Wie beweist man sein Urheberrecht an künstlerischen Werken?

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4 Antworten

Du hast in jedem Fall Vorstufen davon, verworfene Exemplare, freigestellte Bilder, Dateien auf den Bearbeitungsprogrammen … Außerdem sind diese Dinge meist in höherer Qualität erstellt und werden fürs Internet runtergerechnet. Das alles können andere nicht haben. Die haben nur die Endfassung, wie sie eben im Netz steht. Deshalb geht so eine Urheberrechtsgeschichte meist gar nicht vor Gericht. Da genügt ein (für den Verletzer kostenpflichtiges) Schreiben vom Anwalt.

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Kommentar von animeartemis
10.08.2017, 11:33

Primär stellt sich mir die Frage wieso X das Bild erhält, wenn er sagt er hätte gerne sowas kann man das auch Vertraglich regeln, selbst wenn man X das Bild überlässt (wieso auch immer) kann man ihm Nutzungsrechte einräumen, X unterschreibt nicht, X erhält nichts.

Damit ist der Nachweis der Urheberschaft relativ klar.

Ansonsten Signaturen wurden ja erwähnt und tina hat da auch was ganz gutes gepostet weswegen ich nichts neues mehr aufmache.

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Dafür gibt es Digitale Signaturen die man in solchen Projekten Unterbringen kann. Die sieht man nicht und man kann die nur Entfernen wenn man das ganze Stück auseinander nimmt und jedes Bit sich anschaut ,was kaum wer wegen dem Aufwand machen würde. Andere nutzen Wasserzeichen die Sie in Ihren Stücken unterbringen .Dann gibt es noch das DRM Verfahren für Audio Stücke. So ganz ohne ist man heutzutage nicht mehr. Man muss eben nur die Möglichkeiten wissen.

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Im Strafrecht sollte der Richter etwas herausfinden.

Im Zivilrecht gilt die Dispositionsmaxime, da musst Du beweisen und vortragen und der Richter entscheidet dann wem er (gefühlt) mehr glaubt und wer ihn (im Ansehen seiner Person) am besten überzeugen konnte.

Da wird gelogen, dass die Schwarte kracht und manchmal auch vom Richter (Polizei, Staatsanwaltschaft, Justizministerium) selbst, besonders wenn es um kollegiale Juristenkollegen geht.


§ 286 Freie Beweiswürdigung

(1) 1Das Gericht hat unter Berücksichtigung des gesamten Inhalts der Verhandlungen und des Ergebnisses einer etwaigen Beweisaufnahme nach freier Überzeugung zu entscheiden, ob eine tatsächliche Behauptung für wahr oder für nicht wahr zu erachten sei. 2In dem Urteil sind die Gründe anzugeben, die für die richterliche Überzeugung leitend gewesen sind.
(2) An gesetzliche Beweisregeln ist das Gericht nur in den durch dieses Gesetz bezeichneten Fällen gebunden.


Bei einem auf dem PC erstellten Musikstück hätte man in der Regel auch noch den Vorteil, dass man die einzelnen Instrumente auf einem Rechner auf verschiedenen Tonspuren in seinem Programm hätte. Ansonsten helfen im Grunde noch Zeugen, wenn man welche hat.


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Wenn Du ein Werk selbst erschaffen hast, sei es nun Animation, Video, Audio etc.

Hast Du auch die entsprechende Projektdatei etc. dazu, was Dein Gegner nicht haben kann! 

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