Wie bewertet ihr nachfolgende Aussage über den Zustand des Islam?

Das Ergebnis basiert auf 41 Abstimmungen

Ich stimme der Aussage zu 56%
Ich stimme der Aussage nicht zu 27%
Ich stimme der Aussage partiell zu 17%

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich stimme der Aussage zu

Stimmt zwar, aber verwerflich ist es auch nicht, da Verbote und Gebote nunmal eine religiöse Lehre ausmachen. Um also zwischen Verbote und Gebote zu unterscheiden, ist das Haram-Halal Dilemma nicht unbedingt etwas Schlechtes, da man somit auch aufklärt und den Islam kennenlernt.

Es ist zwar viel schöner und spannender mit Menschen über Myteriöses und Ungeklärtes, was den Islam betrifft, zu philosophieren, aber die Basis dafür darf nicht fehlen.

Ich stimme der Aussage zu

Für Praktisch alle Muslime die ich kenne, ist die Religion nur noch ein Fall von: Haram oder Helal.
Das einfachste Gebot ist so ziemlich der Verzicht von Schwein. Denn dieses Verbot hat keine Beschränkung der Lebensqualität zur Folge.

Verbot von Drogen, Beanspruchung von Prostitution, Tätowierungen, Alkohol usw. schränken die Lebensqualität deutlich ein. Daher halten sich auch die wenigsten an diese Verbote. Erst recht in westlichen Staaten, wo diese Dinge akzeptiert sind.
Die meisten sind sich im Klaren darüber, dass ihre Lebensweise nicht sehr konform ist mit der Religion. Auch wenn sie diese Verbote missachten, also Haram Tätigkeiten ausüben, so wollen sie doch trotzdem der Religionsgemeinschaft zugehören. Daher gibt es solch ein extremer freiwilliger Verzicht von Schweinsprodukten. Daher auch die Verwunderung der meisten anders Gläubigen, in Form von: „ Der macht alle schlechten Sachen, aber bei Schwein sieht er die Grenze“.

So ist auch mein Eindruck. Vielen Dank für deine Antwort.

1
Ich stimme der Aussage partiell zu

Es ist für jeden Muslim Pflicht, zu wissen, welcher der ihn betreffenden Angelegenheiten erlaubt oder verboten ist.

Somit können wir niemanden, der sich dieswr Fragestellung widmet, vorwerfen, etwas falsches zu tun.

Jedoch fehlt das Verhältnis, wenn ein Muslim, der bspw nicht 5x am Tag betet, welches eine ungeheuer größe Sünde ist, aber bei Kleinigkeiten extrem vorsichtig ist.

Natürlich soll er vorsichtig sein, keine Sünde zu begehen, aber mit einem absichtlich verpassten Gebet hat er womöglich schon die meisten kleinen Sünden "überholt".

Ich stimme der Aussage zu

Du hast recht mit deiner Feststellung. Ich habe im weiteren das Gefühl, dass es viel mehr Muslime gibt, als noch vor ein paar Jahren, die Halal- und Haram-Fragen stellen.

Für mich zeigt es auch auf, wie stark Gott (Christentum) und Allah (Islam) auseinanderlegen. Jesus Christus, Teil des dreieinigen Gottes, kommt auf den Menschen zu. Sein Geschenk, die Errettung, bekommt man ohne gute Taten.

Die Muslime dagegen müssen, damit Allah zufrieden ist und ihnen allenfalls nach dem Tod einen Platz im Himmel schenkt, sich strikt an viele Regeln halten und möglichst viele gute Werke tun.

Es ist in der Tat eine wichtige Frage, ob man die Beziehung zu (einem) Gott als monologisch oder dialogisch betrachtet.

1

Mal etwas polemisch gefragt: Was ist besser? Die Gnade und den Lohn Gottes empfangen für gute Taten oder für nichts tun?

2
Ich stimme der Aussage zu

Koscher und Nichtkoscher bezieht sich i.d.R. nur aufs Essen oder die Zubereitung. Aber dieses Haram-Halal bezieht sich auf jede Kleinigkeit des Lebens. Wenn man sich an alles genauestens halten will sollte man in ein muslimisches Land ziehen, sonst macht man sich in die Hose wenn man keine Toilette findet, die sich nicht in Gegenrichtung zu Mekka befindet.

Es gibt Regeln die in einem Unislamischen Land anders sind. Wir hier in Deutschland leben in einem Unislamischen Land darum haben wir andere Regeln als Muslime die in muslimischen Ländern wohnen

0

Was möchtest Du wissen?