Wie definiert Ihr "glücklos"?

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5 Antworten

Also glücklos sein hat vielleicht schon was mit Mitleid zu tun. Aber ich würde es nicht als vorwurf Richtung Selbstmitleid sehen, wie du es beschrieben hast. Demnach heißt es auch nicht unbedingt selbst schuld sein. Also ich denke man war oder ist glücklos, wenn man trotz größter Anstrengungen nicht das gewünschte Ziel erreicht.

Hallo :)

Ich empfinde den Begriff als sehr dehnbar & bezeichne jemanden oder eine Sache als "glücklos", wenn trotz aller erkennbaren Bemühungen der große Erfolg oder Durchbruch einfach aus unerfindlichen Gründen ausbleibt. 

Selbstmitleid/Larmoyanz würde ich damit noch nicht mal verbinden, sondern eher Pech und Misserfolg obwohl man sich echt anstrengt.

Schönes WE :)

Hallo Eidolon150,

aus meiner Sicht ist Glück immer von den Erwartungen und von der Geisteshaltung eines Menschen abhängig.

Wenn du kein Glück erfährst haben sich nicht deine Erwartungen und Wünsche erfüllt, die du dir als Ziel gesetzt hast.

Selbstverständlich kann man beim Nichterreichen von Zielen "enttäuscht" sein. 

Aber wie man mit Niederlagen umgeht, zeigt den Charakter eines Menschen. 

Für starke Persönlichkeiten können Niederlagen einen Motivationsanschub mit sich bringen und schwächere Persönlichkeiten verlieren sich in Selbstmitleid.

Ferner kann man sich sein "Glück" durch Disziplin, Ehrgeiz und Fleiß auch erarbeiten bzw. sich verdienen (Glück des Tüchtigen).

Wichtig ist es die eigene Verantwortung für Erfolglosigkeit zu übernehmen. Denn nur wer die Macht nicht weitergibt und auf sich nimmt, hat sein eigenes Schicksal grundsätzlich in der Hand.

Daher meine ehrlich gemeint Empfehlung arbeite an deinem Mindset und entwickle deine Persönlichkeit (eventuell durch Personal Coaching oder aber auch durch die Lektüre hilfreicher Bücher ) weiter.

Nun zur Ausgangsfrage: 

Meine Definition von Glück:

Glück ist nicht objektiv messbar, sondern subjektiv von der Geisteshaltung und dem Anspruchsniveau eines Menschen abhängig. Da wir unterschiedliche Persönlichkeiten sind mit unterschiedlichen Biographien sind, divergieren die Ergebnisse hinsichtlich Zielerreichung und Anspruchsniveau wesentlich.

Glück würde ich von Glücklich sein ableiten. Glücklich sein ist eine Entscheidung. Wie man Dinge sehen will! Ob man sich auf das positive oder negative fokusiert und raussucht. Menschen denen es unheimlich schlecht geht, können Glück empfinden. Einfach weil da auch viel eher Dankbarkeit ist und das negative nicht mehr interessiert, weil sie es ständig gegenwärtig haben.

Glücklos ist einfach das scheitern glücklich zu sein.

Das entsprechende "Bonmot" dazu: Erst hast du kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Noch Fragen??

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