Wie die Mutter so die Tochter oder wie der Vater, so der Sohn, richtig so?

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7 Antworten

Hallo!

Es ist berechtigt, Alkoholismus als Familienkrankheit zu bezeichnen. Das heißt aber nicht, dass jeder in diesen Familien säuft.

Es gibt für die meisten dieser Kinder zwei Wege: Entweder, sie bekommen selbst ein Alkoholproblem oder sie suchen sich einen Partner, der säuft und versuchen alles - genauso wie sie es als Kind kennengelernt haben -  um ihm das Saufen abzugewöhnen.

Seltener kommt es vor, dass zwei Kinder aus solchen Familien, die beide selbst ein Alkoholproblem haben, eine Partnerschaft bilden oder auch zwei 'Angehörige', die in einer Familie mit Alkoholproblem aufgewachsen sind und beide heute keinen oder wenig Alkohol trinken.

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Hey Shiba,

die Frage ist schwierig zu beantworten. Im Grunde sind viele Angewohnheiten gleich. Das fängt oft bei deinem Lieblingsessen an und geht meistens weite bis zu deinen Hobbys, dein Umgang mit anderen Leuten, usw.

Jedoch denke ich, dass es auch viele Sachen gibt, die einen so sehr abschrecken können, dass man diese nie selber machen möchte.

Hier ist jegliche Sucht ein gutes Beispiel. Wenn deine Mutter zum Beispiel ein starkes Alkoholproblem hat, kann es sein, dass du so schockiert von dem anblick bist, dass du nie wieder Alkohol trinkst.

Oft ist dies auch der Fall bei Sachen wie Zigaretten. Wenn du siehst wie schlecht es jemandem geht, der sein halbes leben geraucht hat, hast du kein großes Interesse daran auch ein Raucher zu werden.

Ich hoffe ich konnte helfen,

Panjo

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Veranlagungen können vererbt werden, Handlungen nicht.
Also: eventuell hat das Kind eines Alkoholiker eine höhere Wahrscheinlichkeit auch an Alkoholismus zu leiden, muss aber nicht sein. Ob dann dem Drang nach Alkohol vom erwachsen gewordenen Kind wieder nachgegeben wird, ist wieder eine andere Frage.

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In der Tat haben Alkoholikerkinder eine höhere Chance, selbst daran zu erkranken. Das ist aber auch genetisch bedingt, weil Menschen, die mehr vertragen können, eher dazu tendieren eine Alkoholsuchterkrankung zu entwickeln.

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Es kann auch das totale Gegenteil bewirken-hatte eine Klassenkameradin deren Mutter ein Junkie war also Heroinabhängig. 

Diese Klassenkameradin ist ABSOLUT das Gegenteil-raucht nicht trinkt nicht ernährt sich vegetarisch-das machte sie weil Sie Ihre Mutter als Beispiel hatte und nicht so enden wollte.

Ich fand Sie immer zu streng:-)

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Exzessiver Alkoholkonsum ist eine psychische Krankheit , solche Erkrankungen sind erblich.
Was jedoch nicht bedeutet, dass das Kind unbedingt genau so werden muss.

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Möglich ist alles und der Hang zum Suff is gewiss auch höher wenn man aus einer Alkoholikerfamilie kommt als wenn die Eltern Abstinenzler sind. Aber, dass das Eine unweigerlich zum Anderen führt ist nicht gesagt.

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