Wie darf ich diese Worte Jesu verstehen?

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9 Antworten

Beachte bitte den Zusammenhang, in dem Jesus diese Aussage machte. Er sagte das zu einer samaritischen Frau, die er am Jakobsbrunnen getroffen hatte. Die Samariter hatten ihre eigene Form der Religion, die sich von der jüdischen unterschied. So erkannten sie nur den Pentateuch (die 5 Bücher Mose) als von Gott inspiriert an, während sie alle anderen Bücher des sog. AT ablehnten. Zudem hatten sie einen eigenen Tempel, der sich auf dem Berg Gerisim befand und beteten nicht im Tempel in Jerusalem. Jesus offenbarte sich der Frau als der erwartete Messias und durch seine Aussage wollte er ihr deutlich machen, dass die Rettung durch ihn, einen Juden, käme. Zusätzlich - wenn man den anderen Teil von Vers 22 beachtet - machte er klar, dass nur durch das Anerkennen der gesamten Bücher der Bibel ein klares Verständnis über Jehova und den Messias möglich wäre, denn er sagte ihr, dass die Samariter etwas anbeten würden, was sie in Wirklichkeit nicht kennen (weil sie eben nicht alle Schriften anerkannten), während die Juden ein umfassenderes Verständnis hätten oder zumindest haben könnten.

Allerdings ging er dann auch darauf ein (ab Vers 23), dass sich die Anbetung verändern würde. Weder der Anbetungsort der Samariter, noch der jüdische Tempel in Jerusalem wären weiterhin nötig, sondern der Vater möchte mit Geist und Wahrheit angebetet werden.

Dann schließt sich die Frage an, die auch Pontius Pilatus an Jesus richtete: "Was ist Wahrheit?" (gem. Johannes 18:38). Interessanterweise hatte Jesus selbst diese Frage schon beantwortet, denn gemäß Johannes 17:17 sagte Jesus: "dein Wort ist Wahrheit" und meinte damit Gottes inspiriertes Wort, die Bibel. Aus diesem Wort geht hervor, dass die Juden einstmals Gottes auserwähltes Volk waren, mit denen er gezielt handelte und dem er sein Wort offenbarte. Nachdem sie aber Jesus Christus als Messias ablehnten, handelte er nicht mehr mit ihnen als Nation und die Christen kamen fortan aus allen Nationen. Das stimmt mit dem überein, was der Apostel Petrus beim ersten Apostelkonzil in Jerusalem zum Ausdruck brachte, als er sagte: „Bestimmt merke ich, daß Gott nicht parteiisch ist, sondern daß für ihn in jeder Nation der Mensch, der ihn fürchtet und Gerechtigkeit wirkt, annehmbar ist" (gem. Apostelgeschichte 10: 34, 35).

Es kommt also heute nicht mehr darauf an, einer bestimmten Nation, Volksgruppe oder gar Rasse anzugehören, um Gott anbeten zu können, sondern darauf, ihn in der richtigen Art und Weise anzubeten. Dies kann man nur, indem man die gesamte Bibel als Gottes Wort annimmt und sich bemüht, sie kennenzulernen. Darin offenbart sich, wie Gott heute angebetet werden möchte.

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Kommentar von Sturmwolke
27.06.2016, 08:30

DH!

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Du darfst es verstehen, wie du kannst/willst. Ich habe mich schon lange damit abgefunden, dass es nichts zu verstehen gibt, dass man nicht alles verstehen muss/kann/soll und dass die Pippi Langstrumpf recht hat, wenn sie in etwa sagt: "es kommte, wie es kommen soll".

Man muss nicht mit Krampf oder Krämpfen alles zu deuten versuchen, weil, wie eben Pippi sagte, es eh so kommt,.....; was auch und wer auch immer, zu wem auch immer, jemand, - auch wenn es (angeblich) Jesus war- gesagt hat.

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Ganz einfach: Die Rettung kommt von Jesu (Röm.6,23), der ein "Jude" ist bzw. war.

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Der Herr antwortet der Samariterin nach ihrem inneren Zustand: das Heil kam von den Juden, sie waren das Volk Gottes. Die Wahrheit war bei ihnen und nicht bei den Samaritern, die nicht wussten, was sie anbeteten.

Doch Gott setzte alles das jetzt beiseite. Sie sollten weder auf dem Berge Gerisim noch zu Jerusalem den Vater anbeten, der sich durch Jesus Christus gezeigt hat.

Gott war ein Geist und man musste ihn in Geist und in Wahrheit anbeten.

Jerusalem und Samaria verschwinden völlig; sie finden keinen Platz bei solcher Offenbarung des Vaters in Gnade. Gott verbarg sich nicht länger; Er war vollkommen im Lichte offenbart.

Die vollkommene Gnade des Vaters wirkte, um Ihn bekannt zu machen und zwar auf dem Weg der Gnade, die die Seelen zu Ihm führte.

Betrachtung über Johannes (Synopsis) von John Nelson Darby

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Weil das Heil von Jesus kommt und Jesus ein Jude war, kommt das Heil aus den Juden.

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Du darfst keines dieser Worte verstehen, weil keines dieser Worte belegt ist.

Alles andere sind Lügen.

Such dir eine Religion, in der das Lügen ein Sakrament ist.

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Kommentar von Wurzelstock
24.06.2016, 12:07

Thomas, Du hast schon geistreichere Antworten erteilt. Die sogenannten Herrenworte sind zumindest bis zu dem belegt, der sie aufgeschrieben hat. Sonst würden sie nicht existieren. Ob der Autor Johannes hieß oder sonstwie ist dafür unerheblich. Zugleich äußert der Autor oder der, dem er sie zuschreibt, eine persönliche Überzeugung, die keiner zu teilen braucht. Deshalb ist es aber keine Lüge.

Verständlicherweise interessiert Du, als Naturwissenschaftler, dich mehr für den Beleg als für den Inhalt. Das ist aber hier nicht gefragt.

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Weil Jesus Christus selbst das Heil ist - und er war Jude.

Deshalb ist mit diesem Vers Jesus selbst gemeint. Er ist das Heil und die Rettung, da er stellvertretend für unsere Sünden am Kreuz gestorben ist. Jeder, der an ihn glaubt und Vergebung haben möchte, bekommt Sündenvergebung und ewiges Leben geschenkt.

Die Mutter von Jesus (Maria) gehörte zum Stamm Juda. Josef, der Adoptivvater von Jesus, gehörte ebenso zum Stamm Juda.

Deshalb wurde Jesus auch beschnitten und hielt sich an die Gesetze der Thora.

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Das Problem hast du, wenn du die Juden als Gottesmörder betrachtest

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Natürlich kommt das heil aus den Juden
Sie haben ja auch zuerst das heil gesehen
Schließlich waren auch Jesus und seine jünger alles Juden

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Kommentar von Allvogel
22.06.2016, 14:03

Klar, nur Jesus wusste ganz genau von seinem unabdingbaren Schicksal, wieso sucht er sich ausgerechnet das Volk aus, dass ihn nicht als Messias anerkennt und ihn hinterher sogar ermorden lies ?

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Kommentar von M4tz3H
22.06.2016, 17:59

Weil das heil für alle Welt aus Abram kommt und nachher wird dies auch noch David voraus gesagt Israel also die Juden sind Gottes auserwähltes Volk natürlich kommt Jesus dann aus diesem Volk Aber es wurde auch voraus gesagt von Jesaja das sie ihn nicht als Messias annehmen

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