Wie bringe ich einem Kind bei, keine Angst vor Gewitter zu haben?

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6 Antworten

Kinder lernen aus dem Verhalten von Erwachsenen, alle Menschen reagieren auf Krach, egal ob bewußt oder unbewußt, manche reagieren erschrocken andere ängstlich. Ich meine mit Krach nicht nur Donner sondern auch laute Musik, Unfallkrach, Hupen, Schreien usw. Gerade dreijährige Kinder beobachten genau und lernen das Krach etwas bedeutet, sie können aber noch nicht abschätzen ob es etwas Gefährliches ist. Sie werden erst durch positives Verhalten (nicht übertriebenes)gegenüber Blitz und Donner lernen das es keinen Stellenwert hat. Das hat die Natur schon gut eingerichtet, Menschen haben bei Krach und Unbekannten Angst, das Überleben ist gesichert.

Versucht doch einfach, die physikalischen Vorgänge kindgemäß zu erklären (positiv/negativ aufgeladene Teilchen in den Wolken etc), lasst gefahrlos mal in der Wohnung experimentell einen kleinen elektrischen Funken entstehen (sozusagen ein "Gewitter im Kleinen") und sagt, dass bei entsprechender Vorsorge (Blitzableiter) eigentlich nichts passieren kann. Ansonsten: Körperliche Nähe zum Kind, beruhigen und trösten. In manchen Schulbüchern steht dazu auch etwas (Physikbuch), je nach Alter des Kindes.

Das Kind erlernt Verhalten, irgendwie scheint sich das eingeschlichen zu haben. Das kann man wieder verlernen. Bei den vielen Gewittern zur Zeit stehe ich mit meinem Kleinen auf denm Balkon, wir schauen uns den Regen, Donner und Gewitter zusammen an, ich halte ihn auf den Arm und wir freuen uns über jedes neue Grollen.

ich würde mit ihr sprechen und versuchen herauszufinden, weshalb und wovor genau sie so große angst hat. dann kann man gezielt darauf eingehen und ihr die angst nehmen. nur keine schocktherapie, sonst verschärft sich das ganze.

Wenn du nicht allzuweit von München entfernt wohnst, geh doch mal mit ihr ins Deutsche Museum. Dort wird der Blitz hervorragend für Kinder erklärt und sie kann sehen, das wenn man in einem gesicherten Raum ist, das ihr nichts passieren kann.

Schade, dass Du das Alter Deiner Tochter nicht erwähnt hast, denn davon hängt natürlich entscheidend ab, welcher Weg hier erfolgversprechend sein könnte.

Einige gute Ansätze sind hier ja schon beschrieben worden.

Wenn gar nichts hilft, dann kann es natürlich auch sein, dass Deine Tochter zu diesem Thema "karmische Erinnerungen" hat, dass sie also vielleicht in einer früheren Inkarnation einmal durch ein Gewitter in grosse Gefahr geraten oder sogar ums Leben gekommen war.

Da hülfe dann allenfalls eine Rückführung, um diese Erfahrung aufzuarbeiten.

Meine Tochter ist 3 Jahre alt. Vielen Dank für Deine Antwort!

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Hallo Demosthenes, Deine Antwort provoziert mich zu der Frage, ob Du denn an die Reinkarnationslehre glaubst. Bist Du möglicherweise die Wiedergeburt des Demosthenes, der von 384 bis 322 als letzter großer Redner Athens lebte? Wiewohl auch Plato - Dir sicherlich bekannt - die Lehre von der Wiedergeburt entwickelte, diese auch in anderen Kulturen besteht, so bin ich persönlich davon nicht überzeugt. Ich möchte das persönlich auch gar nicht. Nun gut. Vielleicht ist das mal eine Frage im Forum wert, die hier zu stellen als interessante Aufgabe ich Dir überlasse.

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@oldpaed

@oldpaed:

Eine Frage zur Reinkarnation zu stellen wäre für nicht besonders attraktiv, da ich davon ausgehe, dass es sie gibt.

In Indien etwa, das ich sehr schätze, gehen die meisten Menschen völlig selbstverständlich davon aus und damit auch in ihrem täglichen Leben um.

Durch eigene Rückführungen "weiss" ich, dass ich auch in der Vergangenheit schon etliche Male gelebt habe - ob allerdings auch als "der" Demosthenes, das ist mir unbekannt.

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