Wie bringe ich meinem Kind bei nicht gewalttätig zu sein?

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10 Antworten

Im Kindergartenalter sind Kinder mehr oder weniger aggressiv - was normal ist, da sie zwar sprechen können, aber verbal noch lange nicht so weit sind, ihre Bedürfnisse entsprechend auszudrücken.

Ansonsten nicht beibringen, sondern vorleben.

Von Jesper Juul gibt es übrigens ein Buch zum Thema Aggressionen.

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Indem man die Energien in Bewegung und Sport lenkt und Spiele  und Aktivitäten anbietet die nur gemeinsam gelöst werden können.

Erwachsene müssen den Kindern lernen wie man friedliche Lösungen findet und Kompromisse schliesst. 

Streiten und Kräfte messen sind auch wichtig. Man muss also nicht bei jeder Kleinigkeit eingreifen.

 Kinder wollen oft nur herausfinden wem der Erwachsene hilft. Da ist es dann besser nur Energie auf die Lösung und nicht auf Schuldige zu konzentrieren.

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Wesentlich ist auch zu verstehen dass empfehlenswert ist sich mit den Fachkräften jetzt in der Kita, später in der Schule, abzustimmen. Und mit ihnen zusammen zu arbeiten. 

Denn tatsächlich gibt es zahlreiche Möglichkeiten die natürlich entstehende Energie auf andere Weise auszuleben als durch Gewalt. Allerdings leiden sowohl Kita als auch Schule in der Regel unter massivem Personalmangel. Deshalb können oft genug alleine von den Fachkräften solche Möglichkeiten nicht durchgeführt werden. 

Und tatsächlich sind hier nicht ausschließlich die Eltern gefragt. 

Auf youtube als Beispiel gibt es manches Video wo sich die ältere Generation erfolgreich einbringt. Ich denke hier an Oberthemen wie Natur erforschen, Lebensmittel selbst herstellen, handwerklich tätig sein. 

Leider kenne ich außer youtube keine andere Seite bezogen auf Kita. Für Schule sind unter "Schulpreis" sehr gute Ideen zu finden. Sicherlich lassen sich manche davon auch in der Kita umsetzen.- Und ja: Da findest Du dann auch manche Anregung für Deinen Alltag mit dem Kind gewaltpräventiv wirkt.

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Was meistens wirklich gut hilft ist ehrlich zu sein! Versuch deinem Kind zu erklären (kurz und in gewaltsituationen, keinen Roman erzählen!!), dass es seinem gegenüber weh tut und er/sie denjenigen damit verletzt. Sollte dein Kind dir gegenüber gewalttätig werden sage ganz klar, dass dir das weh tut, dass es dich traurig macht, und dass du das nicht willst. Schimpfe nicht bzw werde nicht laut, da schalten die meisten sowieso auf Durchzug

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Kommentar von BellaCharline
23.03.2016, 23:58

PS: versuche es auch gezielt mit spielen bei denen das Kind wild sein darf und seine eventuelle Wut loswerden darf. Vielleicht versucht ihr es mit Ringen am Bett oder ähnlichem ! Natürlich muss es hierfür klare Regeln geben - ein Stopp ist auch ein klarer Abbruch der jeweiligen Situation!!
Oder schneidet gemeinsam alberne Grimassen bei denen Zunge ausstrecken und böse schauen erlaubt ist! Greife die "Interessen" deines Kindes auf und scheue dich nicht davor, diese aufzugreifen! Man darf wütend sein und wenn es klare Regeln gibt, darf man auch mal wild sein :-)

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Mit den Erzieherinnen dort sprechen, gutes Vorbild sein, mit dem Kind sprechen, auf gewaltfreie Kindersendungen achten, den Umgang mit gewalttätigen Kindern vermeiden,

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hallo, ich schätze, so eine info erschreckt und verunsichert dich erst mal als mama/ papa. je nachdem, wie fachlich eine pädagogische kraft sie an dich transportiert hat. aber deine vermutung glaub ich nicht so ganz, wenn sich die kinder da nur schlagen würden hätte das personal schon lang gekündigt. ;) die sind ja in der pflicht, die sicherheit und das wohlergehen jedes kindes zu gewährleisten. kinder testen grenzen aus, immer. wichtig ist jetzt, ihm geduldig und immer unmittelbar sein verhalten zu spiegeln. wenn eins ein kind schlägt und es weint daraufhin, konfrontiere ich es mit den folgen seines verhaltens. zum beispiel, je nach situation, bitte ich es, herzukommen und das andere kind anzuschauen, biete ihm wiedergutmachung an, z.b. ein tempo holen, einen kühlbeutel, sich dazuzusetzen, zu trösten, sich zu entschuldigen. kinder sollten früh lernen, dass auf jedes eigene verhalten anderen gegenüber eine (emotionale) reaktion folgt, der es sich zu stellen gilt. dabei bitte auch über gefühle sprechen. warst du wütend? neidisch? hast du dich klein oder schwächer gefühlt? was hat dich geärgert? wie kam es zu der situation? wie könnte nächstes mal eine lösung aussehen? was wolltest du mit dem schlagen erreichen? was hättest du dem kind gerne gesagt? es geht um bewusstmachung und auseinandersetzung. so lernen kinder empathie/einfühlungsvermögen. das kann man kindergartenkindern auch durchaus zutrauen, so arbeiten "gute" päd. fachkräfte. signalisiere auch, dass du dich als erwachsene erschrocken hast, als du sein treten/schubsen gesehen hast und formuliere deine sorge um das andere kind. ich erlebe ähnliche situationen bei den erst- und zweitklässlern etwa 10-20 mal täglich im hort. kinder fordern durch ihr testendes verhalten auch grenzen und regeln ein. denn sie sorgen letztendlich für gleichberechtigung, beteiligung, ein wir-gefühl und weitgehende sicherheit. sie lernen in der regel schnell, da sie sich untereinander ständig beobachten und das verhalten anderer kinder hinterfragen und meldung machen, z.b. "der hat aber keine jacke angezogen?!", "luis hat mich an den haaren gezogen", "noah hat beim anstellen geschubst" etc und legen spätestens dann auch wert darauf, dass regeln für alle gelten und lebendig sind.

und, ganz wichtig, sei als elternteil selbst ein vorbild. denn kinder nehmen sich zu jeder zeit ein vorbild an eltern. verhalte dich so in deiner familie, wie du selbst behandelt werden möchtest.

und: das wird! hab zutrauen :) er ist klein und lernt das ja alles erst noch. das ist ein langer und wichtiger sozialer/emotionaler entwicklungsprozess, der zeit braucht und zeit verdient hat^^ alles gute :)

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Kommentar von Nordseefan
24.03.2016, 07:14

GAnz genau so isses. ich mache es - arbeite allerdings im Kindergartenbereich genau so wie du.

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Kommentar von cafibone
27.03.2016, 10:47

Du plapperst flaches Plagiat. Fang mal an, dir selbst eine Meinung zu bilden. Du schreibst wie ein naives Girl ohne Erfahrung - einfach peinlich.

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Kläre evtl. mal den Normzustand. Ein Kind muss sich behaupten. Gewaltfreiheit musst du als Vorbild vorleben. Allerdings muss ein Kind wehrhaft sein.

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Kommentar von Narave
23.03.2016, 22:21

mit 3,4 jahren? ach ne, am besten schon mit 1 jahr gleich in der krippe das "gesamtpaket gemeinschaftsfähigkeit" buchen man man man ...das sind keine "kleinen" erwachsenen, sondern kleine kinder. und gerade erwachsene machen im konfliktmanagement und in einer streitkultur noch genug falsch. klar will jeder ein resilientes kind, aber sie sollten nicht nur "austeilen", sondern auch "einstecken" lernen.

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versuchs mal mit kampfsport für kinder , dort lernt man ja auch mit seiner wut umzugehen

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Sag ihm dass das den Kindern weh tut. Meiner Schwester hat das gereicht um zu verstehen dass man das nicht darf. Und sie ist 2.

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Ihm immer wieder erklären das man das nicht tun soll weil das andere verletzt und das er das auch nicht will das jemand zu Ihm so ist. Ich glaube auch das die im Kindergarten das eh auch erklären oder halt den anderen Kind was das Ihm gezeigt hat.

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