5 Antworten

Zumindest ist der text veraltet; Zwangsbehandlung ist seit v2011 untersagt und die länder müssen die Unterbringungsgesetze (PsychKG) ändern.

das es beim absetzen von Neuroleptika zu Absetzpsychosen kommt, ist zwar bekannt, wird aber von den Ärzten geleugnet. Ich war auch betroffen von so was, bekomme aber von keiner Seite her Unterstützung; erst beim BPE habe ich Leute gefunden, die mir glauben.

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Kommentar von Oriana2012
26.03.2012, 17:17

....was ist BPE ?

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Hi,
mit der Wahrheit ist das ja so eine Sache. Sie ist immer eine subjektive Angelegenheit, wenn man mal von Ausnahmen wie der Wahrheit in der Aussagenlogik absieht. Was für den einen wahr ist, kann also für den anderen durchaus unwahr sein, ohne dass einer der beiden Unrecht hätte. Auch in deiner verlinkten Seite steckt inhaltlich viel Wahrheit, wie ich finde. Allerdings bestimmt nicht DIE EINE Wahrheit im Sinne von absolut und allgemein gültig. Diese für sich selbst herausfinden würde bedeuten, dass man sich zunächst ein eigenes Bild verschaffen müsste, also in die Psychiatrie als Patient hinein müsste. Wenn dann die schlimmsten Befürchtungen tatsächlich eintreten würden, wären die Erkenntnisse nur leider gar nichts mehr wert. Wenn nicht, was wäre dann damit gewonnen? Es könnte doch mit einiger Wahrscheinlichkeit so sein, dass anderswo die Verhältnisse völlig andere sind. Die Philosophie setzt sich schon immer mit dem Thema Wahrheit auseinander und einige Zitate dazu findest du hier:

http://zitate.net/wahrheiten.html

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Ich hab den Text nicht gelesen, allerdings gibt es Fälle in denen halbwegs normale Menschen in Psychatrien gesteckt werden, dies trifft häufig auf Jugendliche zu, welche stark Pubertär sind und wo die Eltern einfach überfordert sind ;)

Und ich persönlich kenne einen Fall, wo jmd mehrere Monate in der Psychatrie saß, hing wohl damit zusammen, das die Person privat versichert war.

Das erschreckende daran ist, die Person wurde aufgefordert ein medikament zu nehmen, wollte aber vorher den Beipackzettel lesen, nach dem durchlesen wollte diese Person das medikament nicht nehmen. Daraufhin meinten die Betreuer, wenn du es nicht nimmst, schreiben wir in deine Akte, das du dich weigerst an deiner "Heilung mitzuarbeiten".

Das Ende vom Lied, die Person hat das Medikament genommen und war dadurch in einem Zustand der ständige Betreuung verlangte.

Sowas zu verallgemeinern ist jedoch falsch! und Psychatrien sind nicht im allgemeinen schlecht :)

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Wichtig ist es bei jeder Lektüre eines Textes weiter selbständig zu denken und sich sein eigegnes Urteil zu bilden . Was Sibannac dazu sagt ist ein Erfahrungsbericht - und diese sind immer sehr wichtig um darüber nachzudenken . Es ist ganz klar , dass ein gesundes Umfeld dem Menschen besser tut als ein krankes. Auf jeden Fall ist es sehr wichtig selbst die Art und den Ort der Behandlung zu wählen - ohne Angst und mit guter Überlegung . ;-)

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Ich habe den Text jetzt nicht gelesen, kann Dir aber sagen, daß Aufenthalte in Psychiatrien nur so lange stattfinden sollten wie es der Gesundung des Einzelnen gut tut - also bis er wieder in der Lage ist sein Leben draußen möglichst selbstständig geregelt zu bekommen.

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