen annehmen oder anschauen und dann für sich überlegen "Was ist wirklich wichtig?".

Praktikum in einem (Kinder)Hozpiz oder (Kinder)Krebsstation, da wird einem schnell klar wie dankbar man sein muss für das gute Leben, dass man hat.

Oder auf die Harte Tour Entwicklungshelfer, Aufbauhelfer oder Auslandseinsatz mit der Bundeswehr.

Hallo Brieftasche1982,

ich bin fest davon überzeugt, dass dieses Gefühl "das Gras nebenan ist immer grüner als hier" auf irgendeine Weise fest in unserer Spezies verankert ist: Mit diesem Gefühl haben unsere ganz frühen Vorfahren die Bäume verlassen und sind in die Steppe gezogen (und haben dort den aufrechten Gang erfunden), und mit demselben Gefühl haben sie Afrika verlassen und die Welt besiedelt.

Also ein Stück Unzufriedenheit gehört zu uns dazu, aber heute wirkt sie sich natürlich häufig negativ aus.

Ein anderes, aber verwandtes Thema ist Sozialneid: Wenn man immer das haben möchte, was andere haben, ist das natürlich ein sicherer Weg, schnell unglücklich zu werden.

Also meiner Erfahrung nach kann man sich gegen diese Art von Neid ganz gut wappnen, indem man sich alleine hinsetzt und sich selbst vor Augen führt: "Ich besitze dies und jenes und habe dies und jenes erreicht. Und was andere haben (auch an Problemen), ist deren Ding. Mir sind meine eigenen Dinge und Themen aber wichtiger als diejenigen fremder Leute."

Auch unrealistische Wünsche kann man sich so mit der Zeit 'abtrainieren'...

Einfach mal das betrachten, was man eigentlich hat und sich mit anderen Menschen vergleichen.

Es gibt so viele Menschen, die mit dem, was du hast, glücklich sind, denn viele haben noch nicht mal einen Internetanschluss und können hier eine Frage stellen.

Jeden Tag ein wenig Dankbarkeit zeigen- Balsam für unsere Seelen. Schau dir dein Dach überm Kopf an, weiß es zu schätzen- sei dankbar. Schau dir dein Bett an, weiß es zu schätzen- sei dankbar. Schau dir deine Heizung, Freunde/Familie, Essen/Trinken, Bildung etc. an... Die einfache Kunst, sich mit dem zufrieden zu geben, was man hat, liegt darin, mit offenem Bewusstsein durch seine eigene kleine Welt zu gehen.

Das ist eine gute Frage. Ich denke da hat jeder eine andere Herangehensweise. Den Kreis des "immer haben wollen was man nicht hat" zu durchbrechen geht meiner Meinung nach nicht, denn selbst wenn wir etwas erreicht haben was wir unbedingt wollten gewöhnt man sich schnell daran und es wird "uninteressant" bzw. eine Art "Routine". 

Das einzige, was ich mir diesbezüglich als eine Art Lösung vorstellen könnte, wäre zum Minimalismus/Einfachen Leben überzugehen. 

Mal eine Weile sehr bescheiden leben, dann lernt man, dass Sein viel wichtiger ist als Haben.

Sich ein Ziel zu setzen und darauf sparen.

Indem man sich vor Augen führt, was man hat und zufrieden damit ist.

Ich habe da ein Zitat (ich glaube es ist aus dem Film "Fight Club"):

"Sie geben Geld aus, das sie nicht haben, um Zeug zu kaufen, das sie nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die sie nicht leiden können."

Der Film "Fight Club" ist sehr gut. Schau ihn Dir ruhig mal (wieder) an.

In diesem Film geht es ja auch darum, zu lernen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Und dann habe ich noch einen Artikel, der Dir vielleicht auch weiterhelfen kann:

http://www.question-of-attitude.com/motivation/lebe-wie-ein-spartaner/

indem man nicht will..... das man es bekommt.

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