Wie dick sind die Außenwände eines WBS70 Plattenbaus in etwa?

4 Antworten

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Der DDR-Plattenbau besteht an der Aussenwand aus der innenliegenden 15cm dicken statisch tragenden Betonplatte, davor liegt eine 5cm dicke Mineralwolledämmung woran sich dann aussen eine 6cm dicke Beton-Wetterschutzschale anschließt. Das ergibt 26cm Gesamtstärke der Aussenwand.

Da im Beton desöfteren größere Steine verarbeitet wurden, sollte die Wand nicht weiter als etwa 10cm angebohrt werden, da andernfalls die Gefahr besteht, dass die Bohrung durch Abplatzungen durchgeht und die Dämmschicht im Anschluss langsam durch Raumluftkondensat auffeuchtet.

Hier schreibt offensichtlich ein Fachmann. DH!

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mit einem langen bohrer.... ( bis 150mm ) brauchst du dir keine sorgen zu machen.....

Keine Sorgen machen? Doch!

150mm tief gebohrt und man ist in der Dämmebene (sowas gibt es wirklich in der DDR-Platte) angekommen. Da der Beton diffusionsdicht ist, ist die Dämmebene sehr gut vor eindringender Feuchte geschützt. Mit dem durchgebohren Loch dann natürlich nicht mehr.

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@Onki73

Beton ist keinesfalls diffusionsdicht. Selbst WU Beton (wie er bei einer weißen Wanne verwendet wird) ist zwar wasserdicht, aber nicht völlig diffusionsdicht.

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