Wie bringe ich meinem Pferd das liegen bei?:-)

3 Antworten

Nur mit einem guten Trainer. Denn der kann auch sehen, ob das Pferd Beschwerden hat. Wenn Du im Web liest, gibt es die Möglichkeit mit dem Kompliment und mit und ohne Beinlonge und ganz andere Dinge, aber Du wirst immer nah am Pferd sein müssen und siehst es nicht. Daher sollte der Trainer nicht nur wissen, wie man Pferde "dazu überredet", sondern auch gesundheitliche Schwächen erkennen können. Und daran scheitert es leider oft.

Mein Pferd hatte beispielsweise im Alter von etwa 10 Jahren, also knapp 3 Jahre, bevor er zu mir kam, einen Unfall, bei dem er sich das Sitzbein so gebrochen hatte, dass es nicht wieder verheilt ist. Das bedeutet, dass dieser Knochen nicht mehr zusammenhängt, an ihm ansetzende Muskeln nicht mehr versorgt werden konnten und abstarben. Der große Sitzbeinmuskel, der ihm bei schwunghaften Gangarten die Schubentwicklung sicherstellen soll und ihm beim Hinlegen und Aufstehen enorm hilft, ist nicht mehr da. Den Platz füllt der Körper mit Bindegewebe aus, das sich mit der Zeit verfestigt. Leider ist er da viel verletzungsanfälliger als andere Pferde, weshalb ich es im vergangenen Sommer erfahren musste. In dem Zusammenhang erfuhr ich auch, dass es doch immerhin fast 20% aller Pferde schon im Fohlenalter passiert, dass sie sich das Sitzbein brechen und bei vielen verheilt das nicht. Oft wird es entdeckt, weil man Pferde aus teurer Zucht untersucht, wenn die keinen Schub entwickeln beim Reiten. Also ein Totilas-Nachkomme, wenn komische Probleme mit dem Schub hat, wird untersucht und da wird das zum Teil dann gefunden. Bei einem "normalen" Reitpferd reden die Reitlehrer an die Schüler hin, was sie noch alles verbessern können, da nimmt keiner ein paar hundert Euro für Röntgen- und Ultraschalldiagnostik auf Verdacht in die Hand. Daher gibt es viele unentdeckte solche Probleme. Auch meine Reitlehrer haben immer mehr von mir gefordert in Richtung Tritte und Sprünge verlängern, konnten ja nicht wissen, dass mein Pferd sowas nicht kann und ich selbst habe mich geärgert, dass ich mich ausgerechnet beim eigenen Pferd so dumm anstelle und das nicht hin bekomme.

Mein Wallach legt sich gerne täglich und kommt auch für den Laienblick ganz normal hoch, also ginge man davon aus, dass man mit ihm sowas üben kann. Wer ihn gut kennt, weiß, dass sein Fell immer wieder Irritationen an den Fesseln und Karpalgelenken vorne und an den Sprunggelenken hinten zeigt - die kommen von seinen Problemen beim Legen und Aufstehen. Seitdem der Kerl eine Vorliebe für Wälzen im Riesel entdeckt hat, also im feinen Kies, ist er da gar aufgerieben.

Seinen Gesundheitszustand würde es definitiv verschlechtern, würde man mit ihm so etwas üben. Er soll sich definitiv in seinem Leben nur noch legen, wenn er das selbst will und auch auf die Weise, wie es ihm taugt. Und eine Sitzbeinfraktur ist nicht die einzige Indikation, die man von außen nicht erkennt, die aber gegen solche Übungen spricht. Je besser der Trainer biomechanisch vorgebildet ist, desto eher kann man an sowas arbeiten, ohne Schaden anzurichten.

Und wenn es dann gesund mit gutem Trainer klappt: Nicht übertreiben. Ich kenne einen Wallach, der diese Übung so liebt, dass er sie auch in unpassenden Momenten legt - seine Besitzerin saß mal auf ihm und wusste nicht, dass er das gelernt hatte bei der Vorbesitzerin und hat wohl versehentlich den "Ablegen-Knopf gedrückt", eine Hilfe so gegeben, dass er gesagt hat "Ui, legen! Mach ich!" Sie arbeitet grade mit ihrer Horsemanshiptrainerin dran, rauszubekommen, was für ihn das Signal dafür ist, um das nicht mehr versehentlich zu verwenden oder auch eine ungefährlichere Übung auf eine sehr ähnliche Hilfe zu legen, sodass für ihn das nicht immer zwangsläufig bedeutet, er muss sich hier und jetzt sofort hinlegen. Weil strafen für eine korrekt ausgeführte Übung wäre ja auch Unsinn.

Es gibt von einigen Trainern gute Bücher zum Thema Zirzensik. Eins wär zB von Eva Wiemers, das ist gut beschrieben.

schubsen und hoffen

Stimmt! es wiegt ja nur 600 kg :-D dumm echt!:-D;-)

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