Wie den Hausbau finanzieren!?

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6 Antworten

Hallo stetigeReaktanz,

bei der Immobilienfinanzierung ist es ratsam, die Kaufnebenkosten
aus Eigenkapital zu decken. Diese bestehen aus der Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises), den Notar- und
Grundbuchkosten (ca. 2%) und ggf. Maklergebühren (verhandelbar, jedoch meist zwischen 3,57% und 7,14%).

Je höher der Eigenkapitalanteil ausfällt, desto günstiger
sind meist die Kreditkonditionen, die man erhält.

In diesem Sinne ist auch entscheidend, dass je höher die
Darlehenssumme ist, desto höher ist i.d.R. auch die monatliche Rate (jährlicher Zins- und Tilgungssatz bezogen auf die gesamte Darlehenssumme).

Um Dir auszurechnen, wie hoch eine moderate monatliche Rate
sein sollte, kannst Du bzw. können Deine Freunde gerne unseren Budgetrechner nutzen, um einen Richtwert zu erhalten.

Unter folgendem Link können Deine Freunde sich einen ungefähren Darlehensspielraum ausrechnen:

http://www.interhyp.de/budgetrechner/

Ich empfehle Deinen Freunden allerdings parallel einen Termin
mit ihrer Hausbank oder einem unabhängigen Experten zu vereinbaren, der die mögliche Kreditsumme noch etwas genauer berechnet und auch eine detaillierte Beratung zum optimalen Darlehensaufbau anbietet. Je nach
persönlicher Lebensplanung kann die perfekte Finanzierungsgestaltung recht
unterschiedlich ausfallen.

Viele Grüße

Julia Dumpe

Interhyp AG





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Ohne eigene Ersparnisse eine haarige Angelegenheit. Da an seriöse Kredite zu gelangen ist meiner Meinung nach schwieriger.

Ansonsten können zur Finanzierung etwaige Bauspardarlehen in Anspruch genommen werden, so vorhanden und zuteilungsreif.

Ein vorhandener Riester kann mit zur Finanzierung herangezogen werden.

Durch Eigenleistung den Preis des Baus senken, wäre natürlich eine Empfehlung wert und nach wie vor: vorher Sparen!

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Wahrscheinlich kriegen sie eine Finanzierung, ob das gut ist, da habe ich so meine Zweifel. Wenn sie es bisher nicht geschafft haben, Rücklagen zu bilden, wie wollen sie dann jetzt den Kredit zurückzahlen?

Was es kostet, kannst du leicht mit Excel rechnen. Überschlägig nimmst du die Kreditsumme x 3%/12. Dann hast du die mtl. Belastung.

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es gibt diverse möglichkeiten zur finanzierung... momentan mit den günstigen zinsen ist auch eine 100% finanzierung gut möglich (schief gehen kann immer etwas) 

es gibt diese Riesterbausparverträge die dann eine feste kreditsummer zu gleichbleibenden konditionen über die gesamte laufzeit (25 jahre) bietet... 

Hypothekendarlehen ist soweit ich mich noch erinnern kann ebenfalls ein fester zins über die gesamte laufzeit

einfaches bankdarlehen, nach 10 jahre folgt ein zinsänderungsrisiko

KFW förderkredite sind zinstechnisch die günstigsten kredite aber auch da gibt es ein zinsänderungsrisiko... 

alle angaben wie ich sie noch grob im kopf habe... man sollte mindesten 2% Tilgung im ersten jahr haben alles andere ist zu träge und wird am ende zu teuer... 

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Da stellen sich viele Fragen:

Was verstehst Du unter " mittelprächtig " ?

Sind Kind oder Kinder da? Wenn nein, sind welche geplant?

Wo soll gebaut werden ? Das heißt wie hoch ist der Finanzierungsbedarf?

Schau Dir mal hier einige Infos an:

Eigenheimförderung - Stiftung Warentest

www.test.de › Eigenheim + Miete › Baufinanzierung

16.02.

2016

- Finanztest hat die Konditionen von über 100 Banken, Versicherern,

Kreditvermittlern und Bausparkassen für fünf Finanzierungsfälle

verglichen.

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Kreditrechner gibts unzählige im Internet. Hausbau ohne Eigenkapital finde ich sehr dumm, aber jedem wie er will. Zumindest ein Drittel sollte man vorher erspart haben, dann bekommt man auch leichter nen Kredit.

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