Wie bringe ich meinen Hund dazu, nicht mehr auf fremde Personen zu bellen?

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5 Antworten

Hallo Prettybitch

***Also mein kleiner ist ein einjähriger Yorkshire Terrier und ich denke ich habe so einiges bei der Erziehung verbockt.***

Erstmal ist es ganz toll, das du einsichtig bist. Ja leider verbocken Hundehalter von kleinen Hunden die Erziehung ihres Hundes, oder erziehen ihn garnicht.

Da du einsichtig bist und dir sicher für die Zukunft einen braven , treuen Begleiter wünschst. Solltest du jetzt aufwachen und dir mal einen mobilen Hundetrainer nach Hause holen. Der dich zusammen mit dem Hund sieht und dich korrigiert in deinem handeln und der dir zeigt was in deinem Hund vor geht und wie du die problematischen Situationen trainieren kannst.

Hunde schimpft man nicht, bestraft sie nicht, oder wird gewalttätig, man muss das unerwünschte in erwünschtes Verhalten umlenken. So sollte auch der Hundetrainer arbeiten.

Gerade weil du nicht mal den Grund dafür kennst und deinen Hund nicht lesen kannst, solltest du dich nebenbei auch mal mit der Hundesprache beschäftigen. Das du weißt was in dem kleinen Kerl vorgeht und warum er so reagiert.

Anspringen sollte immer unterbunden werden, im Zusammenhang mit einem Abbruchsignal.

Was der Hund natürlich kennen sollte. Kennt er kein Abbruchkommando, solltest du schonmal eins aufbauen.

***So ist er ganz ein lieber. Aber verstehe den Grund nicht, keiner hat ihn je was getan***

Nein der Hund ist nicht brav, wenn er Hunde und Kinder versucht zu beißen und an ihnen hoch springt. Das mangelt leider an schlechte Sozialisierung. Andere frage, wie kommt es dazu das er Kinder beißen kann ? Wenn du dabei bist?

Was meinst wenn mein 24 Kilo Hund jemanden anspringen oder beißen würde. Ich hätte gleich mal einen anzeige an der Backe und vermutlich Auflagen vom Veterinäramt.

Ein anderen Rat kann dir nicht geben, da ich weder dich und deinen Hund kenne, oder dich in den jeweiligen Situationen nicht sehe.

Also Hundetrainer der direkt nach Hause kommt und sich die Probleme direkt vor Ort anschaut. Kostet halt Geld, aber das sollte es einem ja wert sein, wenn man einen braven gut sozialisierten Hund haben möchte.

Wünsche euch alles gute, noch ist der Hund jung, und er kann eine Menge lernen. Lieber jetzt gleich einen beauftragen, als das man hier und da was ausprobiert und macht alles nur noch schlimmer.

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Dein Kleiner ist anscheinend der Meinung das Du nicht in der Lage bist irgendwelche Situationen zu meistern also hat er die Führung übernommen . Geh am besten mal in die Hundeschule , dort lernt nicht nur der Hund sondern auch Du . Übrigens an der Leine rucken wie hier jemand geschrieben hat gehört nicht ins Programm der Hundeerziehung 

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Du kannst ihn, wenn du von weitem schon andere Leute siehst, mit einem Spielzeug oder Leckerchen ablenken, sodass er die Leute nich mehr beachtet. Du kannst dir auch eine Art Bestrafung ausdenken, wenn er das wieder tut. Natürlich nicht schlagen oder treten. Ein heftiger Ruck an der Leine geht zb, und wenn er darauf reagiert und mal niemanden angebellt hat, gibst du ihm ein Leckerli als Belohnung. Das kostet Zeit, aber funktioniert.

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Kommentar von spikecoco
17.06.2016, 15:54

Leinenrucke gehen gar nicht, schon gar nicht bei einem so kleinen Hund.

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Kommentar von LadyHungry
17.06.2016, 17:04

Man muss ihn ja nicht damit erwürgen. Nur so doll, dass er du seine Aufmerksamkeit bekommst

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Kommentar von Einafets2808
17.06.2016, 17:58

***Du kannst dir auch eine Art Bestrafung ausdenken, wenn er das wieder tut.***

Hunde bestraft man nicht. Sondern lenkt das Verhalten um. Kennst du den Grund warum der Hund bellt des Fragestellers? Oder warum er nach Kindern schnappt? Angst ? Unsicherheit , Frust, über oder unterforderung?

Nein also, der Hund sollte gerne an der Leine laufen und nicht etwas negatives damit verbinden.

Wenn man solche Methoden wählt kann das mächtig nach hinten los gehen. Das der Hund den negativen Ruck /Schmerz mit dem Halter oder der Situation verbindet und man macht das Problem nur noch schlimmer.

Erst Ursache herausfinden dann kann man auch mit Mensch und Hund arbeiten. Da aber weder wir noch der Halter diese Gründe kennt, ist ein mobiler Hundetrainer der einzigste gute Rat den man geben kann.

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Du musst dringend in die Hundeschule. Ich denke auch dass dein Hund sich selbst als rüdelführer ansieht.
Es gibt auch sehr viele schöne & interessante Bücher darüber. Man nennt das übrigens Leinenaggression.

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Kommentar von Einafets2808
17.06.2016, 18:01

Rudel werden innerhalb einer Art gebildet.

Wir Menschen sind soziale Bindungspartner für den Hund, Dosenöffner, Futtergeber und wir sichern damit ihr überleben. Deshalb bindet sich der Hund an den Menschen.  Der weiß das ich kein Hund bin, schließlich kommuniziere ich auch nicht wie ein Hund. Ich markiere nicht, oder schnüffeln meinem Hund am Po und ich laufe nicht auf 4 Beinen.

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Kommentar von ShilaMauz
17.06.2016, 18:02

Dann erkläre mir bitte einmal wieso es so oft Rangordnungsprobleme zwischen Halter und Hund gibt?

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Kommentar von Einafets2808
17.06.2016, 21:06

Es gibt keine Rangordnungsprobleme, die Hunde die verzogen sind, haben nie gelernt was sie dürfen und was nicht.

Oder sie wurden falsch sozialisiert , oder man hat sie an fremde aber alltägliche Situationen nicht behutsam heran geführt, oder garnicht heran geführt.

Mein Hund ist mein Begleiter , und ich seine soziale Bindungsperson.

Er geht als ab und zu als erstes durch die Tür, bekommt Futter wenn ich auch esse. Darf auf Kommando auf die Couch und hört tip top. Ist brav zu Kindern zu Menschen und hat ein gutes sozialverhalten gegenüber seinen Artgenossen, und hört gut. Es gibt noch einige Baustellen aber daran arbeiten wir. Er hat Angst und ist unsicher bei Spielplätzen. Äußert sich aber beim
Ihm in meide und extremes fluchtverhalten. Aber wir üben fleißig das auch er dort entspannt vorbei laufen kann.

Das er aber so wurde wie er jetzt ist, bedarf Übung Geduld und Verständnis für Hunde.

Mit Rangordnung die es nicht gibt zwischen Artenfremden Spezien , hat das weniger etwas zutun.

Wie soll ich meinem Hund bitte zu verstehen geben, das ich laut deiner Aussage über ihm stehen muss?

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Kommentar von ShilaMauz
17.06.2016, 21:16

Es gibt im Zusammenleben zwischen Hund und Mensch keine Rangordnung? Also liegen alle Hundeschulen, Hundetrainer und Tierärtze falsch?

Ein Hund der seinen Platz in der eben doch vorhandenen Rangordnung (meinetwegen auch Hierarchie) nicht kennt wird IMMER irgendwann Probleme haben/machen!
Wenn ich esse liegen meine Hunde im Körbchen. Wenn ich mein Essen auf dem Tisch liegen lasse, dann liegen sie immer noch im Körbchen denn ein Wolf (und von denen stammen sie nunmal ab) würde NIEMALS an das Fressen des Ranghöchsten Tieres gehen ohne dass es dazu eingeladen wird bzw. das ranghöchste Tier fertig mit Fressen ist.

Ich kann ihnen Ihr Futter abnehmen, sie verarzten und sie hören auf das was ich sage. Warum? Weil ich der Chef bin!
Meine Hunde respektieren mich und vertrauen mir und meiner "Führungsqualität" es gibt sehr viele kleine aber feine Methoden um dem Hund seinen Platz in der Rangordnung klar zu machen.

Ließ doch mal bitte folgendes:

http://der-tut-nichts.info/hundeerziehung/7-goldene-regeln-der-rangordnung/

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-> Hundeschule <-
Die wissen immer Rat.
Generell sollten "Hundeanfänger" die noch nie einen Hund groß gezogen haben bis zum 2. Lebensjahr des Hundes regelmäßig die Hundeschule besuchen.
1. Erleichtert es dem Hundehalter das Leben (braver Hund)

2. Schützt es deine Mitmenschen (Beißen etc. wird professionell abtrainiert)

Ausserdem lernst du selbst sehr viel über deinen Hund, das du sonst nicht wüsstest.

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