Wie dressiert man seinen inneren Schweinehund?

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9 Antworten

hallööchen,

  • deine frage war, wie dressiert man seinen inneren schweinehund?

  • diese frage will ich dir jetzt konkret beantworten:

  • erstens: beginnen deinen inneren schweinehund zu lieben und zu akzeptieren...

  • wenn er sich wieder bemerkbar macht, dann sag ihm ganz liebevoll, dass du jetzt die entscheidungen übernimmst, und dann entscheide auch selber, wenn du sport machen willst, dann mach sport, sag deinem schweinehund, dass er gerne mitkommen kann...;-))

  • wenn wir immter das tun oder unterlassen, wonach unser schweinehund uns drägt, dann ist es so, als wollten wir ihn "verdrängen", loswerden, denn überleg mal, wenn wir auf den schweinehund hören, ist dann noch da, oder ist er weg?

  • jedoch alles, was wir ablehnen, muss bei uns bleiben...

  • wir bringen ihn "zum schweigen", indem wir wieder der chef im ring sind, und dieses liebe viech lieben und akzeptieren, dann kann er in "rente" gehen (der will den job in uns bestimmt nicht ewig machen)

  • alles gute

Kommentar von MsDoolittle
26.01.2012, 23:48

Dieser Ratschlag erscheint mir sehr weise. Tatsächlich klebt alles an einem, was man ablehnt. Warum soll das nicht für Schweinehunde gelten?

Ich freunde mich daher gerade mit meinem Schweinehund an. Einem guten Freund sagt man ja auch mal die Wahrheit, auch wenn sie ihm nicht gefällt. ;-)

Ich danke auch allen anderen Ratgebern für viele kleine gute Ratschläge!

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such dir mit einer freundin etwas aus (zum beispiel gemeinsam reiten) und in dem moment wo ihr euch anmeldet, gibt es immer einen von euch, der den anderen motiviert. ich hab solche tage auch manchmal, da hilft es, sich etwas vorzunehmen und andre mit zu nehmen (zum beispiel mit familie schwimmen gehen) und dann ist da iommer wer, der dich antreibt, vor allem wenn du kleinere geschwister hast und die sich ganz besonders drauf freuen, dann kommen die alle 5 min in dein zimmer geplatzt und fragen, wanns endlich losgeht, und spätestens nach 5 mal bist du so genervt, dass du dich "mithinschleppen lässt" und wenn du einmal da bist, freust du dich und verbrauchst deine energie

Gehe mal deine Ausreden gedanklich durch. Was ist an ihnen dran?

Dein Ziel ist es schlechte Laune zu reduzieren. Sport ist da sehr wahrscheinlich hilfreich. Du solltest dir eine Sportart suchen, die dir möglichst Spaß macht. Eine Sportart aus Zwang zu machen, die man eigentlich nicht mag, bloß um Sport zu machen, wirst du recht bald wieder aufgeben. Ich gehe besonders in der kalten Jahreszeit jeden Tag mit meinem Hörbuch am iPod zumindest 30 Minuten spazieren. Damit mache ich Bewegung, ich komme weg vom Schreibtisch, tanke frische Luft, bin in der Natur und erlebe noch eine Geschichte.

Setze dir ein konkretes und realistisches Ziel! Sag dir etwa, dass du diese Woche (bis zum Tag XY) drei Mal 20 Minuten im Park joggen gehst. Je konkreter dein Ziel, desto eher kannst du es prüfen. Dann vergleiche am Tag XY, ob du dein Ziel erreicht hast und wo es Abweichungen gegeben hat. Überlege dir woran das gelegen hat und schreibe deine Gedanken dazu auf.

Dann solltest du die Bewegung zur Gewohnheit machen; besonders am Anfang solltest du nicht überlegen, sondern einfach rausgehen und dich bewegen. Kommst du heim und wirfst dich aufs Sofa kommst du schwer wieder hoch. Nimmst du aber gleich deine Laufschuhe (o.ä.) nach dem Heimkommen in die Hand und joggst los, hat dein Kopf nicht die Gelegenheit Ausreden zu erfinden.

Kurz zusammengefasst: 1) Bewegungsart wählen, die dir Spaß macht 2) Realistisches und konkretes Ziel, das du in kurzer Zeit erreichen und prüfen kannst, wählen 3) Bewegung zur Gewohnheit machen.

Wenn dein langfristiges Ziel bessere Laune ist, solltest du zuerst mal kleine Schritte machen.

Kommentar von MsDoolittle
24.01.2012, 20:18

Das mit dem Nach-Hause-Kommen ist wirklich schlimm. Sitzt man erstmal, dann sitzt man wie mit Alleskleber festgeleimt.

Vermutlich wäre es besser, gleich nach der Arbeit zu gehen.

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Kommentar von Nachtflug
24.01.2012, 20:45

Richtig! Man muss eine regelmäßige, verbindliche Struktur aufbauen

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  1. Daran denken das die ersten 2-4 Male die schwersten sind,
  2. immer zur gleichen Zeit (die beste vorher überlegen), besser einmal pro Woche wirklich als jeden Tag nie
  3. Schon Mal die Kleidung anziehen.
  4. Ziele : ganz klein anfangen, laufen und gehen abwechselnd.

Ganz ohne Kampf geht gar nichts!

Kommentar von MsDoolittle
25.01.2012, 21:15

Das mit der Kleidung ist ein ausgesprochen wichtiger, zentraler Punkt. Diese Umzieherei hält einen nämlich auch manchmal ab. Danke!

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Wenn Du Ausreden hast, dann willst Du keinen Sport treiben. So einfach ist das. Halt Dir eines vor Augen: Entweder zähmst Du Deinen inneren Schweinehund oder er wird Dich früher oder später zähmen.

Kommentar von MsDoolittle
24.01.2012, 20:07

Du meinst, ich sollte meinem Schweinehund in den verlängerten Rücken treten, statt ihm gut zureden zu wollen?

Das fühlt sich gar nicht so schlecht an.

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Also ich kenn viele Leute die kein Sport machen - Innere Schweinehunde sind nich blöd kann ich Dir sagen. Meiner auch nich. Churchill hatte nen inneren Schweinehund wo sein Herrchen so dressiert hatte das der denn nachher gesagt hat: Sports - never!

Mein innerer Schweinehund sagt immer zu mir - machst kein Sport kannst auch kein Sportunfall kriegen. Da packt er mich bei meine Feigkeit mit dis rösa Sackgesicht........

Also ich sag ma einigt Euch auf friedliche Koexistenz. Versprich ihn erstma das er in Regen nich mit Dir rausbraucht denn kriegst bei diesen klammen Wetter auch nich als erstes ne Muskelzerrung. Un denn fängste mit was friedlichen an - Kugelstossen vielleicht ;o)) ;o)) da besänftigst ihn denn so mit das er nachher auch gerne mitrkommt nach un nach!

Stell ma ne Namensfrage - auch ein innerer Schweinehund will nett angesprochen werden. Wie wär mit K........ meine Freundchens habens grad alle in Chor schon laut gerufen ;o)) ;o)) ;o)) ;o)) ;o))

Ich würde mir Verbündete suchen. Ein ordentlicher Gruppenzwang wirkt Wunder.

So habe ich eine Truppe zusammen bekommen, mit der einmal wöchentlich ein Schwimmbad-Besuch angesagt ist. Und wer fehlt, muss sich glaubhaft entschuldigen können. Naja, manchmal verschieben wir auch einfach, weil wir alle lieber etwas Anderes tun möchten.

Kommentar von MsDoolittle
24.01.2012, 20:21

Beim letzten Nebensatz musste ich lachen.

Leider habe ich in meinem Freundeskreis keine Sportfanatiker. So jemanden müsste man in dem Trupp haben. Dann traut sich nämlich irgendwann keiner mehr, etwas anderes zu machen.

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Das ist ganz einfach, nimm an die Leine und gehe z.B. abends eine kleine Runde.

Kommentar von Nachtflug
24.01.2012, 20:05

Richtig smile

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Kommentar von MsDoolittle
24.01.2012, 20:19

Ich habe weder Hund noch Leine.

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entwickle etwas mehr selbstbewusstsein

Kommentar von MsDoolittle
25.01.2012, 21:13

Mensch Coeleste, Du bist doch bestimmt ein schlaues Kerlchen.

Selbstbewusstsein hilft beim Sport nur dann, wenn man einen total coolen Eindruck machen will, während man mit den Inlineskates im Matsch landet. Wenn ich mehr Selbstbewusstsein entwickeln soll, dann gebe ich die Idee, in 2012 Sport zu treiben, ganz selbstbewusst auf. xD

Selbstvertrauen hingegen kannst Du jemandem empfehlen, der sich einen bestimmten Sport nicht zutraut.

Mein Selbstvertrauen so entsetzlich hoch, dass ich manchmal Dinge tue, die ich eigentlich gar nicht kann. Wenn ich jetzt noch mehr Selbstvertrauen entwickle, als ich ohnehin schon habe, dann bewerbe ich mich vielleicht bei den Olympischen Sommerspielen. Allerdings bereite ich mich trotzdem kaum vor, weil ich ja zu faul bin.

Und was empfiehlst Du mir dann?

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