wie bewahre ich brennbare flüssigkeiten in großen mengen am besten auf?

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8 Antworten

Die Lagerung brennbarer Flüssigkeiten ist in einer ganzen Reihe von Vorschriften geregelt. Daher ist es schwer für deinen konkreten Fall eine allgemeingültige Antwort zu geben. Ich denke du solltest dich wenn es sich um einen gewerblichen Betrieb handelt dich mit deiner Gewerbeaufsicht in Verbindung setzen. Eine weitere Möglichkeit ist auch deine zuständige BG oder du fragst mal bei bei deiner zuständigen Brandschutzbehörde (und hier meine ich nicht deine Dorffeuerwehr) nach. Wen du das alles nichts willst oder es nichts bringt, dann suche dir ein gutes Ing.-Büro für Brandschutz und Arbeitssicherheit.

Nach meinem bescheidenen Wissen was ich noch so hab dürfen in Arbeitsräumen nur die Mengen gelagert werden die für die tägliche Arbeit gebraucht werden. Die restliche Menge kann man dann ich entsprechenden Gefahrgutschränken oder -boxen lagern. Anbeiter und weitere Infos findest du hier: http://www.lagertechnik.com/gefahrstofflagerung.html

Dieser Meinung schließe ich mich voll und ganz an. Behörden Informieren kann aber auch teurer werden als erwartet. Diese finden evtl. noch mehr. Aber so wie ich das hier Lese ist dir das auch wichtig, also kann es nicht schaden. Grundsätzlich erst einmal die Flüssigkeit auf Auffangbecken im getrenntem Raum aufbewahren mit möglichst einer Be- und Entlüftung. Dieser Raum sollte auch über eine Brandschutztür verfügen die vollkommen intakt ist. Ein 12 KG ( oder mind. 2 x 6 kg ) Feuerlöscher mit ABC Pulver davor ist auch ein absolutes muss. Das währe zuerst einmal die schnelle Möglichkeit, danach unbedingt beraten lassen. Alles gute dafür.

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Drei Moeglichkeiten, grob erklaert, bin kein Brandschutztechniker: a) ueber einen speziellen Zweiphasen- Loeschsprengsatz, den Du unter jeder Tonne/Depot anbringst, der dem Feuer einerseits den Sauerstoff entzieht durch Explosion ab Initialtemperatur, andererseits in der zweiten Phase einen unbrennbaren Loeschstaub zuendet/verteilt, der Feuer loescht. Fuer Montage unter Dieseldepots oder aehnlichem. b) spezielle Feuerloescher mit Bimetall/ Quecksilbersaeule, die ab Initialtemperatur selbststaendig loeschen, die sind billig, ueber jedem Fass/Depot aufhaengen, hab ich ueberm Dieseldepot montiert, war die einfachste Loesung. c) Kapseln, kleine Behaelter mit Nanofluessigkeit, faustgross, die ab Initialtemperatur alles innerhalb des Raumes mit feinsten unbrennbaren Partikeln belegen, Art Gas. Sehr teuer, soll sehr effektiv sein, nie ausprobiert. Dann gibts Pulver , die man selber anmischen kann, die zusaetzlich alles in Lagerraeumen schwerst entflammbar machen. "Flameprotect" heisst das. Unsere Feuerwehr hat das erprobt. Hoffe die Tipps nuetzen Dir noch was.

L.G. Blue

am sichersten ist eine Brandmauer drum ziehen. und lüftungs möglichkeiten schaffen. bei großen mengen muß auch ein Feuerlöscher vorgehalten werden. sonst geht man bei einem brand von Fahrlässig keit aus. am besten ist es außen einen kleinen bereich einzu mauern aus feuer festen material das d nicht alles in der Werkstatt hast. helfen kann auch der Brand inspektor der feuerwehr . der Kennt sich mit den GEGENHEITEN am besten aus in euer gemeinde/ Bundesland. oder frage mal bei Brandschutz - chiemgau .de nach der kennt sich auch ein wenig damit aus. Mfg Michael

So wie sich das anhört, wird die Flüssigkeit gewerblich genutzt. Das geht nicht ohne Genehmigung der Ordnungsbehörde. Die Behältnisse müssen in einer Wanne stehen, in der auslaufende Flüssigkeit aufgefangen wird. Die Wanne steht in einem feuersicheren Raum mit Wänden der Brandschutzklasse D60, mit der entsprechenden Be,- und Entlüftung. Brandschutztechn. Einrichtungen sind vorzusehen.

Das geht nicht ohne Genehmigung der Ordnungsbehörden, der Bauaufsicht und der Brandschutzdienstellen. Außerdem brauchst Du eine wasserrechtliche Genehmigung. Die Frage ist also ungemein naiv, das ist nur was für Firmen, die diese Vorschriften kennen!

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Hallo Headder, das hängt NUR davon ab, um welches Produkt es sich ganz exakt handelt. Du benötigst grundsätzlich bei gefährlichen Stoffen ein so genanntes Sicherheitsdatenblatt. Dort findet sich alles zur Einschätzung des Stoffes. So z.B. die Lagerzuordnung, die Transportzuordnung, die Lagergruppe, die UN Nr., die Wassergefährdungsklasse usw. usw.! Frage Deinen Lieferanten, der muss es ebenfalls wissen. Du kannst sodann ein Gefahrstofflager errichten, sofern dies notwendig ist mit den notwendigen Auflagen (Gefahrstoffschrank, Brandmeldeanlage, Rückhaltebecken, Arbeitsschutz, Betreibsanweisungen, Sicherheitsutensilien usw.). Sowohl Dein zuständiges Gewerbeaufsichtsamt als auch ein Ing.Büro mit Spezialisierung für Gefahrstoffe wird Dir helfen können! Eine Beurteilung ohne das SDB ist von keinem, der hier antwortet, möglich oder sinnig!

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