Wie diagnostiziert der Arzt ein Magengeschwür?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du brauchst vor einer Magenspiegelung keine Angst zu haben. Eine Anästhesie ist wirklich völlig überflüssig. Du bekommst eine ganz leichte Spritze mit einem Beruhigungsmittel. Die Aufregung ist immer das Schlimmste. Du wirst von der Spiegelung an sich dann garnichts mehr merken und hinterher fragen: Wann fangen wir denn an? Ich habe das jahrelang alle drei Monate machen lassen müssen, habe es nachher sogar immer ohne Spritze gemacht, weil ich dann Auto fahren musste und das sollte man nicht, wenn man ein Beruhigungsmittel bekommen hat. Es ist wirklich nicht schlimm!

Wenn du extrem aufgeregt bist, dann bekommst du vermutlich Dormicum (ein Benzodiazepinderivat als Hypnoticum) zum Schlafen, und nach der Gastroskopie bekommst du dann ein Gegenmittel (Anexate). Dann ruhst du dich aus und kannst nach Hause gehen. Wer ruhig und gelassen ist, weil er/sie das Prozedere schon kennt und weiss, dass man davor keine Angst haben muss, braucht auch kein Sedativum. Bei der Gastro schaut der Arzt sich die Magenschleimhaut nach ulzeroesen Veraenderungen an und nimmt eine Gewebsprobe, die mikrobiologisch untersucht wird. Insbesondere wird nach dem Erreger "Helicobacter pylori" gefahndet, einem Mikroorganismus, der das Entstehen von Magenulzera beguenstigt. Ist der Test positiv, wird eine Antibiose eingeleitet...
Es ist eine Routineuntersuchung, bei der das Schlimmste das Lampenfieber ist.

eine Magenspiegelung ist nicht schlimm. Mit einem leichten Beruhigungsmitel bekommst Du davon gar nicht mit. Lasse Dir für diese Kleinigkeit nur keine Vollnarkose geben. Zahn ziehen ist schlimmer, also nur Mut.

Was möchtest Du wissen?