Wie bietet man nachhilfe an?

11 Antworten

Du beginnst mit der "internen Nachhilfeschule" an Deiner Schule oder an einer anderen; dabei verdienst Du zwar wenig, aber Du solltest dabei an Deiner Qualität arbeiten: Rasch die individuellen Schwächen (z. B. Prüfungsangst, zu geringer Wortschatz der Muttersprache, wenig mathematisch-logisches Verständnis), grundlegend fehlerhafte Denkweisen und fachliche Lücken feststellen, rasch gezielt helfen, schnellste Notenerfolge erzielen:

Erst dann - nach einiger Zeit - solltest Du öffentlich werben, am besten dort, wo die Eltern auf Dich aufmerksam werden, z. B. Schwarzes Brett in Geschäften (Z. B. Kaufhaus, Schulbuchladen), Zeitungen, Internetforen...

Je intensiver Du mit den Schülern arbeitest, desto weniger Zeit brauchst Du mit ihnen: In 90 Min machst Du zwei Kurzpausen - und erzählst immer auch zwischendurch Humorvolles aus Deinen eigenen Schülererlebnissen und besserem Lernverhalten zum Fach. Die Schüler müssen es quasi vor Ungeduld nicht mehr erwarten können, von Dir unterrichtet zu werden, erst dann verdienst Du Geld durch Einzelunterricht! Mache keine typischen Nachhilfeschulverträge, sondern vereinbare zum Beispiel nur bis zu einer wichtigen Prüfung, dann ein Gespräch vorher und nachher.... So sparst Du Dir jede Werbung, weil man Dich wegen Deiner Lehrqualität und nicht wegen der Höhe Deines Honorars weiterempfiehlt.

Da Du Geld für diese "freiberufliche (nicht gewerbliche) Tätigkeit" erhältst, musst Du sie eigentlich beim Finanzamt melden: Per Internet download des Formulars der Einstufung Deiner gelderwirtschaftenden Tätigkeit.

Allerdings bist Du z. B. als finanziell elternabhängige Schülerin/Studentin von der Einkommensteuer normalerweise befreit, auch die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) (StdPreis = Honorar plus 7 % Deines Honorars) musst Du weder von Deinen Schülern verlangen noch dann an das Finanzamt überweisen, weil Du pro Jahr höchstwahrscheinlich mit allen Deinen möglichen Tätigkeiten nicht die Einkommensgrenze von 17´500 € überschreiten wirst (so genannte Kleinunternehmerregelung): Wenn Du so arbeitest, interessiert sich normalerweise kein Finanzamt für diese Art der möglichen "Schwarzarbeit".

Trotzdem rate ich Dir, führe Buch über all Deine Einnahmen und Ausgaben für den Unterricht (Einnahmeüberschussrechnung), damit Du auch den anfänglichen Geringverdienst nachweisen kannst: Ich kenne Lehrer/innen, deren jahrelange Schwarzarbeit das Finanzamt einfach geschätzt hat; so musste die Steuer nachbezahlt und eine Geldstrafe bezahlt werden... Viel Erfolg!

Über das Internet kannst du zum Beispiel Anzeige aufgeben. Zum Beispiel über Ebay Kleinanzeigen oder Sphock. Ansonsten mit deinem Lehrer darüber reden, der dann eventuell was für dich organisieren kann - war bei meinem Bruder ebenfalls so.

Hallo! Ich würde einfach mal die Schüler vielleicht einer niedrigeren Klasse ansprechen.

Viel Erfolg

Ebay Kleinanzeigen und du kannst im Supermarkt oder allgemein an Schwarze Bretter dein Angebot darstellen und deine Kontaktdaten angeben :)

Es gibt auch Nachhilfeintutionen welche dich als Nachhilfelehrer vermitteln und die Nachhilfeschüler bringen.

Quelle: https://lernfamilie.at/

Woher ich das weiß:Recherche

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