Wie diagnostiziert ein Arzt Depressionen?

11 Antworten

Ein Hilfsmittel ist der ICD-10. Andere Diagnostikfragebögen wie z.B. Beck-Depression-Inventar (BDI) u.ä.. Dann natürlich ist ausschlaggebend die klinische Kompetenz des Arztes. Er muss ja zunächst mal eine bestimmte Erkrankung vermuten, bevor er beginnen kann, seine Vermutung zu überprüfen ...

Das Fuktioniert so, wenn Du das Gefühl hast das etwas nicht stimmt gehst Du zu Deinem Hausarzt und schildertst alles, dann wirst du Untersucht (Bluttest und so) um andere Krankheiten auszuschließen. Du bekommst eine Überweisung zur Psychetherapie. Dann gibt es zwei möglichkeiten, 1. du rufst beu der Therapieplatzvermittlung an ( Telefonnummer in Internet) oder Du ruft direkt bei einem Therapeuten Deiner Wahl an. Es kann bis zu einem halben Jahr dauern bis Du einen Termin bekommst. Beim ersten Termin macht die Therapeutin eine kurze Anamnese und sagt Dir dann ob eine Therapie nötig ist. Dann schreibt sie das der KK und meistens bekommt man dann 25 Sitzungen bezahlt. Naja und dann gehts los! LG

Die meisten Ärzte können das schon aus einem kurzen Gespräch herleiten. Die Tintenkleksbildchen liegen erst beim Psychologen auf dem Schreibtisch.

Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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