Wie bringt man seine aktuelle Schwangerschaft in die Bewerbung ein?

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5 Antworten

Sie wird vorerst kaum Arbeit finden,denn so hat der Arbeitgeber ca 3jahre Kosten für jemanden der keinen Tag gearbeitet hat und die Kollegen sollen die "besezte-freie"Stelle auch noch auffangen.Na Danke!!

Rein rechtlich ist sie nicht dazu verpflichtet, im Bewerberverfahren Auskunft über ihre Schwangerschaft zu geben. Selbst wenn sie im Vorstellungsgespräch danach gefragt wird, darf sie lügen.

Ob das dann auch vertretbar ist, so zu handeln, mag jede Frau für sich selbst ausmachen. Es gibt ganz sicher sehr viele Argumente für die eine oder andere Position (Mitteilung, ob frau schwanger ist, oder nicht), je nach dem, von welchem Standpunkt aus man es betrachtet.

Daher ist es objektiv betrachtet nichts anderes als die Entscheidung, was frau will: will sie in der Schwangerschaft noch eine Arbeit finden, dann erwähnt sie es nicht. Will sie während der Schwangerschaf nicht mehr arbeiten, gibt es einen 100%igen Weg dazu: Sie erwähnt es in der Bewerbung, und da ist es völlig egal, wo sie das hinschreibt...

Frauen müssen ihrem Arbeitgeber nach bekannt werden der Tatsache über die Schwangerschaft und den Entbindungstermin informieren. Der Arbeitgeber darf die Mitteilung gegenüber Dritten nicht bekannt geben.

Bei Bewerbungen während der Schwangerschaft muss die Frau ihre Schwangerschaft in der Regel auch auf Befragen nicht offenbaren.

Quelle: http://www.morgana.de/veg/page.php?ID=21&LANG=1

Goldrichtig! Dies ist ein intimer Fakt, über den man daher m.W. sogar ohne Konsequenzen für den aus der Bewerbung entstehenden Arbeitsvertrag lügen darf!

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Wenn Deine Freundin bis zur Geburt des Kindes keine neue Arbeit aufnehmen will, sollte sie jedem, der's wissen muss, gleich erzählen, dass sie schwanger ist. Das ist leider immer noch Bewerbungskiller Nr. 1.

Wenn sie ernsthaft daran interessiert ist, noch während der Schwangerschaft aus der Arbeitslosigkeit heraus und zurück in den Arbeitsmarkt zu kommen, sollte sie es auf keinen Fall bei Bewerbungsgesprächen verraten.

Solange die Gesellschaft so unmoralisch mit Frauen, Kindern, Kinderbetreuung und Gleichbehandlung von Frauen und Männern im Arbeitsmarkt umgeht, ist es nicht unmoralisch, wenn schwangere Frauen bei Bewerbungen ihre Schwangerschaft verheimlichen!

Sorry, aber dieses im Grunde richtige Argument, dass die Gesellschaft eine Lösung finden muss, ist in deiner Konsequenz wohl arg populistisch ausgefallen! Die Konsequenz davon tragen nämlich die Betriebe, nicht die Gesellschaft (in der weiteren Konsequenz dann allerdings schon...)!

Das Risiko, eine Schwangere einzustellen, mögen Telekom, Deutsche Bank und Konsorten mit Links wegstecken, aber den Kleinbetrieb um die Ecke kann das ganz schnell plattmachen! Und was haben wir dann? Ein paar Arbeitslose mehr...

Manchmal habe ich den Eindruck, dass so manche Leute in Arbeitgebern den Staatsfeind Nummer eins sehen...

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So hart das für den potentiellen Arbeitgeber auch ist, sie muss die Schwangerschaft nicht angeben, darf sogar auf eine direkte Frage die Unwahrheit sagen.

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