Wie bezeichneten die deutschen ihr Land zwischen 1933-1945?

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4 Antworten

Selbstverständlich haben nicht alle Deutschen immer dasselbe gesagt. Aber Deutschland wird mit Abstand am häufigsten gebraucht worden sein. 

Aber öfter als wir heute Bundesrepublik Deutschland gebrauchen, werden die Begriffe Reich und Deutsches Reich verwendet worden sein. 

So wie heute manche Bewohner von äußeren Berliner Stadtteilen sagen, "Ich fahre nach Berlin", haben Österreicher nach 1938 sicher nicht nur Deutschland, sondern auch Reich gesagt. Und die gehörten genauso wie die Bewohner später annektierter Gebiete offiziell zu Deutschland und zu "den Deutschen", können aber sehr wohl einen großen Abstand zu den etablierten "Reichsdeutschen" von 1933 und früher gefühlt und sich entsprechend ausgedrückt haben. 

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Ich glaube, dass man damals wie heute eher die Stadt oder die Region genannt hat, in der man gelebt hat. "Ich wohne im Harz, im Emsland, im Ruhrgebiet, in Schwaben, in Franken, in Hessen, im Rheinland, an der Mosel, in der Lausitz" etc.

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Von 1933 bis etwa 1942 hieß es "nur" deutsches Reich und ab 1942 dann großdeutsches Reich, weil sich das Land durch die Kriegserfolge stark ausgedehnt hatte.

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Kommentar von Hoppser123
10.07.2017, 05:27

Aber nicht im allgemeinem Sprachgebrauch.

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wie seit 1871: Deutschland.

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