Wie bringe ich Ihn dazu, vorsichtiger zu werden?

6 Antworten

Offenbar sind an deiner Situation drei Personen beteiligt, die näher betrachtet werden sollten:
Das bist du, dein Freund und euer Meister.

Zum Meister:
Die Reaktion deines Meisters ist mir völlig unverständlich. Es ist seine Aufgabe und Verantwortung für Sicherheit im Training zu sorgen.
Ich bin selber Meister einer Kampfkunst und würde niemals so ein rücksichtsloses Verhalten, wie ist dein Freund an den Tag legt, tolerieren.
Offenbar hat euer Meister wenig Schüler, so dass er über manche Unzulänglichkeiten anscheinend hinweg sieht. Das ist allerdings für einen Meister unwürdig und disqualifiziert ihn in seiner Position.
An deiner Stelle würde ich mir sehr ernsthaft überlegen das Training in diesem Dojo abzubrechen.

Dein Freund:
Ich gehe mal davon aus, dass du deinen Freund über deine Empfindungen informiert hast.
Wenn dem so ist und er trotzdem so weitermacht, dann ist eine Verbesserung im Hinblick auf die Verletzungen leider nicht zu erwarten.

Mir ist auch völlig unverständlich wie man einen Menschen, den man angeblich liebt, so behandeln kann, obwohl er darauf hingewiesen wurde. An dieser Stelle sollte die Frage erlaubt sein, was er wirklich von dir hält und wie tief die von dir empfundene Liebe auch bei ihm vorhanden ist?
Ich könnte mir jedenfalls niemals vorstellen meiner Freundin weh zu tun oder einer Handlung zu vollziehen, von der sie eindeutig sagt, dass sie es nicht möchte und als schmerzhaft empfindet.

An deiner Stelle würde ich ihm die "Pistole auf die Brust" setzen.
Entweder unterlässt er das oder du trainierst nicht mehr mit ihm. Wenn er dich wirklich liebt, dann wird er das akzeptieren.
Er hat die Wahl zwischen Rücksicht nehmen oder eben Aussetzen des Trainings.
Ist der zu beidem nicht bereit, dann solltest du dich ernsthaft fragen, ob er der richtige Freund für dich ist.

Du selber:
Aus deinen Worten höre ich ein wenig die Angst heraus ihn zu verlieren. Deswegen lässt du dir anscheinend diese Situation im Training über dich ergehen.

Das ist aber ein völlig falsche Ansatz, denn so kann eine Partnerschaft auf Dauer nicht funktionieren. Ihr müsst euch beide auf Augenhöhe begegnen und das bedeutet nunmal, daß man Kompromisse eingehen muss.

Es ist völlig inakzeptabel, dass er der Schmerzen und Verletzungen zufügt, die du nicht willst. Das solltest du in aller Ernsthaftigkeit deutlich machen und darauf bestehen. Eine echte Partnerschaft hält so etwas aus.

Am Ende bedeutet dies, dass du im schlimmsten Fall Konsequenzen ziehen musst. Wenn du dazu nicht bereit bist, dann wird allre Appell nichts helfen, denn dein Freund wird spüren, dass du es nicht ernst meinst und einfach so weitermachen.

Zum Schluss:
Ich wünsche dir für deine Partnerschaft alles Gute, doch du solltest sie nicht um jeden Preis halten wollen, wenn dein Freund sich als rücksichtslos erweist.
Auf lange Sicht wirst du so nicht glücklich.
Ich hoffe sehr für dich, dass dein Freund mit sich reden lässt und Einsicht zeigt.

Muss dazu sagen, das mein Freund und ich das Dojo gewechselt haben. Der Meister vom Alten hielt sich für den besten und hat jeden verletzt, irgendwann wollten wir das nicht und das war selbst meinem Freund zu viel. Der neue ist ein alter Bekannter vom Alten und wir kannen ihn schon vorher und ja, im jetzigen gibt es nicht viele, da er und ich die einzigen Jugendlichen sind die regelmäßig erscheinen die anderen sind alle erwachsen und berufstätig. ich bin zudem die einzige Frau. War ich schon beim alten sozusagen. Mein jetziger Trainer ist eigentlich total gegen Gewalt und zieht es vor alles ruhig zu klären, aber keine Ahnung. und ja, angst ihn zu verlieren habe ich auch, ist im Moment schwierig zwischen uns

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Hör auf in diesem Dojo zu trainieren. Du fühlst dich dort offensichtlich unwohl. Such Dir etwas Anderes, wo Du gerne hingehst.In deinem Dojo und wahrscheinlich auch bei deiner Kampfkunst gehören Hämatome dazu.

Und hör auf mit deinem Freund privat zu trainieren. Du fühlst Dich nicht wohl dabei. Sucht euch andere Dinge, die ihr gemeinsam machen könnt. Wenn er Dich liebt, akzeptiert er deine Entscheidung.

Klar wird es alle im Dojo verwundern. Sie denken doch, dass Du gerne so trainierst. Aber nicht jeder ist dafür geschaffen. Bleib ehrlich mit Dir selbst. 

Es gibt z.B. Kampfkünste, die ohne Kontakt trainiert werden. Da Selbstverteidigung für Dich nicht relevant ist, sonst würdest Du ja nicht mit Schwertern trainieren, ist gegen eine kontaktlose Kampfkunst, wie z.B. Tai Chi Cuan nichts einzuwenden. Auch viele Karate-Stile werden kontaktlos trainiert.

Natürlich kannst Du Dir auch etwas völlig Anderes suchen.

Zu deiner Frage, wie Du ihn dazu bringst, vorsichtiger mit Dir zu trainieren: Gar nicht. Es ist ihm weder bewußt, dass es Dir wehtut, noch KANN er anders überhaupt trainieren. Akzeptiere das und nimm es ihm nicht übel. Laß ihm sein Training und mach Du etwas Anderes. 

ich trainieren ja schon nicht mehr privat mit ihm, weil ich keine Lust habe das er mich in unserer privaten Zeit verletzt, als ich ihm das gesagt habe war er extrem beleidigt. und eigentlich gehören Hämatome nicht dazu, wir sollten sie eigentlich vermeiden, aber niemand hält sich daran. Und er möchte meistens nur Trainieren, ich langweile mich schon mit ihm.

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@immerfragend

"ich langweile mich schon mit ihm"...

generell? na das spricht ja Bände! Wenn ihr nicht schleunigst andere gemeinsame Aktivitäten findet, ist es wohl bald vorbei...

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Er ist sehr auf die Kampfkunst fixiert. In seinem Zimmer ist alles voller Holzwaffen, Shodo und was weiß ich. Im Moment muss er sehr viel lernen wegen Klausuren und danach trainiert er, jeden Tag. Trifft sich sogar manchmal nicht mit mir nur damit er in "Ruhe" trainieren kann. Ich bin meistens diejenige die ein Gespräch anfängt wenn wir zb unterwegs sind. wenn mal was von ihm kommt, dann redet er über andere Leute, über Leute von der Kampfkunst die seiner Meinung nach schlecht sind oder generell über irgendein Prinzip oder eine technik der Kampfkunst. und mit er redet über andere Leute meine ich nicht das er lästert, er erzählt halt was sie ihm erzählt haben und so weiter.

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@immerfragend

Es ist okay, dass er so begeistert von seiner Kampfkunst ist. So ist er.

Bloß für Dich ist das schade, weil Du diese Begeisterung nicht teilst und er anscheinend gar nichts Anderes will. Da bleibt für Dich nicht viel Platz.

Ich rate Dir, sei Du selbst und laß Dich nicht zu einem netten Anhängsel degradieren. Such Dir ein eigenes Hobby. 

Er muß verstehen, dass Du andere Bedürfnisse hast und er Zeit für Dich haben muss, sonst bist Du unglücklich und dann hoffentlich bald weg. Such das ruhige Gespräch mit ihm. Biete ihm andere gemeinsame Aktivitäten an und bestehe darauf, dass es Dir wichtig ist.

Reagiert er negativ, denn Du hast ihn ja, so wie er ist, kennengelernt, dann sei konsequent, rede klar von Trennung und zieh sie durch, wenn er nicht wach wird.

Momentan ist seine Welt völlig in Ordnung und er hat keinen Grund irgendetwas zu ändern.

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Bleibt dir doch nur noch weiterhin so zu leben.

Welche Sätze kann ich dir mitgeben, die die Macht haben, deinen Lebensabschnittsgefährten dazu zu bewegen, seine Denk- und Handlungsmuster grundlegend zu ändern? 

Dich kann man ändern, weil du diejenige bist, die etwas ändern möchte. Hör auf mit ihm zu trainieren und mit ihm zu Kämpfen. Er sucht doch nur einen Gegner und hat dann keine andere Wahl mehr. Seid nur noch Freunde oder mehr ... und wenn das nicht geht ohne zuviele Flecken, dann muss es halt beendet werden.

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