Wie dick sollte eine Folie zwischen Betonbodenplatte und feuchtigkeitsempfindlichen Materialien sein?

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2 Antworten

Falls es hier, Deinem Pseudonym nach zu urteilen, um das Aufstellen eines Holzhauses gehen sollte: Wichtig ist einmal, dass der Sockel des Hauses mindestens 40 cm hoch sein soll, weil sonst das hochspritzende Regenwasser das Haus von aussen ständig benässt, ev sogar mit "Matsch" bekleckert - und das ist noch viel schlimmer für das Holz, als etwas Feuchtigkeit von unten. Eine klassische flache Bodenplatte ist also für ein Holzhaus ungeeignet!

Zwischen Fundament und Holz sollte dann eine möglichst dicke Bitumenpappe liegen. Eine Folie ist weniger gut, denn wenn die einmal "undicht" wird, dann bleibt sie das auch dauerhaft, während Bitumenpappe bei sommerlicher Wärme etwas "fliesst" und sich damit meist selbst wieder repariert.

Richtig geraten ;-), allerdings bezog sich die Frage auf die Innenraumdämmung, bzw. die Feuchte-Isolierung unter dem Fußbodenaufbau. Die Bodenplatte und das Haus stehen schon. (Gegen einen "Kriechkeller" haben wir uns wegen des Bodens und der Geländeform entschieden.) Es geht also darum, Holzriegel und die dazwischenliegende Zellulose vor Feuchtigkeit zu schützen. Ich hatte an 2cm Styrodur + Folie gedacht, suche aber noch nach Alternativen.

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Ergänzung: Für ein Holzhaus besser geeignet als eine Betonplatte ist ein Streifenfundament. Hier liegt das Holz nur punktuell auf, kann also nach unten ablüften und trocknen, falls doch einmal durch Rohrbruch oder was auch immer Wasser durch den Fussboden geleckt sein sollte.

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