Wie kann ich die Beschleunigungsarbeit mithilfe der Leistung bestimmen?

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4 Antworten

Also was jetzt? Willst Du die Beschleunigung oder die Beschleunigungsarbeit?

Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du nicht nach dem fragst, was in der Überschrift steht, sondern in der Beschreibung.

1 W = 1 J / s = 1 kg * m² / s³ 

Das formst Du nach Joule um, also nach der Einheit für Arbeit:

1 W = 1 J / s [ * s

1 W * s = J

W = 110000 W * 10 s = ? in J

Wenn Du zudem noch die Beschleunigung ermitteln sollst, musst Du noch folgendes Berechnen:

1 J = 1 kg * m / s² [ / kg

1 J / kg = 1 m / s²

a = W in J / 1200 kg = ? in J

So schwierig ist das nicht, wenn man Google etwas bemüht und ein wenig nachdenkt. Wikipedia ist in Bezug auf Arbeit, Leistung und Kraft dahingehend echt hilfreich. Alternativ gibt es auch das Tafelwerk in jeder normalen Buchhandlung für vermutlich kaum 10 Euro.

Anubis12 03.11.2015, 13:27

Danke für deine Antwort. Ich habe einfach nicht erkannt, dass ich für die Beschleunigungsarbeit nur die Leistung mit der Zeit multiplizieren muss, obwohl das ja mehr als logisch ist

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JTKirk2000 03.11.2015, 13:29
@Anubis12

Tja manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. ;)

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Der Ansatz ist, dass die Beschleunigungsarbeit zu einer entsprechenden Zunahme der kinetischen Energie führt.

Die Beschleunigungsarbeit ist Leistung mal Zeit.

Die kintische Energie ist m/2 * v^2 = Beschleunigungsarbeit.

Daraus kannst du die Endgeschwindigkeit v ausrechnen und mit Geschwindigkeit und t=10 s kannst du a ausrechnen.

Viel einfacher: Arbeit ist Leistung mal Zeit.

(Aber: Wie das bei Schulaufgaben oft der Fall ist, sind die Grundannahmen unrealistisch. Kein PKW-Motor hat aus dem Stand heraus bei jeder Drehzahl die gleiche Leistung. Will man wirklichkeitsnah rechnen, muß man sich die Leistungskurve des Motors anschauen. Aber das braucht Dich hier nicht zu kümmern, denn die Schule verlangt nur, daß Du so naiv mitziehst, wie sie es vorgibt.)

Anubis12 03.11.2015, 13:23

Vielen Dank, das war mal wieder so typisch für mich, dass die Lösung schon fast im Heft steht...

Dass die Rechnungen nicht wirklich realitätsnah sind, ist mir klar, das sieht man ja fast in allen Fächern bei fast allen Aufgaben. Aber nochmal Danke :)

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Ich würde so anfangen:

P=F*a,  F=m*a,  a=v/t,  daraus folgt P=m*v²/t  -> diese nach v umstellen

danach dann a ausrechnen a=v/t,

und nun kannst du alles in deine oben genannte Formel einsetzen.

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