Wie beurteilt ihr den Fall (Schmerzensgeldklage, Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung)?

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8 Antworten

Wenn es dem Esel zu wohl geht, begibt er sich aufs Eis.

So ähnlich wird die BG dir das auch gesagt haben. Als Azubi hat die "Ausführende" keine Verantwortung für ihr Tun. Du musst dich an die Firma halten und hast es dann mit deren Betriebshaftpflicht zu tun.

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Für mich klingt das nicht so überzeugend. Ihr 3 wollt euren Spaß haben und spielt mit einer Anlage, mit der ihr euch alle nicht auskennt.

Dann verletzt du dich und machst deinem Arbeitgeber hier Vorwürfe.

Wir ein spannender Prozess, wusstest du, dass sich der Kerl nicht auskennt ? Durftet ihr das Gerät nutzen?

Im Endeffekt wird nicht viel bei rauskommen, Mitverschulden auf deiner Seite und so weiter ..

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Kommentar von Maxamilius
09.07.2017, 17:41

Es kannte sich wirklich jeder aus und der Chef war sogar dabei und wollte mich auf dem Bullrding filmen

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1. der Arzt ist kein Rechtsanwalt. 2. du hast dich ohne dich davon in Kenntnis zu setzen freiwillig auf das Gerät gesetzt. Du hättest dich davon überzeugen müssen, ob die Person berechtigt und in der Lage ist dieses Gerät zu bedienen. Also nicht immer mit Kanonen auf Spatzen schießen, denn du bist nicht ganz unschuldig an deinem Problem, du hättest nur Nein sagen müssen. Sei froh, wenn alles verheilt und hake es unter Lebenserfahrung ab, oder kannst du nachweisen, dass diese Person das absichtlich gemacht hat, dann aber auch nur dann kann die Sache anders bewertet werden.

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Kommentar von Maxamilius
09.07.2017, 17:42

Die Person war auf jeden Fall berechtigt das Gerät zu bedienen. Und der Chef war sogar dabei und hat es gesehen. 

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Hallo.

Als Azubi hast du nichts zu melden, das wird dir die BG auch gesagt haben. Eure Spielerei wird wohl teuer für dich Enden. Geh nie mit der Kuh aufs Eis. es könnte brechen.

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Die Anzeige wird im "Nichts" verlaufen, also strafrechtlich uninteressant. Zivilrechtlich könnte dir ein Schmerzensgeld zustehen, was aber ziemlich von der Tagesform des Richters abhängen dürfte.

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Wie seht ihr die Aussichten auf Schmerzensgeld

Vollkommen wurscht, wie das irgend jemand hier sieht. Völlig ohne Belang. Richtig ist, dass ein Azubi nicht für sein Tun verantwortlich gemacht werden kann (Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit mal ausgenommen). Und richtig ist auch, dass du dich selbst völlig ohne Not und ungezwungen einer Verletzungsgefahr ausgesetzt hast.

Geh zum Anwalt, verklage die Betriebshaftpflicht, wenn  sie dir nach Aufforderung kein Angebot macht, und warte auf eine Enttäuschung.

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Das kann nun wirklich hier niemand beurteilen, zumal man auch wirklich alle Fakten bräuchte. Wende dich an einen Anwalt.

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Ich habe es so verstanden, das einer von deinen Freunden/Praktikanten den "Bullen" bedient hat. Hierdurch wird der Arbeitgeber und die Firma von der Schuld entbunden, weil dein Freund wahrscheinlich etwas falsch bedient hat (egal ob er meint, das es eine Defekt war, er kann Vielschreiber auch Lügen)  

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