Wie breit muss ein Grundstück sein, dass es als Bauplatz durchgeht?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich fasse deine beiden Fragen mal zusammen. Der faire Weg wäre, Nachbar stellt eine Bauvoranfrage und ihr wartet die Entscheidung ab. Dann klärt sich nämlich auch deine 2. Frage, ob er überhaupt noch bereit ist, dir für ein unbebautes Grundstück mehr als den Richtwert zu zahlen. ;-). Du kannst ihm aber auch das Grundstück verkaufen und lässt die Bebauungsmöglichkeit zu seinem Problem werden. 

Das ist die beste Antwort, daran habe ich gar nicht gedacht! Es ist ja gar nicht mein Problem, ob er bauen kann.

Solange es einen Käufer gibt, der den Preis zahlt, müsste ich es einfach nur verkaufen! Was er damit dann macht kann mir ja dann egal sein.

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@Semiconductor

Du musst nur im Kaufvertrag sinngemäß so etwas formulieren, dass du als Verkäufer nicht zusichern kannst, dass der Kaufgegenstand für den vom Käufer beabsichtige Zweck genutzt werden kann. Die korrekte Formulierung hierfür hat der Notar in der Schublade liegen. ;-)

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@Semiconductor

Das ist eine Vorgehensweise, bei der Du potenziell viel Geld verschenkst. Stell Dir vor, der Kaufinteressent stellt fest, dass er 80% der Fläche dreigeschossig bebauen kann, zahlt Dir aber einen Preis für ein Grundstück, auf das ein kleines Häusle passt. Und alles nur, weil Du keine Ahnung hast.

Der Wert eines Grundstücks bemisst sich an dem Maß der Bebaubarkeit.

Mit dieser "hilfreichsten Antwort" läufst Du wahrscheinlich ins Bockshorn.

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Bei einem freistehenden Haus müssen zum Nachbarn sogenannte Abstandsflächen eingehalten werden. Bei Straßen und öffentlichen Flächen wird bis in die Mitte gerechnet. Hier kannst Du Dich belesen:

http://www.baulexikon.de/Bautechnik/Begriffe_Bautechnik/a/BAUlexikon_abstandsfl.htm

Bei 10 m ist wahrscheinlich eine geschlossene innerstädtische Bebauung möglich oder verpflichtend, dann muss von Grenze zu Grenze gebaut werden.

Das kannst Du im Bebauungsplan im Bauamt einsehen.

Lass unbedingt das Maß der zulässigen Bebauung prüfen, denn danach richtet sich auch der Kaufpreis.

Danke. Wo sehe ich eigentlich ob das Stück auch WOhnbaufläche ist? Habe den Bebauungsplan vom Ort angesehen, da ist an der Stelle leider keiner,obwohl da viele ältere Häuser stehen. In den neueren Gebieten des Ortes sehe ich, dass es BPläne gibt.

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@Semiconductor

Die Art der Nutzung erfährst Du aus dem sogenannten  Flächennutzungsplan -> s. Bauamt. Dort müsste es eine Markierung W (Wohngebiet), WR (Reines Wohngebiet), WA (Allgemeines Wohngebiet), M (Mischgebiet) geben; dann kann man bauen.

Die Bebauungsrichtlinie wird gemäß dem BauGB (Baugesetzbuch) festgelegt. § 35 B-Plan, § 34 wie Nachbarschaftsbebauung etc. - > Bauamt.



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@Colombo1999

Ok war jetzt doch aufrufbar.

Das Gebiet dort ist als Mischgebiet gekennzeichnet. Also darf man bauen.

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@Semiconductor

Das ist de jure falsch und hier für den Fragesteller irreführend. Achtung: aus den Darstellungen des Flächennutzungsplans kann man kein Baurecht für ein konkretes Vorhaben ableiten. Der FNP ist nicht parzellenscharf und nur behördenverbindlich. Oft gehörtes Missverstanden in den Bürgersprechsstunden! Nur aufgrund eines Bebauuungsplans oder nach Par. 34 BauGB kann man ein Baurecht ableiten. Hier scheint 34 zu gelten, da kein Bplan da ist und danach bestimmt sich, was gebaut werden darf. Nicht mehr, nicht weniger.

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@CSchreiner

Wer hat denn gesagt, dass man aus dem FNP das Baurecht ableiten kann? Das hast Du offensichtlich unterstellt oder mit einer anderen Antwort verwechselt. - Die Frage war, wo der Fragesteller ersehen kann, ob es überhaupt ein Wohnbaugrundstück ist, und das geht über den FNP! Die Antworten zum Baurecht habe ich auf eine andere Frage des FS bereits gegeben.

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Bei einer Größe von 10 x 40 Meter ginge das sicher nur zu einem großen Teil (wegen besagter 10 Meter) durch Grenzbebauung. Mehrere Außenwände würden de facto auf der Grenze stehen. (Ansonsten müsste ein Abstand von drei Metern zur Grenze gewahrt werden.) Ob das unter welchen Auflagen genehmigungsfähig wäre, ist hier die Frage.

Muss der Vermieter Schadensersatz zahlen?

Hallo ihr lieben, grade eben skypte ich mit meiner Cousine und die hat nur noch geweint.

Erstmal von Anfang an, sie wohnt seit 3 Jahren einer Wohnung aber in Deutschland ist das mehr als schwer, eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Ihr Vater hatte einen Bekannten der eine Kegel und Pilsbar hat.

Meine Cousine baute mit ihrer Familie einen kompletten Keller um zu einer Wohnung. Die Wohnung hatte noch nicht einmal eine Eingangstüre, da mußte gleich Statiker und Architekt kommen. Die Wohnung war ein großer Keller und erst Sie machte es zu einer Wohnung. Ließ sich an die Kanalisation schliessen (das kostst mit Rohrverlegung und alem drum und drann knap 3000Euro. Das Bad und die Küche mussten erstmal an die Kanäle. Natürlich haben wir das alles bezahlt, denn der Vermieter war ein Frend ihres Vaters. Wir mussten Wänd abtragen und einen Einriss ins Haus machen für eine Wohnungstüre. Sie haben insgesamt 30,000Euro in die Wohnung investiert. Und da der Vermieter auch der beste Freund, ihres Vaters war und das seit mehr als 60 Jahren, so haben sie auch nichts schriftliches aufgesetzt.

Nun ist es so, das Haus soll im Juli abgerissen werden und sie hat schon eine kleine Wohnung. Das Probem ist nicht dass sich von 140qm verkleinert auf 56qm. Doe Wohnung war ihr eh viel zu groß.

Die Frage ist ihr Vermieter beauftragteine Umzugsfirma usw. ..meine Cousine vor kurzem erst einen Bandscheibenvorfall.

Und bis die Mühlen in Dutschland bei den Ämtern mahlen dauert das ewig.

Im Augenblick sieht es so aius, das sie nicht mal Kartons kaufen bzw. nur leihen kann. Die Wände möchte sie auch noch streichen, denn die ind nicht gerade fleckenlos.

Da Sie in ihre vrherige Wohnung im November 2014 eingezogen ist und den Keller für über 30.000 Euro zu einer Wohnunggemacht hat.

Müsste sie doch auch

Ich lebe nicht in Deutschland und kenne mich mit Gesetzen in D nicht aus. Ich dachte, ich erkundige mich mal hier, um ihr eine klene Freunde zu machen.

Gruß Orel

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Abriss / Abbruch EFH - Kosten?

Hallo, ich habe letzte Woche ganz unerwartet ein Grundstück geerbt auf dem ein altes Haus aus 1930 steht.

Das Haus hat 180m² & 700 cbm mit Keller und 2 Etagen drüber.

Nebenan ist ein gemauerter Schuppen der 40m² & 166 cbm hat.

Das Haus ist Fachwerk also mit Holzbalken oben rum und der Keller ist gemauert Steht nicht unter Denkmalschutz.

Ich und mein Mann wollen dies abreißen lassen und danach neu bauen.

Hat jemand von euch schon mal Erfahrungen mit einem Abriss / Abbruch gemacht, was hat es bei euch gekostet ?

Ein Bekannter meinte wir müssen mit 30€ je cbm rechnen, und für den Keller kommen extra kosten auf uns zu ? Stimmt dass?

Das Haus liegt abgelegen der anderen Häuser, etwas außerhalb.

Einen Container könnte man hinstellen für Schutt, mehr ist aber Platz mässig nicht drin sonst könnte sich ein Bagger dort nicht mehr richtig bewegen.

Asbest ist auch keins verbaut worden.

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Grundstück an Gemeinde bzw. Investor verkaufen?

Kurzfassung :

Wir haben ein unbebautes Grundstück, dass wir seit 2 Jahren verkaufen möchten. Für einen Teil des Grundstücks ist, wie uns die Gemeinde sagte, ein Wendehammer im Bauplan vorgegeben / vorgeschrieben der an eine vorhandene Straße angeschlossen werden soll/muss. Der Wendehammer ist notwendig, weil die Müllfahrzeuge schon seit Jahren Rückwärts in diese Straßen fahren müssen, was damit geändert werden soll. Das umliegende Gebiet wurde vor Jahren über einem Investor erschlossen und bebaut (auch die Straßen, die an unserem Grundstück endet). Unser Plan ist: Der Gemeinde die Fläche, wo der Wendehammer gebaut werden soll, verkaufen (sonst könnten wir auch irgendwann enteignet werden, sagte die Gemeinde,auch wenn WIR den Wendehammer nicht bräuchten), anschließend normale Anschlussgebühren (oder der Käufer des Restgrundstücks) zahlen und das restliche Grundstück, ca. 1900 qm, selber veräußern. Nun gab es in 2016 und 2017 verschiedene Gespräche mit verschiedenen Aussagen der Gemeinde. Im Dezember 2017 gab es das letzte Gespräch mit der Gemeinde, dem Investor und uns. Der Investor ist gegenüber der Gemeinde noch verpflichtet den Wendehammer zu bauen und diesen dann an die Gemeinde zu übergeben. Der Investor hat uns ein Komplettangebot gemacht und uns einen Preis für das gesamte Grundstück (ca. 2.400 qm) gemacht, allerdings den Bau des Wendehammers, Abwasserleitungen usw. davon abgezogen, weit über 100.000,00 Euro. Dieser Preis könnte noch gesenkt werden, sagte der Investor, wenn der Nachbar auch an diesen Wendehammer anschließen würde bzw. sein Grundstück mit verkaufen würde!?! Wir sollen doch mal mit dem Nachbarn reden ob er auch verkaufen möchte!? Der angebotene Kaufpreis des Investors gilt allerdings nur bei Komplettverkauf unseres Grundstücks an den Investor.


Kurz gesagt, wir brauchen den Wendehammer nicht, sondern die Gemeinde. Der Investor muss Ihn vertraglich noch bauen und der Gemeinde anschließend übergeben (Steht im Vertrag /Bauplan für das anliegende, schon erschlossene und bebaute Wohngebiet ). Wir wollen unser Grundstück verkaufen und sollen den Wendehammer (mit)finanzieren ? Ist das so OK ?

Wir können uns vorstellen, an die Gemeinde das Grundstück zu verkaufen, wo der Wendehammer drauf soll, wer Ihn dann auch immer baut und bezahlt. Wir zahlen dann normale Anschlussgebühren und verkaufen das Restgrundstück.


Über eine Rückantwort würden wir uns freuen.



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Bauantrag: 1. Anhörung nur Kleinigkeiten 2. Anhörung fast Ablehnung

Hallo zusammen,

hier mein Problem:

Habe in Niedersachsen einen Bauantrag gestellt (11.12.2012) und es kam vom Bauamt die 1. Anhörung (13.02.2013) in diesem waren zwei Punkte aufgezählt (1. Fassade und 2. Lärmschutzwand) dies haben wir mit dem Architekten erledigt und eingereicht.

Zwischenzeitlich hab ich mit dem Bauamt telefonisch Kontakt gehabt, da der Bescheid auf sich warten ließ! Telefonisch (3 mal zu unterschiedlichen Zeiten) wurde mir gesagt, dass die Gemeinde das Einvernehmen verweigert hat, jedoch dies vom Bauamt ersetzt wird.

Plötzlich am 01.07.2013 kam ein Schreiben vom Bauamt, worauf keine Anhörung steht, jedoch folgendes: Die Planung kann so nicht akzeptiert werden wegen 1. Gemeinde hat Einvernehmen (24.01.2013 hör ich schriftlich jetzt (01.07.2013)) verweigert, 2. Bautiefe ist auf einmal 35m (statt wie vor Bauantragstellung mit dem Bauamt besprochen 40m), 3. Zweizeiligkeit nicht gestattet (unmittelbare Umgebung auch zweizeilig!). B-Plan auf diesem Gebiet nicht vorhanden, jedoch der F-Plan (Flächennutzungsplan) .

Hier rauf war ich beim Bauamt, diese wollen entweder eine Umplanung oder eine Rücknahme des Bauantrags!

Was kann ich machen?

Kann das Bauamt neue Anforderungen oder Gründe nach der 1. Anhörung stellen?

Ist nicht zu viel Zeit zwischen den Anhörungen vergangen und damit stillschweigend dem Antrag zugestimmt worden?

Vielen Dank für die Antworten...

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Spekulationssteuer für unbebautes Grundstück durch Rückabwicklungsvertrag

Sehr geehrte Damen u.Herren, brauche dringend Hilfe, im August 1996 hat meine Schwiegermutter ein nicht erschlossenes Grundstück an die Gemeinde verkauft,im Vertrag wurde vereinbart das sie 3 Grundstücke a 600 qm zum gleichen Preis wie sie erhalten hat, nach Erschließung der Grundstücke(Rückabwicklung) zurückkaufen kann,sie hat mit der Gemeinde vereinbart das sie einen dritten( Sohn) beauftragen kann,der diese Grundstücke für ihre 3 Kinder die jeweils 1 Grundstück als Erbe erhalten sollten aussucht,nach dem das Baugebiet erschlossen war, wurde diese Rückabwicklung im Juli 1998 abgewickelt, jedes Kind hat 1 Grundstück als Erbe bekommen,bezahlt wurden diese vom Erlös des Verkaufs 1996,nun hat der Sohn im Juli 2001 sein Grundstück veräußert, gegen den folgenden Steuerbescheid, das FA.wollte diesen Verkauf voll versteuern, legte der Steuerber.Einspruch ein.Nun hat sich das FA gemeldet und ein Angebot gemacht,sie wollen den Kaufpreis von der Rückabw.vom Verkaufspreis abziehen und den Rest sollen wir versteuern(Spekulationssteuer). Der Sohn hat das Grundstück doch eigentlich geerbt,ist die Regelung für Spekulationsteuer dann nicht anders,es gibt doch für Erbe andere Freibeträge.Für Antworten wären wir sehr Dankbar,da unser Steuerber. zur Zeit im Urlaub ist,ich habe das Gefühl, das selbst das FA sich nicht ganz sicher ist wie sie die Steuer in diesem Fall berechnen sollen. Besten Dank im Voraus. Gruß Emma

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Parkverbot an Einfahrt - verworrene Situation

Guten Tag,

an unserem Grundstück haben wir eine sehr verworrene Parksituation. Wir wohnen in einer Anwohner-Straße, die recht schmal ist, sodass nur einseitig geparkt werden kann.

Eine 90° Kurve ist vor dem Haus, die Einfahr zu unserer Garage ist genau in dieser Kurve, sodass diese Einfahrt, mit der Kurve zusammen, eine Art T-Kreuzung ergibt.

Nun ist es so, dass manche Nachbarn direkt mit der Stirnseite des Fahrzeugs vor unserer Einfahrt parken. Teilweise die Fahrzeuge 1.50 in unsere Einfahrt heinrägt, wenn sie z.B. einen "Angstabstand" rechts zu Büschen an der Seite noch machen.

Meine Frau hat regelmäßig Probleme, hinauszurangieren.

Mittlerweile habe ich als Puffer direkt vor der Einfahrt einen kleinen Anhänger vorschriftsmäßig "geparkt" - was unsere lieben Nachbarn (naja, eigentlich isses nur einer, der Rest schüttelt auch nur den Kopf) aber überhaupt nicht gefällt. (vorschriftsmäßig bedeutet, dass er angemeldet, gesichert  und alle 2 Wochen in Benutzung ist)

Die Frage nun an dieses Forum: Wo darf geparkt werden, und wo nicht??

Hier eine Skizze: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/parkenuxd7iczv6k.jpg

Das grüne ist ein abgesenkter Bordstein. Sonst gibt es keinen Gehweg o.ä.

Danke vorab für die Meinungen

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