Wie bringt man jemanden in eine Psychotherapie?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo, ich bin Fachperson und deine Beschreibungen deuten sehr darauf hin, dass dein Vater neben der Depression noch von einer ganz bestimmten Persönlichkeitsstörung betroffen ist. Das, was du berichtest, kenne ich aus vielen anderen Berichten von Angehörigen dieser Störung. Ich kann dir gerne mehr dazu sagen, wenn du mir eine PN schickst.

Noch einmal, dankeschön für die viele, große Hilfe. :))

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Du könntest mal nach einer Selbsthilfegruppe in Eurer Nähe googlen. Es gibt auch Selbsthilfegruppen für Angehörige psychisch Kranker. Das wäre eine Möglichkeit für Dich und Deine Mutter. Die können Tipps geben, auch für den Umgang mit Deinem Vater, und es ist gut zu erfahren, dass man nicht der einzige Mensch mit dem Problem ist. Als erstes müßte er einen Arzt aufsuchen. Normalerweise den Hausarzt und dann überweist der zum Psychiater oder Neurologen. Ärzte haben doch etwas mehr Autorität und werden ihm das klar machen, dass es ernst um ihn steht. Wenn Dein Vater erstmal eine Zeit Medikamente bekommen hat, ist er wahrscheinlich etwas zugänglicher und überlegt sich das mit der Therapie. Die wird dann per Rezept vom Arzt verschrieben, also ist der Arzt sowieso der erste Schritt. Wenn er schon von Selbstmord spricht, könnt Ihr auch den sozialpsychiatrischen Dienst Eures Kreises (gehört zum Gesundheitsamt, das Ordnungsamt hat da Telefonnummern) einschalten. Dann kommt ein Sozialarbeiter oder -pädagoge mit einem Facharzt (Psychiater) um mit dem Kranken zu reden. Es ist meistens besser die Verantwortung für den Kranken an Fachleute abzugeben, da die Angehörigen doch sehr emotional betroffen sind und oft auch selbst krank werden vor Sorge. Viel Glück und viel Kraft Euch allen!

Du kannst deinen Vater nicht zwingen. Doch kann man ihm sagen, dass man sich gewisse Dinge nicht gefallen lässt und dafür auch keine Verantwortung übernimmt und dass das was er tut, nicht in Ordnung ist. Selber zu einem Psychiater gehen und dort erzählen, was einem so beschäftigt und dort über seine Probleme mit dem Vater oder Ehemann spricht. Meist sind solche Menschen dann irgendwann doch bereit mitzukommen. Es interessiert sie eben doch, was da gesprochen wird. Ihr könnt nur für euch selber sorgen um mit der Situation besser klar zu kommen, das hilft auch dem Vater.

Wie als 14 Jährige Psychotherapie abbrechen?

So, ich will nicht mehr zur Psychotherapie gehen. 1. weil ich mir da vorkomme wie ein versnobtes Industrieland-Kind, dessen Problem extrem hochgepuscht werden 2. Weil ich immer gut geredet werde. Z.b. sage ich das ich respektlos gegenüber Lehrern bin und das sich das andern muss aber die Therapeutin sagt, "Du bist ja so mutig und cool"- das Thema ist für sie gegessen und ich komm mir irgendwie veräppelt vor 3. Sie tut so, als wäre es richtig schlimm, was mir passiert und fragt mich so: " ja also findest du nicht deine Lage ist total aussichtslos und willst du Selbstmord begehen?" Dazu dieser total ernste Ton. Manchmal popelt die Therapeutin... Total ranzig. Und überhaupt hasse ich es, dieses Motto der Gesellschaft: Ja, du sollst immer schön lächeln, dir keine Gedanken machen und bedingungslos glücklich sein oder geh zum Psychiater denn du bist krank. Und diese totale Introdoktination, Gehirnwäsche... Ich werde keine dumme Kreatur die sich nur darüber unterhält ob das Wetter schön ist und über jeden noch so schlechten Witz losgackert wie ein Huhn. Bestes Beispiel die Leute in meinem Alter, ich finds einfach peinlich, was die anstellen. Wie die sich verhalten. Wow, toll ich hab nie Fangen und Verstecken gespielt als ich klein war und die tuns immer noch. Und wenn ich nicht darüber Witze reißen will, wie ich jemanden ermorde (ist gerade so "in" an meiner Schule) dann lasst mich doch. Also: wie kann ich die Psychotherapie abbrechen? Ich bin erst 14 und meine Eltern wollen das ich da hingehe. Soll ich mich einfach weigern oder schwänzen? Aber dann meckert die Krankenkasse. Was kann ich tun?

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